Corona und die Folgen

  • Saarbrücken, Stuttgart und Frankfurt war der Großteil volljährig im Alter um die 20 bis 25 im Schnitt, zumindest nach dem, was in den Medien zu finden war (nebenbei waren die Ausschreitungen am frühen Morgen, also zu einem Zeitpunkt an dem die meisten Jugendspieler nicht mehr draußen sein dürfen). Und von dieser Klientel darf man entsprechende Verhaltensweisen erwarten.

    "Kondition ist nicht alles, aber ohne Kondition ist alles nix."
    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles

  • also zu einem Zeitpunkt an dem die meisten Jugendspieler nicht mehr draußen sein dürfen

    na ja- gerade in den Sommerferien sind Jugendliche (bis runter zu C-Junioren) auch nachts um 04:00 noch an den einschlägigen Partytreffpunkten anzutreffen.


    Es gibt wie immer und überall Klientel, die sich an Vorgaben hält und Klientel, die das weniger bis gar nicht tut. Wer andernorts "die volle Härte des Gesetzes fordert/wünscht" (ich gehöre definitiv dazu) der soll bitte wenigstens im SR-Bereich auf Defizite hinweisen und Meldung erstatten. Denn gerade bei der Problem-Klientel gilt: Alles was wir offenbar dulden wird ab dem Zeitpunkt als "legal" bzw "in Ordnung" eingestuft.

  • Was ein klarer Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz ist und schon immer war.

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    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles

  • Saarbrücken, Stuttgart und Frankfurt war der Großteil volljährig im Alter um die 20 bis 25 im Schnitt, zumindest nach dem, was in den Medien zu finden war (nebenbei waren die Ausschreitungen am frühen Morgen, also zu einem Zeitpunkt an dem die meisten Jugendspieler nicht mehr draußen sein dürfen). Und von dieser Klientel darf man entsprechende Verhaltensweisen erwarten.

    Ja, die die festgenommen wurden. Die hatten auch überwiegend noch einen anderen Hintergrund. Aber nicht die 500 Personen, die biertrinkend aufgestachelt und Beifall geklatscht haben.

    Ansonsten sind A-Jugendspieler zwischen 17-19 und in den Ferien mit Sicherheit nicht um 23 Uhr im Bett.

    Schiri zeigt gelb und sagt: "Ich verwarne Ihnen!"
    Willi: "Ich danke Sie!"
    Schiri zeigt rot.


    Zitat: Willi 'Ente' Lippens am 02.05.65 zu Schiedsrichter Udo Zuchantke im Spiel Rot-Weiss-Essen gegen Westfalia Herne

  • Hallo.


    Gestern für mich erster Einsatz nach der Auszeit. Bei mir lief es aus Sicht des Hygienekonzeptes eigentlich so, wie vorgesehen. Das mag daran gelegen haben, dass es vom Wetter so war, dass alles draußen und damit ohne großen Aufwand abgewickelt werden konnte. Mal abwarten, wie es beim ersten Schlechtwettereinsatz aussieht.

    "Kondition ist nicht alles, aber ohne Kondition ist alles nix."
    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles

  • Wobei das m.E. ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber auf halbem Weg stehen bleibt. Ich zitiere dazu ein paar Gedanken aus diesem Thread:

    Ich hatte allerdings das - zugegebenermaßen gehasste - Bild vor Augen, dass ein (oder mehrere) Spieler auf den SR zurennen, um zu reklamieren oder mehr - und wenn dort der Abstandsverstoß, der übrigens unter dem Aspekt Ansteckungsgefahr zweifelsfrei in die gefährlichste Gattung gehört, ab sofort und künftig weitaus strenger geahndet würde, hätte Corona eine gute Seite gehabt.


    Was mache ich künftig mit einem Spieler, der mir aus einem halben Meter Entfernung ins Gesicht schreit. Ich bin, genau wie Sixth, zu dem Schluß gekommen, dass dies in der derzeitigen Situation ein Angriff auf meine Gesundheit wäre und somit die einzige Konsequenz wäre.

    Man müsste diese Regelung also schon noch etwas erweitern. Ich erinnere an meinen Spielbericht und da besonders auf den Umstand, dass uns das Regelwerk ja schon gewisse Möglichkeiten bietet:

    Zitat

    dass ich nicht-spieltypische Annäherungen unbarmherzig mit einer Verwarnung ahnden werde, was auch auf allgemeines Verständnis stößt - eigentlich merkwürdig, das ist eine Unsportlichkeit, die sonst auch geahndet werden müsste.



