Beiträge von DieMacke

    Spielregeln 2020/21 IFAB

    Deutsche Ausführung

    Ein direkter Freistoss wird gegeben, wenn ein Spieler eines der folgenden Vergehen gegenüber einem Gegner nach Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder übermässig hart begeht:

    Rempeln

    • Anspringen

    • Treten oder versuchtes Treten

    • Stossen

    • Schlagen oder versuchtes Schlagen (einschliesslich Kopfstössen)

    • Tackling mit dem Fuss (Tackling) oder Angriff mit einem anderen Körperteil (Angriff)

    Beinstellen oder versuchtes Beinstellen

    .... und weitere die ich nicht aufführe


    Ein indirekter Freistoss wird gegeben, wenn ein Spieler:

    • gefährlich spielt,

    • einen Gegner behindert, ohne dass es zu einem Kontakt kommt,

    ... usw

    Somit sollte klar sein, dass es einen direkten Freistoss gibt. Selbst wenn der Ball in Spielnähe ist, und korrekt jedoch zu hart gerempelt wird, gibt es nach den Regeln einen direkten Freistoss.


    Die Regeln und weitere Erklärungen können auf der IFAB webseite in der deutschen Sprache eingesehen und kostenlos runter geladen werden.


    Ich kann allerdings leider den Regeln tatsächlich nicht entnehmen, wie die Spielfortsetzung lautet, wenn der Ball nicht in spielbarer Distanz ist und auch keine Definition von „regelkonform Rempeln.

    In dem Fall ist es Rempeln und das Spiel wird mit einen direkten Freistoss fortgesetzt.

    max_hb : Da es nicht um Punkte ging, wäre der Elfmeter gutes Lehrmaterial für die Mannschaft gewesen. Dass es nur ein Freundschaftsspiel, kann trotzdem nicht als Entschuldigung gelten.

    Wenn ein Stürmer bei den Abstoss schnell in den Strafraum gelaufen wäre, gäbe es ausserdem die rote Karte. Ist eine unserer Testfragen.

    Manfred : Von der Beschreibung her war es offensichtlich, dass der regelkonform Abstoss ausgeführt wurde!


    Passierte Oktober/November 2019 in der Bundesliga. SR war Herr Aytekin. Torwart rutschst beim Abstoss aus, trifft Ball jedoch mit den unteren Schienbein. Bevor der gegnerische Stürmer an den nach vorn rollenden Ball kommen kann, schiesst der fallende Torwart den Ball mit den Fuss über die eigene Torlinie (zwischen Tor- und Strafraum).

    Was ist die korrekte Entscheidung?

    TW spielt den schon eindeutig ruhenden Ball mit dem Fuß im Torraum zu seinem „schusstalentierteren“ Mitspieler, der den Ball mit der Hand aufnimmt, um ihn für den „echten“ Abstoß zurecht zu legen. Den „Spaß“ habe ich mir allerdings erspart und beließ es bei einem Hinweis.

    Wieso Hinweis und nicht Elfmeter?

    Korrektes Rempeln ohne Ballnähe erforderte bei Regelfragen immer den indirekten Freistoß, wobei ich im Regelwerk den dementsprechenden Abschnitt noch nicht gefunden habe.

    Regel 12 sagt nichts von "Korrektes Rempeln", es wird nur "rempeln" erwähnt und dafür gibt es einen direkten Freistoss.

    Diese Art von wegschieben, wie es Sportplatz2018 erwähnt, passiert oft bei Eckbällen. Deshalb ist es wichtig, dass der Schiedsrichter das "Getümmel" noch im Keime erstickt, bevor der Eckstoss ausgeführt wird.

    In die 1.Bundesliga steigt man in der Regel spätestens mit 33/34 auf, damit noch eine Chance besteht, es bis zur FIFA zu schaffen (bis 36 möglich).

    Florian Badstübner, 29 Jahre, wurde gerade zur 1. Bundesliga berufen.


    In vielen Ländern wird ein klarer Unterschied zwischen SR und SRA gemacht. Eine Person eignet sich zum Schiedsrichter, die andere ist ein besserer Assistent. Bevor die höchste Stufe in der vielen Ligen erklommen wird, entscheidet der Einzelne, welcher Weg der Bessere für ihn ist. Ein SRA kann den Fitness Test für Schiedsrichter eher bestehen als ein SR den Test für SRAs.

