Kuriose Eckstoßausführung

  • Manchmal sieht etwas irgendwie nicht richtig aus und regt zum Nachdenken an.


    Folgende, bemerkenswerte Eckstoßausführung durfte ich am Sonntag gleich mehrfach beobachten während ich einem Spiel der B-Mädchen zusah.


    Weil das in einer Textbeschreibung vielleicht missverstanden wird, habe ich auch eine kleine Zeichnung im Dateianhang beigefügt.


    Spielerin A legt sich den Ball zum Eckstoß zurecht, während Spielerin B sich (absichtlich) etwa 2m hinter die Grundlinie stellt.

    • Spielerin A führt den Eckstoß korrekt aus und spielt einen Kurzpass einige Meter in das Spielfeld hinein
    • Spielerin B läuft in das Spielfeld und schlägt bei 2 eine Flanke Richtung 3

    Das kann doch nicht richtig sein? Dennoch bin ich hier am Grübeln.

    • Spielerin A macht alles Richtig
    • Spielerin B verlässt das Spielfeld absichtlich bei einer Spielunterbrechung und betritt es wieder nach Spielfortsetzung.
    • Spielerin B verhält sich unsportlich weil sie sich durch das Verlassen einen Vorteil verschafft. (Besserer Anlauf für die Flanke)
    • Spielerin B ist nicht im Abseits egal wo Spielerin A den Ball hinlegt und wie sie ihn dann genau spielt.(bei Eckstoß gibts kein Abseits)
    • Dem SR kann man vor der Eckstoßausführung keinen vorwurf machen das er Spielerin B nicht "in´s Feld" gebeten hat. Wioe oft kommt es vor, das jemand mal neben dem Feld ist. Deshalb ist er bestimmt auch überrascht über das Zuspiel.

    Wie beurteilt Ihr diese Situation in Art der Spielfortsetzung, Ort der Spielfortsetzung und pers. Strafe? Bitte mit Begründung.

    Jetzt bitte keine Abhandlung darüber wie man so eine Situation pragmatisch löst, sondern wie sie nach den Buchstaben des Regelwerkes gelöst werden müsste.

  • Eine relativ klare Sache:
    Lassen wir offen, ob Spielerin B das Feld erlaubt verlassen hat, hierzu kann man verschiedene Auffassungen vertreten, dazu später mehr.


    Auf jeden fall hat sie nicht das Recht, das verlassene Feld ohne Zustimmung des SR wieder zu betreten, dabei kommt es nicht einmal auf die unsportliche Absicht an (und der SR dürfte auch nur einen Eintritt über die Seitenlinie erlauben, das Spiel läuft ja). Daher gibt es zwangsläufig einen idF in dem Moment, in dem Spielerin B wieder auf das Feld kommt, selbstverständlich im Kombipack mit einer Verwarnung und - siehe den einleitenden Satz - ggf. auch mit Ampel oder FaZ (je nach Verband), wenn ich bejahe, dass sie das Feld gar nicht hätte verlassen dürfen (und da dies zur Vorbereitung einer Unsportlichkeit diente, würde ich das hier doch als gegeben ansehen).

  • Analog zur Verwarnung, die es zur Umgehung der Rückpassregel gibt, sehe ich hier ein unsportliches Verhalten um den Gegner zu täuschen. Allein dafür gibt es schon die VW. Da dies gleichtzeitig mit dem unerlaubten Betreten des Platzes geschieht bleibt es bei einer VW - ein Aufaddieren gibt es nicht. So sehe ich auch das unerlaubte Verlassen ausreichend geahndet (es ist quasi Bestandteil der unsortlichen Täuschung), obwohl es hier strenggenommen G/R geben müsste.


    Also idF und VW wegen unsportlichem Verhalten. Beim Ort der Spielfortsetzung bin ich mir unsicher, wenn ich jedoch das unerlaubte Betreten mit bestrafen muss odB bei Pfiff.

