Kopfstoß gg. SR angedeutet

  • In einem Kreisliga C Spiel am heutigen Abend kam es zu folgender Szene:


    In der 94. Spielminute wird ein Spieler verwarnungswürdig gefoult. Der 16-jährige Schiedsrichter pfeift das Foul und bevor er noch irgendetwas machen kann, springt der gefoulte Spieler auf, stürmt auf den SR zu und deutet ihm gegenüber eine Kopfnuss an. Die Mitspieler des tätlich gewordenen Spielers rennen sofort zu dem zuvor Genannten und zerren ihn zurück. Der Schiedsrichter zeigt dem Spieler :rote_karte: und der foulende Spieler wird verwarnt :gelbe_karte: .
    Anschließend setzt der Schiedsrichter das Spiel fort. Begründen tut er dies damit, dass das Spiel eh fast rum war und es für ihn nicht so schlimm war.


    Auf die Situation aufmerksam geworden bin ich, weil ich ursprünglich dieses Spiel leiten sollte, aber aufgrund einer starken Erkältung das Spiel am Montag zurückgegeben habe.


    Für mich wäre hier ein Spielabbruch zwingend gewesen. Auch wenn es sich hier um die 94. Spielminute handelt, so muss man hier ein Zeichen setzen und sich bei Gewalt gegen sich zur Wehr setzen in Form eines Abbruchs. Wenn wir solche Situationen einfach durchgehen lassen, wird die Gewalt gegen den SR weiter einreißen und zu einem größeren Problem werden, als es derzeit bereits ist.


    Wie seht ihr das, bezogen auf diese Situation und allgemein?

  • Ehrlich gesagt, das würde ich den Spiel nicht abbrechen.
    Dann würde dann schlimmer ausgehen,der SR hat "klug" gehandelt, wo er den Nachspielzeit weiterspielte ließ.
    Ansonsten wäre der Chaos gekommen, weil das Spiel abgebrochen wäre.


    Der Abbruch wäre auch richtig, aber für der SR ist am bestens, wenn er den Nachspielzeit spielen lässt.
    Wenn es vor 90 Minuten passiert wäre, ist der Abbruch klar!

    Ich habe keine Ablenkung durch die Geräuschkulisse.
    Ich bin komplett konzentriert auf das, was ich sehe


    Gehörloser Schiedsrichter -
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

  • Da hier keine Tätlichkeit, sondern "nur" eine Unsportlichkeit mangels Körperkontakt vorliegt, ist es dem SR quasi selbst überlassen, wie es weitergeht. Von daher hat er richtig gehandelt.

  • Nein finde nicht das das ein zwingender Spielabbruch ist.
    Solange der SR meint das Spiel ohne größere Komplikationen vortsetzen kann, dann soll er das tuen.
    Und genau dafür haben wir die Möglichkeut einen FaD auszusprechen, geraden wenn dieser auch wirkung zeigt.
    Bei keiner Wirkung oder definitiver Gewalt gegen den SR, natürlich sofort abbrechen.

  • Ich habe eben mit dem SR persönlich telefoniert. Nach dem Spiel kam ein Betreuer der betroffenen Mannschaft, angeblich auch SR, zum SR und teilte ihm mit, dass er 3 Ordner der Heimmannschaft gebeten hat, sich vor der Kabine des SRs zu platzieren. Er teilte auch dem Kollegen mit, dass er auf ein 4-Augengespräch mit dem Spieler nicht eingehen soll. Der Spieler hätte zuvor schonmal einen SR zu einem solchen Gespräch aufgefordert und bei diesem dem SR dann eine Backpfeife gegeben. Warum der Spieler nicht lebenslang gesperrt wurde, ist unklar.


    Ich habe den SR, der etwas durch den Wind war, auch etwas beruhigen können. Er wird morgen mit unserem KSO zusammen den Sonderbericht anfertigen, auch wenn er schon ein recht "erfahrener" Kollege ist.


    Er sagte mir, dass er im Spiel mit der Situation selbst überfordert war und nichtmal wusste, ob er dem Spieler jetzt :rote_karte: geben sollte. Er hätte auch kurz über einen Abbruch nachgedacht, dieser schien ihm aber abwegig und in einer Grauzone, da er eben nicht wirklich angegangen worden war. Auch hatte er nur 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt, die 4. Minute davon lief bereits.


    Ich hätte glaube ich die Karten verteilt, abgepfiffen und die Spielführer in meine Kabine beordert, um ihnen mitzuteilen, dass das Spiel als abgebrochen gilt. Damit wäre man Tumulten aus dem Weg gegangen.

