Beiträge von Mark

    Es soll auch vorkommen, dass der Platzwart anstelle eines Viertelkreises der Einfachheit wegen eine Gerade gezogen hat. Dann ist das halt so.


    Den geometrischen Nachteil des Eckstoßschützen lasse ich als zu lösende Mathematikaufgabe mal so offen stehen. :)

    Leute bitte, ich glaube, dass es keinerlei Zweifel gibt, dass Auswechselspieler und ausgewechselte Spieler keine Teamoffizielle sind. Tatsächlich unklar ist an einigen Stellen, wann mit dem Begriff „Spieler“ auch AW mit eingeschlossen sind, obwohl nicht explizit genannt.


    Nur, das ist ein anderes Diskussionsthema. Mittlerweile haben die Beiträge nichts mehr mit der Eingangsfrage zu tun.


    KozKalanndok Du kannst ja gerne ein neues Thema eröffnen und dort alle widersprüchliche Regelpassagen zur aktuellen Auslegung benennen und diskutieren :).

    Und damit wären wir an einem Punkt, wo man durchaus darüber nachdenken könnte, ob der Regelgeber den Auswechselspieler nicht vielleicht ganz bewusst als Teamoffiziellen betrachtet wissen will.

    Nein, will er nicht. In Regel 12.3 erkennt man ganz deutlich die Differenzierung zwischen Spieler, AWs und TOs.

    KozKalanndok Wenn der AW im Spielbericht auch als Physiotherapeut eingetragen ist, dann könntest du ihn tatsächlich wegen Spielverzögerung direkt des Feldes verweisen, z. B. wenn er offenkundig gerade einen anderen Spieler/AW außerhalb behandelt. 8o

    Nemata Solange der Spielertrainer kein Spieler ist, ist er Trainer. Wenn er dann als TO des Feldes verwiesen wird, darf er logischerweise auch nicht mehr mitspielen. In wie weit sich das zusätzlich auf eine Sperre als Spieler auswirkt, entscheidet der Staffelleiter/Sportrichter.

    Und jetzt kommt es: Das gilt auch, wenn dadurch die Mindestspielerzahl unterschritten wird, hier erfolgt kein Abbruch (es gibt ja keine Spielfortsetzung mehr).

    Die Begründung ist viel einfacher: es ist im letzten Ansatz der Regel 10.3 eben so geregelt. Das mit „keine Spielfortsetzung“ ist irrelevant. ;)

    Grundsätzlich gilt, dass ein verletzter Feldspieler nicht mehr ersetzt werden darf und wenn er nicht mehr weiter schießen kann, sich auch der Gegner reduzieren muss.


    Die Frage wäre sicherlich noch interessanter, wenn du das Resultat der Ausführung benennen würdest (Ball mit dem Fuß noch berührt? Tor ja/nein? Vergehen durch TW/Schützen ja/nein?).


    Nehmen wir an, der TW wehrt den Strafstoß ab, weil er deutlich mit beiden Füßen vor der Ausführung vor der Linie stand und bei der Ausführung hat sich der Schütze das Kreuzband gerissen, sodass er definitiv nicht mehr schießen kann. Verschossen oder Wdh neuer Schütze?

    Manfred: Wieviele Ausgaben der SRZ muss man als Normsterblicher denn kennen und wie groß ist überhaupt die „Halbwertszeit“ eines Beitrags? ;)


    Worüber reden wir denn? Die Barriere oder der Zaun sind in der Regel nicht weiter als 2m vom Platz entfernt


    Und wenn ein des Feldes verwiesener Jugendtrainer mit Auftrag als Vorbild jetzt offiziell nur als Dritt- oder Aufsichtsperson vor oder Hinter der Barriere trotz Ermahnung weiter meckert oder Einfluss auf das Spiel nimmt, ist meine Geduld irgendwann zu Ende und somit auch das Jugendspiel.

    Dann ist der „ehemalige“ Trainer eben nur noch geduldete Aufsichtsperson. Wenn er dann trotz Ermahnung weiterhin offensichtlich coacht oder meckert, wird das Spiel im schlimmsten Fall abgebrochen.


    Das Anordnen von Auswechslungen würde ich dulden, da es in gewisser Weise mit der gesundheitlichen Aufsichtspflicht in Verbindung steht, taktische Anweisungen oder meckern nicht.

    Kaef Jetzt doch noch eine Ergänzung. Das absolute MUSS gibt es natürlich nicht. Bei einem Regeltest wird möglicherweise die Meldung als Antwort nicht erforderlich sein, ähnlich wie bei dem nicht gemeldeten Wechsel in der HZP. Nur, solange es keine verbands-/bezirks-/kreisspezifische Vorgabe gibt, würde ich die Meldung jedem zunächst grundsätzlich empfehlen.