    Bei der Gelegenheit bin ich dieses Thema noch einmal durchgegangen, schon spannend, bestimmte Aussagen rückblickend noch einmal zu betrachten:

    Ich würde ziemlich viel Geld wetten, dass es bis in den Spätsommer hinein keinen Kreisligafussball geben wird.

    Wette verloren, der ist unterdessen in vielen (allen?) Bundesländern wieder möglich - und August zähle ich nicht zum Spätsommer.

    Solange die Maskenpflicht im öffentlichen Leben besteht, ist an Fussball auf Amateurebene eh nicht zu denken.

    Auch nicht richtig, die Maskenpflicht gibt es noch immer, es wird aber auch auf Amateurebene wieder gespielt.


    Na ja, man könnte das auch zu Ende denken und gewissermaßen die Profis "einsperren", d.h. für die gibt es keine Außenkontakte mehr.

    Genau so kam es dann auch - und hat, von ganz wenigen Ausreißern abgesehen, auch funktioniert.


    Ob und wann es aber wieder weitergeht - ich behaupte aktuell: Nie. Es wird auf absehbare Zeit nicht möglich sein, das Virus ganz auszurotten und entsprechend er aktuellen politischen Lage wird damit kein kontaktorientierter Sport zugelassen werden. Ob und wann es einen Impfstoff geben wird- völlig offen.

    Das mit der Ausrottung des Virus und die Sache mit dem Impfstoff stimmen (noch immer) - aber die politische Lage hat sich doch ein Stück weit geändert.


    Es gibt keine zwingende Notwendigkeit in einem Mannschaftsbus anzureisen, die individuelle Anreise im eigenen Auto wäre möglich. Ebenso gibt es keine Notwendigkeit für die gemeinsame Nutzung der Dusche nach dem Spiel, in den Niederlanden ist beispielsweise der Trainigsbetrieb wieder erlaubt, nur geduscht werden muss zu Hause. Umziehen kann man sich schlimmstenfalls der Reihe nach, wobei die meisten Stadien eigentlich genügend Räumlichkeiten haben sollten, insbesondere bei Geisterspielen (alle Lounges sind frei). Die Mannschaftsbesprechung kann man zur Not auf dem Platz machen, es ginge also schon ...

    Und das steht unterdessen fast wörtlich in den Hygienekonzepten, die ich kenne - ob der DFB hier im Forum mitliest?

  • Schleswig-Holstein (fußballtechnisch: SHFV).

    Gestern hat die Landesregierung verkündet, bis Ende August die Corona-Regeln nicht zu lockern. Für uns Amateursportler bedeutet dies, dass wir im Gegensatz zu angeblich 13 von 16 anderen Bundesländern weiterhin keinen Spielbetrieb durchführen können. Weiterhin gilt: Maximal 10 Personen dürfen sich treffen. Das SHFV-Fußballland tobt. Touristen dürfen kommen aber wir dürfen nicht Fußball spielen.

    Ich finde die Begründung der Landesregierung schlüssig: Wir warten die Urlaubsrückkehrer und den Schulbeginn ab- dann sehen wir weiter. Gibt es schon bekannte Fälle, wo eine Infektion bei einem Fußballspiel nachgewiesen wurde oder aufgrund eines Infektionsfalles eines Fußballspielteilnehmers alle 30 Beteiligten in Quarantäne gesteckt wurden?

  • Touristen dürfen kommen aber wir dürfen nicht Fußball spielen.

    Wobei die Verknüpfung unsinnig ist. Auch Tourismus kann - oder besser könnte - man abstandsgerecht gestalten, das ist beim Fußball schlicht nicht möglich.


    Ich finde die Begründung der Landesregierung schlüssig: Wir warten die Urlaubsrückkehrer und den Schulbeginn ab- dann sehen wir weiter.

    So unterscheiden sich die Meinungen, denn beides hat für meine Begriffe wenig miteinander zu tun. Üblicherweise sind zumindest im Herrenbereich die meisten Akteure in der Altersstufe, dass sie mit Schule wenig zu tun hat, denn meist haben die noch keine oder zumindest keine schulpflichtigen Kinder - und sind in Folge dessen auch selten in den Sommerferien im Urlaub. Überzeugend geht anders …


    Gibt es schon bekannte Fälle, wo eine Infektion bei einem Fußballspiel nachgewiesen wurde oder aufgrund eines Infektionsfalles eines Fußballspielteilnehmers alle 30 Beteiligten in Quarantäne gesteckt wurden?

    Mir ist bisher kein Fall bekannt - weder im schon länger betriebenen Profifußball noch im Amateurbereich. Gleichwohl kann das passieren, wobei auch dann aber wieder die Frage im Raum steht - und da lasse ich jetzt meine Beobachtungen meines Spiels am letzten Wochenende einfließen -, ob das im Spiel passiert ist oder nicht doch im Umfeld (Umkleide, Mannschaftsbesprechung) stattgefunden hat.