  • Spielabbruch wäre auch meiner Ansicht nicht gerechtfertigt. Wie heißt es so schön(auch wenn keiner genau sagen kann was das heißt)
    " alle Mittel ausschöpfen"


    Abbruch nur wenn ich am Boden liege oder mich bedroht fühle. Da der Störenfried aber sofort entsorgt wurde und der Rest sich nicht aufmüpfig verhalten hat, lief alles richtig. Ich selber war auch schon mal Opfer einer angedeuteten Kopfnuss. Das war aber gott-sei-dank nach Schlußpfiff aber noch auf dem Platz.

    Ewald Lienen (Ehem. Trainer 1.FC Köln):
    Wir haben nicht das Recht, jede Entscheidung des Schiedsrichters zu kommentieren. Der lacht sich ja auch nicht tot, wenn wir einen Fehlpass spielen.

  • Ein Spielabbruch wäre verständlich und aus SR-Sicht nachvollziehbar gewesen, m.E. aber nicht zwingend - und vom Sportgericht wäre er wahrscheinlich kassiert worden, da nicht alle Mittel ausgeschöpft waren. Unter den gegebenen Umständen hat der Kollege aus meiner Sicht sehr gut reagiert, bezüglich des Verhaltens des Spielers verkneife ich mir jeden Kommentar, nur so viel: Es gibt nicht nur die Sportgerichtsbarkeit, die einen Spieler sperren kann, es ist auch kein Verein verpflichtet, einen Spieler als Mitglied aufzunehmen oder sogar als Spieler einzusetzen ...

  • Keine Frage, der junge und unerfahrene Kollege hat hier seinem Alter und seiner Erfahrung völlig richtig gehandelt.
    Hier sind wieder mal die Sportgerichte und der Verband gefragt.
    Der Versuch einer Tätlichkeit ist mit der ausgeführten Tätlichkeit gleich zu setzten! Wenn ein Spieler versucht, gegen mich tätlich zu werden, ist das Spiel zu ende! Da interssiert es mich einen Dreck, welche Möglichkeiten ich ausgeschöpft habe, oder nicht.
    Ich finde es sehr gut, dass der Bericht mit dem KSO, auch wenn der ein "erfahrener" SR, verfasst wird! Dabei sollten auch BSO und VSO in Kenntnis gesetzt werden!

  • Gerade auf dem Hintergrund der in letzter Zeit zunehmenden Gewalt gegen Schiedsrichter - es sei an den Rosenheimer Kameraden erinnert - wäre ich vom Platz gegangen. Die Andeutung von Gewalt gegen den Schiedsrichter nicht mit Abbruch zu ahnden, ist in meinen Augen fahrlässig und unterstützt in gewissem Maße genau dieses Verhalten. Ich lass doch mit mir nicht umspringen, wie jeder grad lustig ist. Irgendwann ist der Punkt, an dem ich die Segel streiche,...

  • Der Spielabbruch ist die letzte und schärfste Konsequenz die ein Schiedsrichter anwenden kann. Dementsprechend sind auch die Richtlinien für einen "gerechtfertigten Abbruch" sehr hoch, damit nicht wegen jeder x-beliebigen Aktion ein Spiel einfach abgebrochen werden kann.


    Wenn die Androhung nur von einem Spieler ausgeht, dann schmeißt man diesen Spieler mit :rote_karte: vom Acker und verfasst einen Bericht. Den Rest erledigen dann andere Instanzen. Aber wegen der Andeutung einer Kopfnuss durch einen einzigen Spieler direkt abzubrechen halte ich für absolut falsch! Sicher ist das subjektive Gefühl der Bedrohung für jeden Schiedsrichter individuell, aber da es hier zu keinerlei körperlichen Attacken gegen den Schiedsrichter kam, und nicht die ganze Mannschaft die Bedrohung darstellte, wäre ein Abbruch für mich nicht nachvollziehbar gewesen.


    Man kann nicht in jeder Situation direkt über einen Abbruch nachdenken, man bricht ja schließlich auch nicht ab wenn der Spieler dem SR mit Haue nach dem Spiel droht.


    Der SR hat in diesem Spiel alles richtig gemacht: Er hat den Spieler mit :rote_karte: entsorgt und verfasst einen Sonderbericht. Mehr konnte und durfte er mMn aus dieser Situation heraus nicht machen.


    Zur Tätigkeit des Schiedsrichters gehört auch eine Menge Mut, und den hat der Schiedsrichter in dieser Situation für mich bewiesen. Den Schwanz einklemmen und stiften gehen kann jeder, aber für mich war die :rote_karte: und der Sonderbericht in diesem Spiel genau die richtige Handlungsweise.