  • Ich sehe da keinen Regelverstoß. Begründung: Regel 3 Absatz 8:


    "Ein Spieler, der eine Begrenzungslinie als Teil der Spielbewegung überschreitet, begeht keinen Verstoß"


    Die Ausführung eines Eckballs betrachte ich als normale Spielbewegung. Und wenn die "direkte" Ausführung erlaubt ist, warum sollte die "indirekte" Ausführung verboten (oder gar unsportlich) sein? Finten gehören zum Spiel, und Regeln sind nach Sinn und Geist auszulegen.

  • "Ein Spieler, der eine Begrenzungslinie als Teil der Spielbewegung überschreitet, begeht keinen Verstoß"


    Die Ausführung eines Eckballs betrachte ich als normale Spielbewegung.

    Ja, dies trifft zunächst klar auf Spielerin A zu.

    Ich sehe da keinen Regelverstoß. Begründung: Regel 3 Absatz 8:


    "Ein Spieler, der eine Begrenzungslinie als Teil der Spielbewegung überschreitet, begeht keinen Verstoß"


    Die Ausführung eines Eckballs betrachte ich als normale Spielbewegung. Und wenn die "direkte" Ausführung erlaubt ist, warum sollte die "indirekte" Ausführung verboten (oder gar unsportlich) sein? Finten gehören zum Spiel, und Regeln sind nach Sinn und Geist auszulegen.

    Finten gehören zum Spiel, dennoch müssen sie Regelkonform sein. Das verlassen des Spielfeldes zum Zwecke der Finte gehört mMn. nicht dazu.


    Ich sehe hier auch nicht unbedingt die Finte, sondern die Vorteilsnahme durch das absichtliche Verlassen des Spielfeldes. Regel 3 Absatz 8 bezieht sich eher auf Bewegungstypische Abläufe in der Spielsituation.


    Hierbei möchte ich den Vergleich mit der Situation anstellen, bei der sich ein Spieler der Hilfe eines Mitspielers "bedient" um einen Kopfball zu erreichen.
    In meiner Fahrschulausbildung hat mein Fahrlehrer eine durchgezogene Linie oft mit einer (virtuellen) Mauer verglichen. Ich habe also niemals gegen diese Mauer zu fahren weil es dafür Strafe gibt, obwohl Situationen vorstellbar sind wo man diese "Mauer" straffrei überfahren werden darf.


    Dafür müssen aber äussere Zwänge gegeben sein. Diese sehe ich beim Eckstoß -für Spielerin B - jedoch nicht.

  • Ich sehe hier auch nicht unbedingt die Finte, sondern die Vorteilsnahme durch das absichtliche Verlassen des Spielfeldes. Regel 3 Absatz 8 bezieht sich eher auf Bewegungstypische Abläufe in der Spielsituation.


    Hierbei möchte ich den Vergleich mit der Situation anstellen, bei der sich ein Spieler der Hilfe eines Mitspielers "bedient" um einen Kopfball zu erreichen.
    In meiner Fahrschulausbildung hat mein Fahrlehrer eine durchgezogene Linie oft mit einer (virtuellen) Mauer verglichen. Ich habe also niemals gegen diese Mauer zu fahren weil es dafür Strafe gibt, obwohl Situationen vorstellbar sind wo man diese "Mauer" straffrei überfahren werden darf.


    Dafür müssen aber äussere Zwänge gegeben sein. Diese sehe ich beim Eckstoß -für Spielerin B - jedoch nicht.