  • Und so unterschiedlich wird es überall gehandhabt...


    In Niedersachsen (NFV) sind seit rund drei Wochen Testspiele mit 30 Personen erlaubt und werden auch in einer Vielzahl durchgeführt.


    Und nun sind seit Freitag insgesamt 50 sporttreibende Personen gestattet. Was also für die Fußballer volle Kadergröße am Spieltag bedeutet und nun auch die Footballer und Rugbyspieler wieder auf den Platz können.

    Dem Schiedsrichter zu widersprechen, das ist, wie wenn man in der Kirche aufsteht und eine Diskussion verlangt. (Dieter Hildebrandt)

  • Gibt es schon bekannte Fälle, wo eine Infektion bei einem Fußballspiel nachgewiesen wurde oder aufgrund eines Infektionsfalles eines Fußballspielteilnehmers alle 30 Beteiligten in Quarantäne gesteckt wurden?

    Ja, in meinem Kreis. Am 28.7. sollte ein Freundschaftsspiel stattfinden. Da sich jedoch unmittelbar hinter der Torauslinie ein Bauchloch befand, deren Absperrungen sich fast bis an die Linie erstreckten, sagte der SR das Spiel wegen der Verletzungsgefahr ab (zurecht; ich habe ein Foto gesehen). Die Mannschaften waren damit nicht einverstanden und haben trotzdem gespielt, ohne SR. Das wird noch gesondert zu sanktionieren sein und spielt hier keine Rolle mehr.


    Jedenfalls stellte sich im Nachhinein heraus, dass bei der Gastmannschaft vier Spieler infiziert waren. Wie und wann sie sich infiziert haben, ist nicht bekannt. Daraufhin wurden im Anschluss beide Mannschaften in Quarantäne geschickt. Der SR hatte zumindest zu Mannschaftsverantwortlichen Kontakt. Er versucht gerade, Kontakt zum Gesundheitsamt aufzunehmen.

    In einer Aktion prallten Grevelhörster und Gerick zusammen. Der FC-Stürmer blutete aus der Nase, aber Schiedsrichter Stefan Tendyck aus Gelsenkirchen konnte mit einem Taschentuch aushelfen. Gericks Torriecher wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen: Er markierte das 1:3.


    Westfalen-Blatt (29.5.2017) :D

  • (...)Gibt es schon bekannte Fälle, wo eine Infektion bei einem Fußballspiel nachgewiesen wurde oder aufgrund eines Infektionsfalles eines Fußballspielteilnehmers alle 30 Beteiligten in Quarantäne gesteckt wurden?

    Ich hab vor eineinhalb Wochen (26.7.) ein Vorbereitungsspiel geleitet. Hygienemaßnahmen wirklich vorbildlich (verschiedene Zonen, ausreichend Platz auf den Bänken etc.). Ansprache der Spieler von mir auf größere Distanz (ca. 2m), kein Händeschütteln oder ähnliche Gesten (Faust auf Faust, Ellbogen auf Ellbogen o.ä.). Und auch unter den Spielern hielt man sich außerhalb der Zweikämpfe eher auf Distanz.

    An diesem Dienstag (4.8.) habe ich nun einen Anruf vom Hygienebeauftragten des Heimvereins einen Anruf bekommen, dass einer der Spieler drei Tage nach dem Spiel im Rahmen einer Massentestung getestet wurde und nun das positive Ergebnis kam. Daraufhin habe ich mich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt und die Situation geschildert. Da ich keine der Voraussetzungen für eine Kontaktperson I erfülle, darf ich ganz normal meinen Alltag nachgehen, außer es treten Symptome auf.

    Wenn der Mann in Schwarz pfeift, kann der Schiedsrichter auch nichts mehr machen.
    (Andreas Brehme)

  • Zum Thema Anhusten kam eben eine aktuelle

    Info vom FV Rheinland:

    Hier folgende Stellungnahme des DFB-Lehrwartes Lutz Wagner:

    Liebe Sportfreunde,

    diese Frage muss ich in den letzten Tagen schon mehrfach beantworten.

    Diese Meldung kommt nicht von FIFA oder IFAB sondern von der englischen FA ... die so ihre nationalen Vorgaben umsetzen.

    Das IFAB ...und hier habe ich mit Lukas Brud gesprochen, hat nichts dergleichen rausgegeben. zudem ist es logisch, dass wenn mich jemand anhustet (dies ist zu vergleichen mit anspucken) ...und dies auch zweifelsfrei absichtlich macht, so ist dies wie ein Spucken beziehungsweise eine Tätigkeit zu werten - dazu brauche es keine Anweisung, das hätte wir auch zuvor schon so ausgelegt.