    Auch FIFA macht einen klaren Unterschied zwischen Schiedsrichter und SRA. Man kann nie beides zugleich sein.

    Frauen haben es generell einfacher auf die FIFA-Liste zu kommen. Bibiana Steinhaus war 25 Jahre.

    SRAs können noch jünger sein. Eine Bekannte bekam ihren FIFA-Status als 23-jährige.

    Du willst den Vorteil laufen lassen (= richtiger Ansatz) und innerhalb von ein bis zwei Sekunden (man könnte also sogar noch nachpfeifen)

    Nein Manfred. Wenn du einmal Vorteil gibst, wird nicht mehr nachgepfiffen. Wenn allerdings nach wenigen Metern der selbe Spieler wieder foult, wird abgepfiffen und der Freistoss dort ausgeführt, wo das erste Foul stattfand.

    Manfred, glaubst du wirklich das Spielzeiten nicht verkürzt werden in Freundschaftsspielen?


    Verein Bolzen hat 4 Herrenmannschaften. Bolzen-3 und Bolzen-4 haben zur selben Zeit am Donnerstag von 17:30-19:30 Uhr Training. Bolzen-3 trainiert auf den Südende, Bolzen-4 auf den Nordende.

    Die Saison beginnt in zwei Wochen. Beide Trainer beschliessen nach der regulären Trainingseinheit ein Spiel über 2x40 Minuten zu halten. Ein Schiedsrichter muss her. Wir können mal den Franz Pfeifer fragen, der nebenan Boule zuschaut.


    Franz stimmt zu an diesen warmen Abend (Temperatur noch 25 Grad) das Spiel zu leiten. Erste Halbzeit geht noch einigermassen. Zweite Halbzeit macht Hitze und körperliche Verfasung (Kondition lässt gewaltig nach) nach 10 Minuten den Spielern schwer zu schaffen. Es wurde schliesslich fast 3 Stunden hart trainiert. Nach weiteren 10 Minuten wird übereinstimmend beschlossen, das Spiel zu beenden.

    Erst schreibst Du, der SR wird angefordert, damit die Spieler und er versichert sind. Dann aber beschränkst Du das auf den SR.

    Manfred, das ist Haarspalterei. Das Letztere war auf eine bestimmte Antwort bezogen. Wenn Kritik kommt, beziehe dich auf den ganzen Text


    Es ist zwar üblich, dies bei Turnieren sehr eng auszulegen (Grundsatz: Es gibt keine Nachspielzeit), gerade in solch gravierenden Fällen begeht der Schiedsrichter damit einen Regelverstoß. Und was Turnierleitungen wollen, ist in diesem Kontext vollkommen egal.

    Lese bitte IFAB. Da wird erwähnt, dass bei Turnieren andere Regeln angewendet werden können, und dass es der Turnierleitung überlassen ist, wie die Spiele ablaufen. Da die Turnierleitung generell die Spiele und alles andere organisiert, bestimmen sie wann die Spiele enden müssen, damit die nächsten Spiele stattfinden können.


    Was die Aussage betrifft, dass es zwei gleiche Halbzeiten geben muss, ist Unsinn. Ich habe in Deutschland Jugendturniere besucht, wo es überhaupt keine Halbzeit gab. Die Spiele dauerten 20 oder 25 Minuten.

    Was für eine sinnlose Antwort. Im Zweifel ist also die Kritik am SR berechtigt, denn er hätte präventiv eingreifen müssen?

    Als Mentor (Pate) werden neue Schiedsrichter nie von mir kritisiert, jedoch darauf aufmerksam gemacht, wo sie sich verbessern können. Zum Beispiel frage ich, welchen Laufweg er einschlagen könnten, um das Halten zu erkennen. Selbst neue Schiedsrichter sollten langes Halten erkennen. Ein erfahrener Schiedsrichter sollte besser handeln.


    Der Stürmer wird lange gehalten, der Schiedsrichter lässt es geschehen? Welche Reaktion erwartest du von einen frustrierten Stürmer?


    Falls ich als Schiedsrichter eine fehlerfreie Partie liefer, jedoch die von Manfred beschriebene Situation zulasse, bekäme ich eine 7.9 vom Beobachter mit den Kommentar: Du hast das Spiel nicht gemanaged.