    "Bewegungstypische Abläufe in der Spielsituation":
    Ist der Eckball eine Spielsituation? Natürlich. Nur aus der Tatsache, dass das Spiel zwecks Ausführung des Eckballs unterbrochen ist, kann ich jedenfalls nicht ableiten, dass keine "Spielsituation" vorliegt.
    Ist das Verlassen des Feldes hinsichtlich der Spielsituation "bewegungstypisch"? Natürlich. Analogie: Bei Freistößen in Strafraumnähe, und oft auch im Halbfeld, stellen sich doch auch regelmäßig mehrere potentielle Schützen in Ballnähe auf, gern sowohl Rechts- als auch Linksschützen, damit sich die verteidigende Mannschaft nicht so leicht auf eine zu erwartende Flugkurve einstellen kann. Wenn eine angreifende Mannschaft dieses Konzept nun auf Eckbälle ausdehnen will, und deswegen zwei Schützen (z.B. je einen rechts und links der Eckfahne) rausschickt - warum soll ich ihr das verwehren? Zweck des Verlassens ist es, (im Anschluß an den Eckball) eine Flanke schlagen zu können. Der Spieler verlässt also kurzfristig und spielbezogen das Feld. Damit ist die Aktion - für mich - durch den o.g. Regeltext gedeckt.


    Dass die angreifende Mannschaft daraus einen Vorteil ziehen will, ist logisch, aber nicht strafbar, da ich hier keine Unsportlichkeit erkenne. Der Vergleich zur "Räuberleiter" hinkt, da diese per "ständiger Rechtsprechung" als unsportlich einzustufen ist.

  • Nachtrag: Komplett anders bewerten würde ich die Situation, wenn Spieler B erkennbar "nachhaltig" den Platz verlassen hätte, z.B. zur Behandlung o.ä. - dann hätten wir hier tatsächlich ein unerlaubtes Betreten samt Verwarnung.
    Aber bei der einleitenden Situationsbeschreibung ("2 Meter hinter Grundlinie") stelle ich mir einfach nur zwei Spieler in ähnlicher Entfernung zur Eckfahne vor, weshalb ich zu den obigen Schlüssen komme.

  • Sorry, aber das Mauerbeispiel finde ich schon sehr gut. Die Außenlinien sind "Mauern", die nicht "überklettert" werden dürfen. Der Regelgeber sieht ausdrücklich als Ausnahme vor, wenn dies - quasi versehentlich - im laufenden Spiel geschieht oder eben mit (impliziter) Zustimmung des SR. Arbeiten wir das einmal ab:
    - Für eine Zustimmung des SR gibt es keinerlei Anhaltspunkt, keine explizite und auch keine implizite (Verletzung) Zustimmung.
    - Für eine spieltypische Situation gibt die Beschreibung ebenfalls keinen Ansatz her. Das wäre gegeben, wenn die Spielerin B in Folge einer Angriffsaktion versehentlich vom Platz gekommen wäre und A schnell ausführt - nur fehlt jeder Anhaltspunkt, dass dies so gewesen wäre.
    - B hätte das Feld auch verlassen dürfen, um den Freistoß selbst auszuführen - aber auch das tut sie nicht.
    - Letztlich hätte B auch den Ball holen dürfen, das wäre ein interessanter Grenzfall, aber hierfür liegt ebenfalls keinerlei Anhaltspunkt vor.
    Als Konsequenz verweise ich auf meine schon gemachten Ausführungen. Zudem könnte man auch der Spielerin A unsportliches Handeln unterstellen (= Verwarnung), ob das Eis trägt, hängt aber sicher von der konkreten Einzelsituation ab, hier gilt im Zweifel für die Spielerin.

  • Ich bin hier vollständig bei Libero. Bei einer Spielfortsetzung von außerhalb des Spielfeldes ist die Zustimmung des SR zum Wiedereintritt selbstverständlich automatisch gegeben. Ich kann auch keine Unsportlichkeit erkennen.

  • Ich bin hier vollständig bei Libero. Bei einer Spielfortsetzung von außerhalb des Spielfeldes ist die Zustimmung des SR zum Wiedereintritt selbstverständlich automatisch gegeben. Ich kann auch keine Unsportlichkeit erkennen.

    Dann schau Dir mal die Situation genauer an....