    Ach Kaef wir kommen hier nicht weiter. Sollen wir jetzt über die Bedeutung des Begriffs „ähnlich“ diskutieren?


    Natürlich waren die Fälle Freiburg und Münster sowieso dieser Regelfrage nicht identisch, jedoch hinsichtlich dem Sammelbegriff „Wechselfehler“ vergleichbar. Und nur aufgrund der Aufarbeitung, auch ganz sicher auf Grundlage der Meldungen im jeweiligen Spielbericht, wurden die Spiele anschließend unterschiedlich bewertet.


    Das geht nur bzw. einfacher, wenn es der SR meldet.


    Und weshalb hat Freiburg überhaupt Einspruch eingelegt? Es wurde doch regeltechnisch alles sauber gelöst.

    Kaef Der Sachverhalt ist ähnlich. Ich Es befindet sich ein Spieler unerlaubt auf dem Spielfeld und spielt mit.


    Den Sachverhalt regeltechnisch abarbeiten ist das eine, die möglichen Konsequenzen auf den Wettbewerb sind das andere. In der Fragestellung geht nicht hervor, seit wann der Ersatzspieler auf dem Spielfeld war.


    Da eine kurze Meldung bis auf 1-2 Minuten Zeit nichts kostet und auch nicht automatisch ein aufwändiges Verfahren auslöst, würde ich derartiges melden. Im schlimmsten Fall, wird sie nur ignoriert.

    Warum nicht, siehe Bayern - Freiburg. Dort war das Ergebnis auch nicht klar. Möglicherweise wurde dadurch gegen irgendwelche Durchführungsbestimmungen verstoßen. Vielleicht hat der 12. Spieler doch länger mitgespielt und dadurch das Spiel beeinflusst. Das alles kann dann der verantwortliche Sportrichter klären oder auch nicht.


    Klar ist nur, dass das Spiel nicht abgebrochen wird und gemäß den Regeln nach der Gelben und Gelbroten Karte mit dF fortzusetzen ist. Wichtig ist für mögliche zusätzliche Sanktionen gemäß den regionalen Bestimmungen, dass dieses besondere Vorkommnis detaillierter dokumentiert ist als nur mit zweimal Gelb wegen „Unsportlichkeit“ und „Foulspiel“.

    Es macht nahezu immer Sinn, Fouls abzupfeifen, die im eigenen Strafraum passieren.

    Jepp, Ausnahme z. B. eben beim Torhüter, wenn das vermeintliche Foul keinerlei Wirkung zeigt, er den Ball kontrolliert, einige Meter läuft und ohne Bedrängnis (er darf ja nicht angegriffen werden) den Ball abwerfen kann. Wenn er jetzt meint, den anderen Spieler anzugehen, dann ist es eine neue Spielsituation und Manfred hat nicht falsch entschieden. Auch wenn ich persönlich den taktischen Nachpfiff als sinnvoller angesehen hätte.

    Rein aus Erfahrung gibt es immer Theater, wenn der TW in derartigen Situationen getroffen wird und dann ist der sofortige Pfiff auch alternativlos.


    „Leichter Treffer“ und „am Bein hängen bleiben“ ist für mich auch etwas anderes als „jemanden treten“. Aber sei es drum.


    Hier scheint der TW jedoch zunächst keinerlei Anstalten zu machen und läuft unbeirrt weiter, sodass es offenbar harmlos war. Damit sind wir bei „nicht jede Berührung ist ein Foulspiel“ oder Vorteil eingetreten, da er ungehindert hätte den Gegenangriff hätte einleiten können.


    Wenn beim Aneinandergeraten jetzt aber der TW der Ersttäter ist und nur „wenige Sekunden“ verstrichen sind, ist der „verzögerte Pfiff“ meines Erachtens trotzdem der taktisch bessere.


    Was genau meinst Manfred mit „er gerät mit dem anderer aneinander? Mindestens gelbwürdiges Beschimpfen oder gar Körperkontakt?

    Das ist jetzt mein letzter Beitrag hierzu, da wir nicht weiterkommen. Wenn ich meine Sicherheit als gefährdet beurteile, das wäre zum Beispiel eine Sturmwarnung ab Stärke 10 während An- bis Abreise, fahre ich zu keine Sportplatz. Der Ansetzer wird kontaktiert und kann das Spiel verlegen oder einen anderen hinschicken, der sich traut.