    Unser nationaler Fussball Bund CSA schreibt vor, dass es eine Markierung 30 m von der Torlinie entfernt bei allen Unter-13 Spielen geben muss. Es nennt sich Retreat Line (ist Rückzugslinie korrekt???). Der Grund: Der Torwart führt den Abstoss aus und schlägt den Pass zu seinen Mitspieler innerhalb der Retreat Line Zone. Alle Gegenspieler müssen sich ausserhalb der Retreat Line Zone aufhalten. Sie dürfen die Retreat Line erst überqueren, nachdem ein Mitspieler des Torwarts den Ball berührt hat, oder der Ball die retreat line unberührt überquert. (Der Spielaufbau soll damit gefördert werden).


    Da 99.9 Prozent aller Fussballplätze keine Markierung 30 m von der Torlinie haben, stellen die Trainer Hütchen auf ... meistens auf der Aussenlinie. Diese werden jedoch etwa 1 m vom Spielfeldrand versetzt; nicht so sehr wegen Sicherheit sondern wenn ein langsam rollender Ball das Hütchen trifft, bleibt der Ball auf dem Spielfeld.


    Einige Plätze haben Fussballmarkierungen. Da wird die Retreat Line auf die 35-yard Line verschoben.


    Bei U-10 und jünger ist die Retreat Line Zone das erste Drittel von wo der Abstoss ausgeführt wird.

    Stimmt, denn der SR kann den Ellbogencheck mit seinem perfiden Fußballverstand natürlich schon vorher aufspüren und schon vor dem Vergehen abpfeifen...


    Wenn ein Spieler gehalten wird, und übrigens steht von "die ganze Zeit" nichts im Text, dann aber im Ballbesitz bleibt und das wie beschrieben auch noch vor dem gegnerischen Strafraum, dann pfeife ich doch um Himmels Willen nicht ab?

    Zu deinen ersten Paragraph: Als Pate lehre ich meinen jungen Schiedsrichtern, dass sie versuchen in einer Position zu sein, um Fouls frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden. Wenn sie ein Halten sehen, mal kurz rufen "Hände weg". Du glaubst gar nicht, wie gut so etwas funktioniert, und der Spieler sofort aufhört zu halten. Das mache ich auch als AR, wenn das Geschehen vor meinen Augen stattfindet. Die sofortige Reaktion des haltenden Spielers ist sehenswert. Seine Hände gehen sofort weit weg sogar vom eigenen Körper.


    Zum zweiten Paragraph: Ich zitierte Manfred, somit musste es wohl im Text stehen

    LucaSR : Der DFB wie auch jeder andere Verband hat eine Versicherungspolice die eintritt, wenn ein SR sich beim Spiel verletzt, damit er nicht die Kosten tragen muss. Es kann auch Versicherungsgeld für Arbeitsausfall geben.


    Eine Verkürzung einer Halbzeit gegen die Absprache ist absolut regelwidrig

    Lese die FIFA-Statuten was den Verbänden oder Vereinen erlaubt ist.

    Freundschaftsspiele dürfen, was die Halbzeiten betrifft .... nicht aber in ihrer Länge verändert werden.

    Fussballturnier von Verein Küste, 300 Teams nehmen teil: Spiele 2x30 Minuten mit Spielbeginn alle 75 Minuten scharf.

    Du leitest das 9:00 Uhr Spiel. Schwere Verletzung 20. Minute, Spieler muss von trainierten Personal auf Spielfeld behandelt werden. Krankenwagen kommt 10 Minuten später an, behandelt und trägt Spieler vom Spielfeld zum Krankenwagen. Nun sind 13 Minuten vergangen. Spielst Du nun die weiteren 10 Minuten der ersten Halbzeit oder verkürzt du selbstständig die Halbzeit?


    Die Turnierleitung des Vereins sowie Trainer und SR stimmen überein. Die erste Halbzeit wird nicht weiter gespielt, die zweite Halbzeit geht über die vollen 30 Minuten.

    A wird mit dem Freistoß einverstanden sein, die Verwarnung aber nicht akzeptieren, weil er doch die ganze Zeit gehalten wurde.

    Wenn es so ist, dass A die ganze Zeit gehalten wurde, so hätte der Schiedsrichter vorher eingreifen sollen. Er muss pro-aktiv sein, damit es zu dieser Ellbogen-Situation erst gar nicht kommt.

    Macke, das ist Unsinn - und Du solltest das auch wissen.