  • Ich muss sagen, das Fass würde ich nicht aufmachen, weil ich nicht weiß, an welcher Stelle man es wieder zumachen muss. Wenn Spieler(in) B verwarnt werden müsste, was wäre mit

    • Spieler A und Spieler B stellen sich für einen Freistoß an der Seitenlinie außerhalb des Feldes auf, um den Gegner im Unklaren zu lassen, ob der Ball zum Tor hin oder vom Tor weg geflankt wird (im Feld, wie bereits geschrieben wurde, ein völlig legaler Vorgang)
    • Spieler A und Spieler B stehen wie zuvor beim Freistoß außerhalb, aber um die Ecke auszuführen
    • der Torwart steht während seine Mannschaft das gegnerische Tor belagert im Netzraum um etwas zu trinken

    Der Klügere gibt nach.


    Das erklärt, warum die Welt von den Dummen regiert wird.

  • Für mich ist das ne ganz normal Finte bei der Ausführung einer Standardsituation. Dem Gegner steht es doch im übrigen frei, Spieler 9,15 m entfernt zu stellen. Mal sehen, ob die da den Eckstoß immer noch so ausführen.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass so eine Situation als offizielle Regelfrage gestellt werden würde.

  • SixthSCTF


    die von dir angeführten Gedanken verstehe ich gerade mal gar ned; wenn der Eckball korrekterweise ins Spiel gebracht wurde UND ein Spieler, der ihn dann spielt, auch ERKENNBAR von der Position auf der er bei Ausführung stand aufs Spielfeld läuft, ist doch alles fein!


    Solange es keine Doppelberührung nach Ausführung gibt, erkenne ich nicht ansatzweise einen Grund hier abzupfeifen..

  • Na ja, regeltechnisch ist das nicht ganz so einfach.


    Da hat B in der Spielunterbrechung das Spielfeld verlassen, dass kann erstmal unterschiedliche Gründe haben.


    Problematisch wird es, dass A den Eckstoß ausführt und somit der Ball im Spiel ist, während B noch nicht auf dem Spielfeld ist und ohne Anmeldung auf das Spielfeld läuft und ins laufende Spiel eingreift.


    = läuft ins Spiel, greift ins Spiel ein, dF, VW


    darum geht es.


    Aus der Praxis kenne ich folgenden Fall.


    Ball im Seitenaus. Spieler A holt den Ball aus dem den Büschen und wirft ihn seinem Mitspieler B zu. Dieser führt bereits den Einwurf aus, weil A einfach noch in den Büschen "feststeckt". Als der Ball schon wieder im Spiel ist, hat sich A aus den Büschen befreit, läuft wieder aufs Spielfeld und spielt einfach wieder mit. Wenn man es auf den Eckstoßtrick umlegt, hätte A auch draußen warten können, bis der Ball geworfen wird, wäre dann 10 m weiter vorne auf das Spielfeld gelaufen und hätte weitergespielt. So ist das aus meiner Sicht zu verstehen. Über solch eine "Finte" hätte der Gegner aber bestimmt nicht gelacht.



  • "Zur Ausführung eines Eckstoßes stehen zwei Spieler bereit, Nr. 9 im Tor- und Nr. 10 im Seitenaus. Der Spieler mit der Nr. 10 rennt an, berührt den Ball jedoch nur leicht, sodass er sich eindeutig bewegt. Daraufhin spielt die Nr. 9, aus dem Toraus kommend, den Ball und bringt eine hohe Flanke in den Strafraum, welche zum Torerfolg verwandelt werden kann. Entscheidungen?"


    Sorry für die Totengräberrei, aber:

    Find ich toll, dass diese Frage genau so heute bei uns im Regeltest stand und mich auch ein paar Minuten beschäftigt hat. Mein erster Instinkt (und auf den verlasse ich mich in Theorie und Praxis) sagte mir sofort idF für vert. Mannschaft und VW für den Torlinienspieler. Denn ich sehe es auch so, dass das "rausgehen zur Ecke" Regelkonform ist (wie beim Freistoßbeispiel weiter oben) das wiedereintreten jedoch regelwidrig ist, da der Ball im Spiel ist und der Spieler somit unerlaubt eingreift. Ich werde dazu aber auch nochmal meinen Lehrwart befragen, denn hier ist ja alles möglich: Weiterspielen - bzw. Tor/Anstoß, Wdh. weil "sonstiges Vergehen???", idF+VW.


