Corona und die Folgen

  • Wobei in allen Fällen das "hessische Problem" bestehen dürfte, dass das alles nicht in den Satzungen geregelt ist, so dass ohne entsprechenden Beschluss wohl allenfalls die Saisonfortsetzung bliebe (selbst die ist nicht problemlos). Und ein Verzicht auf Absteiger bedeutet, dass alle Ligen, in die aufgestiegen werden kann, mächtig aufgebläht werden, es sei denn, man schafft da Qualifikationsrunden o.ä. - und beide Varianten könnten auch wieder juristisch angegriffen werden, denn mehr Vereine in der Liga heißt mehr Spiele, heißt mehr Aufwand (Siegprämien und SR-Spesen), heißt unter dem Strich höheres Abstiegsrisiko, denn spätestens mittelfristig muss man das ja wieder bereinigen, d.h. es wird mehr Absteiger geben.

  • Damit drehen wir uns jetzt gefühlt das vierte mal im Kreise.


    Ich erlaube mir mal eine Zusammenfassung:


    1. Als die Landes- Regional- National- und Kontinentalverbände sowie die FIFA ihre Satzungen und Wettbewerbsbestimmungen verabschiedet hat, dachte keiner daran, das eine Katastrophe den Spielbetrieb über einen längeren Zeitraum hätte lahmlegen können. Hätte hätte Fahrradkette man doch wissen müssen werden jetzt die Oberschlauen wieder sagen und mit Lösungsvorschlägen kommen.. Denen sage ich nur: Alle zwei HJahre ist (zumindest in Hamburg) Verbandstag, da hätten sie ja einen entsprechenden Antrag zur Satzungsänderung einreichen können wenn sie so schlau sind.
    2. Es hätte in der Vergangenheit auch nicht unbedingt einer Corona-Pandemie bedurft um -zumindest in einigen Landesverbänden Deutschlands - den Spielbetrieb Großflächig lahm zu legen. Anlässe gab es genug und wir konnten bisher von Glück sagen das die betroffenen Landesverbände an einer "Spielbetriebskatastrophe" vorbeigeschrammt sind.
    3. Auf Basis dieser Satzungen und Wettbewerbsbestimmungen wurden in Folge reichlich Verträge geschlossen, die sich übrigens nicht nur an saisonalen Terminen orientieren. Eine Änderung der dieser Satzungen und Wettbewerbsbestimmungen hätte in jedem Fall Auswirkungen auf nachgeordnete Verträge.
    4. Verträge, Wettbewerbsbestimmungen und Satzungen unterliegen der freien Gestaltungsmöglichkeit der beteiligten Partner und können quasi jederzeit geändert werden.
    5. Wer (in Person) oder welches Gremium jetzt welche welche Satzungen, Wettbewerbsbestimmungen oder Verträge in welcher Weise ändern kann, muss tatsächlich im Einzelfall geprüft werden. Das BGB spricht hier im § 313 von einer "Störung der Geschäftsgrundlage". Verträge im Sinne des BGB sind übrigens auch "Vereinssatzungen" oder "Wettbewerbsbestimmungen". Hierfür kann jedoch eine allgemeinverbindliche Aussage jedochnicht getroffen werden. Angefangen von Tante Verbandsspezifisch, Onkel Kreisspezifisch sowie Opa Kontinentalspezifisch und Oma Nationalspezifisch kommt dann noch Grosstante Nationalrecht und Cousin Vertragsspezifisch dazu..


    Ob es also im Einzelfall zu einer Klage kommen wird, ist im wesentlichen von den Vertragspartnern und deren Willen sich zu einigen abhängig.

  • Interessant wird dann noch die Frage sein, in wie weit die fast komplett ausgegliederten Profikader überhaupt hinsichtlich der Arbeitsverträge voll unter die Satzungen der Verbände fallen oder wie normale Arbeitgeber zu behandeln sein werden. Die Ausgliederungen wurden ha größtenteils gemacht, um eben nicht mehr dem Vereinsrecht unterworfen zu sein, eben wegen der Zielsetzung der Gewinnerwirtschaftung.