    Manfred, es handelt sich um ein Freundschaftsspiel. Soweit mir bekannt ist, gelten auch im DFB-Bereich gelb oder rot (rot bei bestimmten Ausnahmen gibts Sperre) nicht für die normale Ligasaison. Der SR wird angefordert damit Spieler und SR offiziell versichert sind.


    Es kann sein, dass es in Deutschland einen Passus gibt, der vorschreibt dass die Spieldauer auch bei Freundschaftspielen eingehalten werden muss. Jedoch erlauben FIFA Statuten eine verbandsinterne Änderung der Spieldauer. Es kommt bei Turnieren vor (auch in Deutschland), dass der Schiedsrichter die 2. Halbzeit verkürzt, damit der Zeitplan eingehalten wird.


    Ich war bei mehreren Spielen zugegen (nicht als SR sondern Zuschauer), selbst auf höchster Ebene wie Nationalmannschaft, wo der Trainer bei einer Spielzeit von 4x25 Minuten die letzten 25 Minuten nicht mehr spielen liess.


    Während der Vorsaison ruft der Manager von Team A das Team B an und vereinbart ein Freundschaftsspiel. Da kommt es oft vor, dass mehr als 22 Spieler eingesetzt werden, und die vorher vereinbarte Spielzeit gekürzt, oder in aussergewöhnlichen Fällen sogar verlängert wird.


    Der Verband für Frauenfussball von 1. bis 8. Liga und weiter 4 Ligen der Über-30 hat einen Passus, dass nach einer Spielzeit von 65 Minuten das Resultat gilt.


    Wenn es stürmt oder schneit, werden Spiele ab und zu frühzeitig beendet, damit die Spielerinnen sicher nach Hause fahren können. 95 Prozent aller Mannschaften hier haben nicht den Luxus einer Umkleidekabine, sondern esgeht mit nassen Klamotten ins Auto.

    Wengers Vorschlag wurde vorzeitig von IFAB abgelehnt.

    Geh zur IFAB website. Dort kann man die Tagesordnung lesen, und welche Vorschläge von den nationalen Verbänden diskutiert werden (war jedenfalls im letzten Jahr der Fall).

    Wegen diesem Stück Hackenhornhaut ist der plötzlich nicht im Abseits.

    FIFA-Schiri Dean aberkannte vor etwa 10 Wochen Firminos Tor in der PL -- trotz 2-minutiger Video-Anschauung -- weil dessen Achselhöhle im Abseits war. Er ist bei einigen Kritikern als "armpit Dean" bekannt.

    "Ich habe das Spiel ja nicht abgebrochen, sondern nur etwas früher abgepfiffen."

    Schiri Markus Pflaum erwähnte im Interview, dass es ein Freundschaftsspiel war.


    Die Mannschaften können sich vorher darüber einigen, ob das Spiel über 2x45, 3x30, oder 4x25 Minuten geht. (Falls ich mich nicht irre spielte Deutschland während eines Trainingslager in Österreich letztes Jahr über 3x25 Minuten.)


    Wenn es in den letzten 10 Minuten nicht mehr um den Ball sondern die Knochen der Gegenspieler ging, war der Spielverkürzung verständlich. Bei Liga- oder Pokalspielen geht es während der letzten 10 Minuten oftmals heisser her, vor allen wenn beide Mannschaften Chancen haben als Sieger vom Platz zu gehen. Der Schiedsrichter muss diese Phase erkennen und seine Spielleitung dementsprechend anpassen.

    Hat mich auch erstaunt nachdem HansWurst hat mich per PN darauf aufmerksam gemacht, das lediglich im Praktischer Leitfaden für Spieloffizielle etwas über den Schlusspfiff zu finden ist.

    Seite 198 Laws of the Game 2018/19. Ist zwar nur der Leitfaden. Jedoch in früheren Ausgaben wurden diese Punkte in den Regeln erwähnt. Der Leitfaden ist Teil des Regeln.


    Da das Elfmeterschiessen am Ende der 2. Halbzeit stattfindet, muss es mit einen lauten Pfiff (oder mehrere) angezeigt werden.


    Whistle

    The whistle is needed to:

    • start play (first and second half of normal play and extra time), after a goal


    • stop play:

    ••for a free kick or penalty kick
    ••if the match is suspended or abandoned


    ••at the end of each half


    • restart play for:

    ••free kicks when the appropriate distance is required

    ••penalty kicks

    • restart play after it has been stopped for a:

    ••caution or sending-off

    ••injury

    ••substitution