    Selbst Abseits kommt ja in Frage. Denn aus der Fragestellung wird nicht ersichtlich ob sich Torhüter und/oder Spieler auf der Torlinie/Grundlinie befinden. Beim Eckball logischerweise kein Abseits, aber der Ball ist ja im Spiel, wenn er sich eindeutig bewegt. (wird aus Fragestellung deutlich) Somit greift dann der Spieler ins Spiel ein. Dann würde die Verwarnung wegfallen und nur der idF übrig bleiben.


    Ich werde dazu auf jeden Fall berichten wie die Kolleginnen und Kollegen das beurteilen.

  • Abseits kommt definitiv nicht in Frage, da Abseits beim Eckstoß explizit ausgeschlossen ist.


    Bei den Spielern ist es diffiziler:
    Grundsätzlich dürfen die von der impliziten Zustimmung ausgehen, das Feld zur Ausführung des Eckstoßes verlassen zu dürfen - dies ist aber zunächst tatsächlich nur dem ausführenden Spieler gestattet. Dann aber kommt der Regelgeber, der ja durchaus die Auffassung vertritt, dass Finten zum Fußball gehören - und letztlich reden wir hier ja über eine Finte. Allerdings wird dieser Freiraum davon eingeschränkt, dass die Regeln eben auch davon ausgehen, dass das Spiel grundsätzlich auf dem Spielfeld stattfindet, es also auch für Finten eher nicht verlassen werden darf.


    In der Gesamtbetrachtung halte ich es für nicht zu beanstanden, wenn zwei Spieler das Feld verlassen, um als zulässige Finte Unklarheit darüber zu schaffen, wer den Freistoß ausführen wird. Wenn daraus dann aber in der beschriebenen Art und Weise ein Vorteil gezogen wird, betrachte ich das als unsportlich, also nicht nur idF sondern auch Verwarnung. Es ist durchaus möglich und zumutbar ohne den Verwirrungsfaktor der Finte zu beeinträchtigen, dass beide Spieler sich in Bewegung setzen, so dass sie im Moment der ersten Ballberührung wieder beide auf dem Feld sind - das sähe ich noch als zulässig an.

  • Gab es so eine Szene nicht sogar bei der EM (mitsamt kuriosem Verhalten des SR-Teams, das am Ende fälschlicherweise auf Abseits entschied) und es wurde seitens Regelhütern klar kommuniziert, dass eine solche Finte legal sei?

  • WIeso ist Abseits nicht möglich???

    - Zwei Spieler verlassen Feld zur Ausführung

    - Spieler A führt den Eckball aus. Da gibt es kein Abseits.

    -Spieler B nimmt aber den AUSGEFÜHRTEN ECKSTOß um den Ball zu Flanken. In der Frage steht, dass er NACH DEM ECKSTOß den Ball flankt. Heißt für mich aus dem Spiel heraus, ergo neue Spielsituation. Und da kommt er von der Torlinie und kann durchaus als "im Abseits befindlich" angesehen werden. Nämlich genau dann, wenn man sagt, dass das Verlassen VOR dem Eckball und auch das Wiedereintreten NACH dem Eckball an sich regelkonform ist. Denn dann ist es ja wie beim rausrutschen und wiedereintreten aus dem Spiel heraus. Da wird der Spieler auch als "auf der Grundlinie stehend" betrachtet. Und dann ist es Abseits. (Vorausgesetzt Torhüter und/oder Feldspieler stehen nicht am Pfosten/auf der Torlinie)