Beiträge von SixthSCTF

    Über das explizit strafbare Betreten des Spielfeldes ohne Erlaubnis des Schiedsrichters (die vierte der vier Bedingungen und ein anderer Tatbestand), lässt sich die Klarstellung nicht aus und das wäre weiterhin strafbar.


    Da aber der Schiedsrichter die Erlaubnis zum Betreten nur erteilen soll, wenn der Auszuwechselnde schon runter ist, muss es sich folglich um einen Schiedsrichterfehler handeln, wenn der AW-Spieler mit Erlaubnis, aber bevor sein Kollege runter ist, reinläuft.

    Nach Regeltext richtig!

    Es ist davon auszugehen, das die Klarstellung darauf abzielt, das der üblicher Weise zu beobachtende Vorgang -AW Spieler läuft dem Spieler entgegen und sie klatschen sich bereits auf dem Feld ab- mit etwas mehr "Fingerspitzengefühl" gehandhabt werden soll. Oder aber, sobald klar ist das der Spieler das Spielfeld am Verlassen ist, zum Zwecke der schnelleren Spielfortsetzung der Vorgang des zu frühen betretens nicht bestraft werden soll.


    Allerdings hat KozKalanndok recht,: sollte es Hart auf Hart kommen ist natürlich der AW-Spieler zu verwarnen.

    Der AW Spieler benötigt die Genehmigung des SR um das Spielfeld betreten zu dürfen.


    Diese darf erst erteilt werden, wenn der Spieler das Spielfed verlassen hat. Warum? Weil das verlassen des Feldes eine zwingende Voraussetzung dafür ist das ein neuer Spieler eingewechselt werden kann. Weigert sich der (ein Speiler) das Feld zu verlassen, wird schliesslich weiter gespielt.


    Der Rest ist unerlaubtes betreten des Spielfeldes


    (Streng nach Regelwerk)

    Wenn das Foulspiel an sich verwarnungswürdig ist, gilt die Reduzierung nicht. Wenn die Verwarnung aber allein daraus resultiert hätte, dass ein aussichtsreicher Angriff unterbunden werden sollte, muss reduziert werden.

    OK, das hatte ich auch so im KOpf, finde aber den Abschnitt nicht im Regeöwerk (da wo ich was finde ist es immer etwas mit Reduzierung bei Strafstoß)

    Und jetzt @Stefan dass Ganze nochmal anhand der Regelfrage - denn auch hier bin ich mir bei der Formulierung nicht sicher. (Stichwort Foulspiel-Trikotziehen)

    Der Spieler mit der Nr. 6 von Mannschaft A befindet sich in einer aussichtsreichen Angriffssituation, als er von einem Verteidiger der Mannschaft B durch Trikotziehen gefoult wird.

    Ein Mitspieler der Nr. 6 kann den Angriff fortsetzen und ein Tor erzielen. Entscheidung? [Spielfortsetzung, Ort der Spielfortsetzung, Pers. Strafe]


    Bin mal gespannt was ihr sagt:

    Bitte nichts in die Regelfrage hineininterpretieren und bitte mit Begründung und Querverweis auf den Regeltext.

    Angeblich soll es hier auch eine Lösung vom DFB geben, vielleicht weis einer wo die steht!

    Den "Offiziellen" hätte ich erst mal aus der Kabine geschmissen. Nur weil jemand mit einem Ausweis des Verbandes wedelt, sollte das erst mal keinerlei Relevanz für den SR haben. Spielberichte verfasst der SR, ggf. mit Unterstützung von Ausschussmitgliedern und dann geht das Ganze an den Staffelleiter.

    So sieht das aus.

    Ich hatte mir schon bei meinem erstem Beitag überlegt, diesen Teil der Frage zu kommentieren. Habe es aber unterlassen, weil sich das "mit dem Ausweis wedeln" sich irgendwie wie ein typischer Sportplatz-Stille-Post-Gerüchte-Funk anhörte. Es ist nämlich auch möglich, das es jemand (dem SR bekanntes) vom SR-Ausschuss war, der hier sowohl mit Rat und natürlich auch mit Tat einem unerfahrenerem SR zur seite gestanden hat. Der Teil mit dem "Berichtsinhalt-Diktiert" halte ich zwar für möglich sehe hier dann aber auch eher das Unterstützende Moment als das hier der SR zu einem falschem Bericht verleitet wurde.

    Wie bereits in meinem Erstbeitrag erwähnt: Kein Vorwurf an den Fragesetller! Der beschreibt die Situation n ur aus seiner Wahrnemung und berichtet was ihm zugetragen wurde.