    "Kondition ist nicht alles, aber ohne Kondition ist alles nix."
    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles


  • So unterscheiden sich die Meinungen, denn beides hat für meine Begriffe wenig miteinander zu tun. Üblicherweise sind zumindest im Herrenbereich die meisten Akteure in der Altersstufe, dass sie mit Schule wenig zu tun hat, denn meist haben die noch keine oder zumindest keine schulpflichtigen Kinder - und sind in Folge dessen auch selten in den Sommerferien im Urlaub. Überzeugend geht anders …


    Fußball ist immer noch nicht der Nabel der Welt. Wenn eine Landesregierung beschließt, eine pandemiebedingte Allgemeinverfügung zu verlängern, dann bestimmt nicht aus der Überlegung heraus, ob im Fußball-Herrenbereich die Spieler unterdurchschnittlich viele schulpflichtige Kinder haben.


    Allein mit Fokus auf Fußball gibt es Jugendmannschaften, es gibt Altherrenmannschaften, und auch das Argument mit den angeblich nicht vorhandenen schulpflichtigen Kindern verstehe ich nicht. Dass ein 30-jähriger Spieler regelmäßig Kinder in genau diesem Alter hat, ist doch normal.


    Aber wie gesagt, aus Sicht der Landesregierung hat man derzeit zwei potenzielle Gefahrenquellen, die die Infektionszahlen im Land ansteigen lassen können (wie von BRiT genannt). Dass man vor diesem Hintergrund noch vier Wochen abwartet, um die nächten Risiken einzugehen, finde ich mehr als plausibel. Man darf auch nicht verkennen, dass deutschlandweit die Zahl der bestätigten Infektionen in besorgniserregender Weise ansteigt.

  • Sehr richtig zettelbox. Ich wollte die Risiken weder abwägen noch addieren, sondern es kommen 2 Risiken neu hinzu, deren Auswirkungen ersteinmal abgewartet werden. Unschön für den Fußball hier, aber wie ich finde zweckgemäß und vernünftig. Und wer sagt dann, dass wir im SHFV am Ende schlechter dastehen- ggf müssen in anderen Verbänden Spielserien wieder unterbrochen werden, während wir hier ab September durchgehend spielen können.

  • Hat jemand eine Ahnung, was mit Sperren passiert? In meinem letzten Spiel vor der Saisonunterbrechung hatte ich eine Rote Karte, bei der ich fest davon ausgehe, dass es da auch eine Sperre gibt. Da diese üblicherweise ausschließlich nach Spielen und selten nach Zeit bemessen wird, könnte es demnach ja sein, dass die Sperre erst irgendwann (eben abhängig davon, wann es wieder Spielbetrieb geben wird) greifen wird - einerseits zwar richtig, andererseits aber doch hart, womöglich nach einem Jahr oder mehr noch eine Sperre absitzen zu müssen (okay, diesem Spieler würde es zwar sicher nicht schaden, aber ich sehe da eine generelle Frage).

    Ich muss diese Frage doch noch einmal aufgreifen, weil der Hessische FV dazu extra eine Sätzungsänderung beschlossen hat:

    Für die Spielzeit 2019/2020 gilt:

    Aufgrund des durch die Corona-Pandemie ausgesetzten und beendeten Spielbetriebs erfolgt für alle Pflichtspielsperren zusätzlich zur Anrechnung nach Nr. 1 eine weitere nachträgliche, pauschale Anrechnung in Höhe von zwei Pflichtspielen. Dies gilt für alle Pflichtspielsperren, die aufgrund eines Vergehens, das vor dem 30.06.2020 begangen wurde, verhängt worden sind bzw. verhängt werden.

    Ausgenommen hiervon sind Pflichtspielsperren, die aufgrund einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter (§ 25 Nr. 2 Strafordnung) verhängt worden sind bzw. verhängt werden.

    Lobenswert, dass Sperren für Tätlichkeiten gegen den SR von der Anrechnung ausgenommen bleiben, ansonsten halte ich das für eine pragmatische Lösung: Zwei Sperren gibt es ja eher für kleinere Sünden, ein verbleibender Rest muss also weiterhin "abgesessen" werden.

  • Eigentlich ganz einfach:

    Ein Spieler bekam 6 Spiele Sperre. Davon hatte er 3 vor der Unterbrechung bereits abgesessen, 2 werden angerechnet, ergo muss er jetzt noch ein Pflichtspiel pausieren, bevor die Strafe verbüßt ist.