    :hsv1: IN DUBIO PRO RAUTE! :hsv1:


    25.05.1983 - Die Helden von Athen:


    Uli Stein - Bernd Wehmeyer, Holger Hieronymus, Dietmar Jakobs, Manfred Kaltz - Wolfgang Rolff, Jürgen Groh, Felix Magath, Jürgen Milewski - Horst Hrubesch, Lars Bastrup (ab 61. Min. Thomas von Heesen)


    Trainer: Ernst Happel



    Nicht selten sind wir nach dem Spiel so richtig deprimiert,
    wir freuen uns schon wenn unser Team zumindest nicht verliert.
    Es ist schwer - wir sind Fans vom HSV!

  • Ärgerlich wieder in der Nachspielzeit sowas, wie war den der Spielstand?
    Ich sehe das so das man auch hätte abbrechen können, aber das wird dem jungen Kollegen vielleicht noch beigebracht . Sehr ärgerlcih das so etwas passiert. Aber ansonsten alles richtig gemacht. Ich hoffe das alles in den Bericht kommt auch die Warnung des Betreuers. Einen Wiederholungstäter sollte man einfach für immer sperren. Zum Schutz anderer Kollegen!

    Es gibt Leute, die denken Fußball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly)

  • Gut das es bei mir keine Nachspielzeit gibt...:-)


    Da passieren immer die blödesten Sachen. Manchmal kommt man halt nicht drumherum.


    Einen Grund für einen Spielabbruch kann ich auch nicht sehen. Das Sportgericht hätte ihm diesen um die Ohren
    gehauen. Da hätte der 16jährige SR dann ziemlich alt ausgesehen.


    Ich denke soweit war alles okay. Weshalb sich der gefoulte beim SR so aufbaut ist mir allerdings nicht ganz klar. :hammer:

  • Gerade auf dem Hintergrund der in letzter Zeit zunehmenden Gewalt gegen Schiedsrichter - es sei an den Rosenheimer Kameraden erinnert - wäre ich vom Platz gegangen. Die Andeutung von Gewalt gegen den Schiedsrichter nicht mit Abbruch zu ahnden, ist in meinen Augen fahrlässig und unterstützt in gewissem Maße genau dieses Verhalten. Ich lass doch mit mir nicht umspringen, wie jeder grad lustig ist. Irgendwann ist der Punkt, an dem ich die Segel streiche,...

    Ein Abbruch ist kein Sanktionsmittel, mit dem man - was auch immer - "ahndet", sondern die Entscheidung des SR, dass dieses Spiel nicht mehr fortgeführt werden kann. M.E. hat der SR im o.g. Fall richtig gehandelt.

    "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
    (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, *1830 +1916)


    "Mancher ist für die Wahrheit, solang die Wahrheit für ihn ist."
    (Charles Tschopp, schweizer Schriftsteller, *1899 +1982)


  • Einen Grund für einen Spielabbruch kann ich auch nicht sehen. Das Sportgericht hätte ihm diesen um die Ohren
    gehauen. Da hätte der 16jährige SR dann ziemlich alt ausgesehen.
    :


    Ich weiß, dass jetzt einige sagen, als Lehrwart kannst du das nicht bringen.
    Aber ganze ehrlich Freunde, wir sollten in solchen Fällen viel häufiger abbrechen. Scheißegal ob die Spiele neu angesetzt werden.
    Müssen wir denn immer erst tätlich angegangen werden, bevor wir uns wehren? Soll man bei einem versuchten Kopfstoß warten,
    bis wir im Krankenhaus liegen (wie damals z.B. Ansgar)? Ich weiß, dass sich das sehr populistisch anhört.
    In meinen Augen wird es langsam Zeit für uns Zeichen zu setzen, dass wir uns das nicht gefallen lassen. Und wenn die Anzahl an
    Spielabbrüchen, nachdem sich der SR bedroht fühlte, höher wird, werden sich evtl. manche mal Gedanken machen.
    Ich bin jedenfalls nicht bereit mich für 20 Euro in Krankenhaus prügeln zu lassen, obwohl ich es vorher kommen sehen habe.

    Gott sei Dank habt ihr Schiedsrichter, sonst müsstet ihr eure Fehler ja bei euch suchen !

  • Das Problem ist doch, dass ein SR, der ein Spiel abbricht, Rückendeckung nicht nur vom SR-Ausschuss, sondern auch vom Spielausschuss, Sportgericht und Kreisvorstand braucht. Solange das vielerorts nicht der Fall ist, sondern man in Sitzungen kritisiert, dass ein SR das Spiel/die Spieler nicht im Griff hatte, der Spielabbruch durch eine vermeintlich schlechte SR-Leistung provoziert wurde oder der SR nicht hätte abbrechen dürfen, wird der SR in der Folgezeit evtl. mehr Nachteile haben, als der fehlbare Spieler.