    "Kondition ist nicht alles, aber ohne Kondition ist alles nix."
    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles

  • Aufgrund der aktuell anhaltenden und eher zunehmenden Massenhysterie bezweifle ich, dass in absehbarer Zeit jemals wieder Fußball gespielt wird.


    Insofern könnt ihr ja schon mal über die juristischen Folgen der Saisonabsage 20/21 diskutieren.


    Und nicht vergessen: Nach dem Virus ist vor dem Virus.

  • zunehmenden Massenhysterie

    Wie? Es ist doch wohl ganz einfach, wenn wir künftig mit Maske spielen - Hauptsache, diese ist in der Hauptfarbe des Trikots. Und alle Viertelstunde gibt es eine Unterbrechung, in der die Maske gewechselt wird, damit es zu keiner Durchfeuchtung kommt. Soweit es regnet fällt ein Spiel aus oder wird abgebrochen (Fußball wird dann endlich zum Schönwettersport).

  • Stimmt...dann benötigen wir nur noch eine elektronische Pfeife oder eben zur Not eine Gasfanfare oder Fahrradhupe.


    Und für den EPass reichen auch Fotos ab oberhalb der Nase aus. Ein aktuelles ärztliches Coronaattest bei der Passkontrolle ist dann, wie bei den Ringern hinsichtlich Ringerpilz, obligatorisch.


    Anstelle des Freistoßsprays führen wir Desinfektionsmittel mit, damit nach jedem Einwurf auch schön brav die Hände und der Ball desinfiziert werden.

  • Wobei:


    Es kann dabei dann ja auch keine Fouls mehr geben, denn es ist ja der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; dessen Unterschreitung führt zu einem indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft sowie zum Feldverweis auf Dauer für den Spieler, der kausal für die Unterschreitung war. Für die Abstandsunterschreitung gilt, dass derjenige den Abstand unterschreitet, der sich bewegend auf einen stehenden Spieler hinbewegt bzw. soweit sich beide Spieler bewegen, wer im Moment der Kontaktunterschreitung weiter vom Ball entfernt war. Der Schiedsrichter hält sich ausschließlich im Mittelkreis aus, dieser darf daher auch nur noch für die Ausführung des Anstoßes durch den ausführenden Spieler betreten werden. Sollte der Ball im Mittelkreis liegen bleiben, spielt der SR den Ball dem Spieler der Mannschaft zu, die zuletzt im Ballbesitz war und der ihm am nächsten steht. Das sind doch wenigstens mal klar umsetzbare Kriterien.

  • Lieber Kaef, ohne Sarkasmus ist doch das Drama nicht mehr zu ertragen. Zum Lachen ist mir schon lange nicht mehr zu Mute.


    Wenn ich meine verängstigten Mitmenschen beobachten, dann glaube ich nicht mehr daran, in absehbarer Zeit einen Fußballplatz zu betreten.


    Das ist meine Prognose zum Thema.

  • Mir geht diese ganze Hysterie auch mächtig auf den Sack, ich habe allerdings noch die leise die Hoffnung, dass ab September wieder Spiele stattfinden dürfen.

    Ich finde halt Eure letzten Beiträge dazu sehr, sehr flach. In dieser Zeit, wo man um jede Abwechslung und neue Informationen, wie es z.B. in anderen Landesverbänden aussieht mit dem Spielbetrieb, dankbar ist, ist mir diese Art von Komik einfach zu platt und absolut uninteressant. Jetzt kann man natürlich wieder damit kommen dass ich das ja nicht lesen muss, aber ich weiß ja vorher nicht, was in den Beiträgen steht.

  • Manchmal rutschen solche Dinge raus, in einem Forum bleibt es dann halt stehen. Ich bitte um Verzeihung.


    Weiter zum Thema:


    Solange es keine offiziellen Informationen über die weitere Vorgehensweise gibt, helfen Spekulation und Endlosdiskussionen auch nicht weiter. Natürlich kann man jetzt aus Langeweile darüber fachsimpeln, welche Entscheidung zu welcher Klagewelle führt, aber wem hilft es?