    Gerade bei Ermahnungen wegen verbaler Sachen sollte man ultimative Ansagen, wie "Noch ein Wort und du bekommst gelb" oder ähnliches unterlassen. Damit setzt man sich selbst unnötig unter Druck falls noch irgendwas kleineres vom Gegenüber als Antwort kommt. Bei Fouls ist das hingegen nicht so kritisch.

    Gebau die Gegenteillige Erfahrung habe ichg gemacht:

    Wenn man diese Aussage macht, dann sollte man Gedanklich soweit sein, die Gelbe bereits in diesem Moment an die Luft zu setzen.
    Ist die Ermahnung laut genug zeigt sie genau die richtige Wirkung auf den Rest - Danach genügt meist ein scharfes ansehen und der Spieler dreht sich freiwillig um.


    Mag aber auch daran liegen, das man sich auf Dauer auch einen bestimmten Ruf erarbeitet. Ich höre inzwischen oft von Mannscjaften die mal mit mir aneinander geraten sind. "Bringt nix also halten wir die Klappe und meckern nach dem Spiel wenn wir dich zu einem Entschuldigungsbier einladen"

    Eine Antwort ist hier nur sehr schwierig zu geben, da wir hier lediglich DEINE Wahrnehmung der Dinge haben.


    Das soll nicht heissen das diese Falsch, sondern lediglich das sie -und das liegt in der Natur der Sache- unvollständig und eben möglicher Weise ungenau sind


    Hierbei stellen sich folgende Fragen:


    1. Hat der Schiedsrichter das Spiel in Minute 15 tatsächlich abgebrochen oder nur unterbrochen um dem Heimverein die Möglichkeit zu geben, die Störer zu entfernen? Du weist es schliesslich nicht genau und es klann in der Hektik auch falsch verstanden worden sein.
    2. Dein Problem. Der Schiri wollte wieder anpfeiffen. Aus meinen Ausführungen in 1. ist ersichtlich, das nicht klar ist ob nur unterbrochen oder tatsächlich abgebrochen wurde. Das übliche Verfahren ist die Spielunterbrechung mit Fristsetzung für den Heimverein, die Störer zu entfernen. Es wäre für Dich und Deine Mannschaft besser gewesen, das Spiel wieder aufzunehmen, sich besonders respüektvoll zu verhalten und dann (möglicher weise) im Nachhinein Protest gegen die Spielwertung einzulegen, wenn ihr vom Abbruch Überzeugt gewesen seid.
    3. Bist Du sicher, das der Vorfall in der Schirikabine sich genau so zugetragen hat (unter druck setzen und Sonderbericht diktieren). Warst Du dabei oder hast Du Beweise für den Vorgang? Ich will Dir hier nicht untestellen das Du Dir nur etwas zusammenreimst, aber Du solltest Dir bei derartigen Anschuldigungen schon sicher sein, was Du anderen vorwirfst. Vor allem musst Du sie beweisen können.
    4. Wo waren die Ordner? Der Heimnverein (wer ist das - geht irgendwie nicht klar aus Deiner Frage hervor - ist für die Sicherheit von Spielern und Schiedsrichter verantwortlich.

    Resumee


    Es ist schwierig aus den vorliegenden Informationen eine vernünftige Antwort abzuleiten. Fakt ist: Ein Abgebrochenes Spiel ist zu Ende - ein (nur) unterbrochenes Spiel nicht. Auf Basis Deiner Schilderungen halte ich die Berufung nach geschilderter Sachlage für nur wenig erfolgversprechend, wenn Ihr nicht weitere Beweise für Eure Unschuld vorbringen könnt. (siehe meine Ausführungen in 1. bis 4.)

    Nach derzeitigen Stand der Dinge seid Ihr der Aufforderung das Spiel fortzusetzen nicht nachgekommen - das nennt sich "provozierter Spielabbruch".

    @Manfred


    Ich glaube, Du hast den eigentlichen Knackpunkt der Frage noch nicht erkannt (Ich kenne Dich, sonst würdest Du anders antworten :saufbrüder: )


    Es geht darum, das ein Spieler, der Behandelt werden muss, dafür das Spielfeld verlassen muss, es sei denn er ist der Strafstoßschütze.

    Eine -etwas abgwandelte- Regelfrage aus unserem Regeltest.....

    Nach einem Beinstellen im Strafraum entscheidet der RS auf Stzrafstoß (keine Disziplinarmaßnahme wegen des Vergehens)

    Der Angreifer verletzt sich dabei und muss behandelt werden.