    "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
    (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, *1830 +1916)


    "Mancher ist für die Wahrheit, solang die Wahrheit für ihn ist."
    (Charles Tschopp, schweizer Schriftsteller, *1899 +1982)

  • und genau das, können wir nur über die Masse ändern. Wenn wir mal anfangen würden miteinander, statt gegeneinander zu arbeiten, dann könnten wir auch was bewegen. Solange aber jeder sein eigenes Süppchen kocht und macht was er will, ändert sich das nicht.

    Gott sei Dank habt ihr Schiedsrichter, sonst müsstet ihr eure Fehler ja bei euch suchen !

  • Also ich werde lieber ein Feigling und was weiß ich genannt, bevor ich prügeln lasse. Wichtiger als meine Gesundheit ist der Sport jedenfalls nicht. Weiß ich denn, ob der nicht doch noch irgendwie zu seinem Ziel kommt? Und das einer ausreicht, um großes Aua zu machen, auch wenn 10 Mann nichts dergleichen tun, sollte ja eigentlich klar sein. Wann hören wir eigentlich auf uns selber Grauzonen zu basteln, die das ganze auch noch unterstützen. Und wenn mich der Verband nicht unterstützt, dann ist das sein Ding, aber dann hat er bald einen Schiedsrichter weniger, denn die müssen ja die angedrohte Kopfnuss nicht aushalten. Für mich ist der Spielabbruch eigentlich als mutiger zu bewerten, als "seinen Mann stehen" bei so deutlichen Aktionen.

  • Gerne - nur müssen wir bei uns selbst anfangen. Wie kann es sein, dass nicht nur ein Sportgericht, sondern wahrscheinlich auch ein Beobachter hier zu einem negativen Ergebnis gekommen wäre? Müssten wir nicht, wenn ein Sportgericht einen solchen Abbruch anulliert, alle am kommenden Wochenende konsequent zu Hause bleiben? Für solche Aktionen brauchen wir keine fremde Unterstützung, das könnten wir selbst organisieren - aber auch das passiert nicht. In unserem Kreis hat man im letzten Jahr an einem Wochenende die A-Jugend einmal nicht angesetzt. Das hatte tolle Symbolwirkung, ist mittlerweile aber auch wieder vergessen.


    Davon abgesehen - auch vor dem Eindruck meines letzten Spieles -, sehe ich noch ganz andere Dinge, die einer Änderung bedürfen:
    - Es dürfen keine Sportplätze mehr zugelassen werden, die nicht über eine vollständige Barriere verfügen.
    - Jeder SR bekommt einen Schlüssel für die SR-Kabine, damit er nicht auf irgendjemand warten muss, der aufschließt.
    - Die Vereine müssen ausreichend Ordnungsdienste stellen, im Spielbericht namhaft machen, klar kennzeichnen und dem SR vorstellen. Ohne ausreichende Ordner muss der SR das Recht haben, das Spiel nicht anzupfeifen, zu unterbrechen oder abzubrechen. Was in oberen Klassen geht, muss auch in der Betonliga gehen.
    - In der Regel 5 steht, dass der SR jederzeit das Recht hat, ein Spiel zu unterbrechen oder abzubrechen. Die übertriebenen Anforderungen an die Zulässigkeit eines Abbruches müssen weg. Kein SR bricht leichtfertig ein Spiel ab - und wenn im Einzelfall doch, dass sollte er nicht mehr SR sein.

  • Ganz heißes Eisen was hier gerade Diskutiert wird.
    Gewisse angesprochene Dinge durchzusetzen benötigen eine hohe Gleichschaltung
    der SR kreisintern, sowie überkreislich bis hin zur Verbantsebene.


    Sowas kann man nur als erstes kreisintern Organisieren und dann überkreislich.
    Kreisintern mag das ja noch recht einfach zu steuern sein, aber überkreislich?
    Und der Verband hat da auch noch ein Auge drauf.


    Zudem hängt so fast jeder an seinem Pöstchen, ich kann da ein Lied zu unserem Kreis davon singen..
    Manfred : Du kennst meine PM vom Frühjahr!

  • Ich hätte einen Abbruch nicht falsch gefunden, aber wegen dieser Passage

    Zitat

    Die Mitspieler des tätlich gewordenen Spielers rennen sofort zu dem zuvor Genannten und zerren ihn zurück.

    finde ich es auch o.k., das Spiel zu Ende zu bringen. Die Mannschaft hat sofort deutlich gemacht, dass es genau einen Schwachkopf auf dem Feld gibt und der Rest bereit ist, den SR zu schützen. So hat man nämlich auch ein Signal gesendet: Wer den SR vor Übergriffen schützt, darf sein Spiel zu Ende bringen.


    Hätte der SR das Spiel abgebrochen, weil er sich nicht mehr sicher fühlt, wäre das aber einfach Pech für die Mannschaften gewesen und nicht dem SR anzulasten.