    Solange die Mehrheit Todesangst hat, wird es selbst ohne offizielle Verbote keinen vernünftigen Wettbewerb mehr geben. Man kann die verängstigten Spieler und Schiedsrichter nicht zwingen. Bis der Virus auch aus den Köpfen der Menschen verschwindet, werden Jahre vergehen.


    Ich habe mich damit abgefunden, dass ich dieses Jahr kein Spiel mehr leiten werde. Damit kann ich nur noch positiv überrascht werden.

  • Also ich persönlich sehe die Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf Amateur- bzw. Kreisebene in den nächsten Monaten sehr skeptisch. Ich habe eben noch mit einem Kollegen darüber gesprochen: Wie soll der Mindestabstand eingehalten werden? Spieler, die mit Entscheidungen nicht einverstanden sind, werden wohl nicht auf uns zugerannt kommen und die 1,50 m einhalten! Und wie sieht es mit Zweikämpfen aus? Alles sehr theoretisch! Scherzeshalber schlug ich in dem Gespräch vor, dass wir SRs uns künftig wie beim Tennis auf einen erhöhten Stuhl setzen und das Spiel von oben leiten ;)

    "Ein J.R. Ewing hat keine Magengeschwüre! Ein J.R. Ewing verursacht sie!"
    J.R. lebt! In memorarum an Larry Hagman (1931 bis 2012). Danke für die tolle Zeit bei DALLAS!!!

  • Klugscheißermodus an: "das Virus"! Klugscheißermodus aus

    Doppelter Klugscheißermodus an: Der Duden hält sowohl der als auch das Virus für zulässig. Doppelter Klugscheißermodus aus.

  • Spekulieren wir weiter und nehmen an, dass wider Erwarten ein Spielbetrieb im Mai wieder erlaubt und ein zu Ende Spielen der Amateurligen bis Ende Juni möglich ist. Wobei das Szenario auch für Herbst angenommen werden kann.


    Wie geht man mit Mannschaften um, denen nicht mehr ausreichend Spieler zur Verfügung stehen, da diese aus Angst vor Ansteckung nicht spielen wollen? Geldstrafen und Zwangsabstieg streng nach Durchführungsbestimmung ggf. der halben Liga?


    Kein Sarkasmus: Seit HIV müssen blutende Spieler das Spielfeld verlassen. Wird es dann ähnliche Maßnahmen geben, wenn Spieler Husten, Schnupfen oder Niesen? Ist Manfreds „Späßle“ mit den speziellen Masken vielleicht doch gar nicht so abwegig? Wird jegliches Händeschütteln untersagt?

  • Wobei die Sache mit dem Händeschütteln noch die kleinste Baustelle ist, der Shake Hands war ja schon vor der Unterbrechung des Spielbetriebs ausgesetzt worden.


    Was die Sache mit dem "Späßle" angeht: Wenn ich die aktuelle Massen äh Maskenhysterie betrachte, ist das leider gar nicht so spaßig - und ich halte es durchaus für möglich, dass irgendein politischer Entscheidungsträger tatsächlich auf den Gedanken kommt, Sportarten wie den Fußball wieder zu erlauben, wenn alle eine Maske tragen. Viele der aktuellen Entscheidungen sind vom "ersten Blick" geprägt, d.h. es werden Maßnahmen beschlossen, die auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, sich aber bei weiterem Nachdenken sehr schnell als mindestens nutzlos, des Öfteren auch als kontraproduktiv herausstellen. Von daher war der Sarkasmus mit dem Abbruch eines Masken-Fußballspiels bei Regen gar nicht so illusionär.