    1. Wie ist die Vorgangsweise wenn dieser Spieler den Strafstoß ausführen möchte?


    Bis hierhin eigentlich klar:

    Ergänzung:

    2. Wie ist die Vorgangsweise, wenn dieser Spieler nach der Behandlung den Strafstoß nun doch nicht ausführt und sich jemand andere bereitstellt.

    3. Wie ist die Vorgangsweise, wenn dieser Spieler nach der Behandlung den Strafstoß nun doch nicht ausführt und ohne ersichtlichen Grund plötzlich jemand anderes anläuft und den Strafstoß ausführt?

    Aus der (theoretisch-kuriosen) Regelkiste


    Der Strafstoß wird hart und mit wucht regelkonform gegen die Latte geschossen und prallt im hohem Bogen davon ab.


    Der Ball fliegt (auch getragen vom Wind) zurück über das Spielfeld und -weil keiner mehr eingreifen kann (der TW als Letzter Mann vermurkst es)- landet (kullert) der Ball letztlich somit unberührt ins eigene Tor. (Kleines oder verkleinertes Spielfelt tut sein übriges um das zu ermöglichen).


    Wie ist zu entscheiden?


    Alternativ:


    Wie ist zu entscheiden, wenn der Ball nicht gegen die Latte geht sondern vom TW abgewehrt wird und dann im gegnerischem Tor landet?

    Auch hier müssen wir sehr Vorsichtig mit unseren Bewertungen sein.


    Presseartikel sind weder Spielberichte noch Sonderberichte oder Tathergangsbeschreibungen. Presseartikel erzählen eine Geschichte die der Leser (die Masse der Leser) verstehen, informieren und vor allem unterhalten soll.

    Ein derartiger Presseartikel ist vor allem eines nicht: Ein sportjuristischer Fachartikel der sich mit dem Fall konkret und in allen Einzelheiten auseinandersetzt.


    Daher unterliegen derartige Artikel leider -häufig auch redaktionellen- Einschränkungen, Kürzungen und/oder parteiische gefärbter Darstellung. Darüber hinaus fehlt häufig auch eine detailliete Urteilsbegründung die Erklärt, wie die Richter zum einen oder anderem Urteil gekommen sind.


    Deshalb sagt dieser Artikel eigentlich nur eines: Es hat von Mehreren Spielern verbale und physische Attaken gegeben und die Spieler sind dafür bestraft worden. Alles andere ist eigentlich wirklich nur Prosa.

    Ich frag mich dann immer ob alle anderen Sportarten komplett emotionslos gespielt werden.

    Nunja, werden sie nicht,


    • Da fliegt auch schonmal ein Helm beim Football durch die Coachinzone oder es gibt einen Tritt gegen die Gatorate Tonne.
    • Da gibts dann auch mal auseinandersetzungen mit den Teamoffiziellen.
    • Da geht dann auch mal ein Tennisschläger durh "unsachgemäße Behandlung" kaputt
    • u.s.w.


    Aber Schiedsrichter und Gegner sind Tabu oder es hagelt sofort entsprechende Konsequenzen.

    Richtig @Manfred Hier muss der Ball nicht im Spiel sein um ein Vergehen zu verursachen (dafür gibt es noch genug andere Beispiele)


    Manchmal hilft es, sich auch die sogenannte "negative Seite der Logik" vor Augen zu führen. Was passiert eigentlich, wenn der Schütze antäuscht, und dann

    1. den Strafstoß gar nicht ausführt oder (un)absichtlich am Ball vorbei drischt,
    2. nochmal 3 Schritte zurückläuft
    3. erneut anläuft
    4. und den Ball in die freie Ecke schiesst weil der TW geschlagen am Boden liegt.

    Nicht realistisch? Genau so realistisch wie beim Strafstoß den Ball einige Zentimeter nach vorne zu kicken und ein anderer Spieler netzt ein. Hat auch keiner geglaubt bis jemand auf diese kuriose Idee gekommen ist.


    Der Regelogeber WILL: Das das bereits Antäuschen eines Schusses als Regelwidrig bewertet wird und -sobald quasi das Standbein aufgesetzt ist - der Schuss "in einem Zug" durchgeführt wird. Er stellt hier explizit den SONDERRFALL bereits das vor- bzw. Antäuschen einen Schuses unter Strafe und regelt das daher hier gesondert. Vergleiche mit anderen Regeln sind daher unzulässig. Da es sich um einen SONDERFALL handelt braucht der Ball hier auch nicht im Spiel zu sein.


    Off Topic: Wir haben übrigens an anderer Stelle im Regelwerk ebenfalls so eine ähnliche Sonderregelung die die Abstandsregelung beim Einwurf betrifft.