    Und was den Rest angeht:
    Die aktuelle Situation ist nicht lustig - aber aus vielen Aspekten. Ja, die Sache mit dem Virus ist nicht ohne - andererseits muss man aber auch darüber nachdenken, dass wir über aktuell etwa 50.000 erkannt Infizierte (die Genesenen abgezogen) reden, was in Relation zu etwa 83 Millionen Menschen in Deutschland eine eher verschwindend geringe Zahl ist. Selbst wenn wir eine Dunkelziffer, die Experten gehen vom Faktor 5 bis 6 aus, annehmen, so ist auch die Relation von 300.000 zu 83 Millionen noch immer mehr als überschaubar. Hammerhart ist vor allem, dass sich die Politik im Aktionismus - die Sache mit den Masken ist dafür beispielhaft - überschlägt, aber nicht in der Lage ist, sinnhafte Konzepte zu entwickeln; noch immer gilt die Empfehlung, dass sich Corona-Verdachtsfälle mit nur leichten Symptomen bitte zu Hause auskurieren, eine Testung ist nicht vorgesehen - man könnte daher auch sagen, man will die Zahl der Infizierten gar nicht kennen. Im Gegenzug haben die wenigen Studien, die sich um die Frage gekümmert haben, wie viele Menschen Corona denn schon überstanden haben, stets zu Zahlen geführt, welche für die Experten überraschend hoch ausfielen - zwar nicht hoch genug, um schon von der Herdenimmunität auszugehen, aber weit höher, als jede Infiziertenzahl dies vermuten lässt.


    Es muss daher erlaubt sein, solche Dinge mal mit Sarkasmus und Ironie zu überzeichnen - das mag nicht jedem gefallen und selbstverständlich darf man das flach und unlustig finden, das ist aber eben individuell.


  • Was die Sache mit dem "Späßle" angeht: Wenn ich die aktuelle Massen äh Maskenhysterie betrachte, ist das leider gar nicht so spaßig - und ich halte es durchaus für möglich, dass irgendein politischer Entscheidungsträger tatsächlich auf den Gedanken kommt, Sportarten wie den Fußball wieder zu erlauben, wenn alle eine Maske tragen. Viele der aktuellen Entscheidungen sind vom "ersten Blick" geprägt, d.h. es werden Maßnahmen beschlossen, die auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, sich aber bei weiterem Nachdenken sehr schnell als mindestens nutzlos, des Öfteren auch als kontraproduktiv herausstellen. Von daher war der Sarkasmus mit dem Abbruch eines Masken-Fußballspiels bei Regen gar nicht so illusionär.


    Doch, ist es, aus zwei Gründen:


    A) Die derzeitige "Maskenhysterie" ist keineswegs eine Hysterie, sondern eine sinnvolle Tendenz. Es geht lediglich um die Bedeckung von Mund und Nase, um die Freisetzung von Viren deutlich zu reduzieren. Wüsste nicht, was daran hysterisch sein sollte.


    B) Eine Durchfeuchtung dieser Mund- / Nasenbedeckung ist überhaupt kein Problem. Du verwechselst hier die Mund- / Nasenbedeckung, die lediglich die virentragenden Tröpfchen bei der Freisetzung bremsen sollen, mit FFP2/3-Masken, die auch einen passiven Schutz bieten. Letzere haben eine Filtrationswirkung, welche bei Durchfeuchtung natürlich deutlich nachlässt - aber solche Masken sind auch nur für medizinisches und Pflegepersonal sinnvoll.


    Zitat

    Ja, die Sache mit dem Virus ist nicht ohne - andererseits muss man aber auch darüber nachdenken, dass wir über aktuell etwa 50.000 erkannt Infizierte (die Genesenen abgezogen) reden, was in Relation zu etwa 83 Millionen Menschen in Deutschland eine eher verschwindend geringe Zahl ist. Selbst wenn wir eine Dunkelziffer, die Experten gehen vom Faktor 5 bis 6 aus, annehmen, so ist auch die Relation von 300.000 zu 83 Millionen noch immer mehr als überschaubar. Hammerhart ist vor allem, dass sich die Politik im Aktionismus - die Sache mit den Masken ist dafür beispielhaft - überschlägt, aber nicht in der Lage ist, sinnhafte Konzepte zu entwickeln;



    Erstaunlich, hier habe ich eine völlig andere Sichtweise.


    Dass es bis dato "nur" 150.000 Infizierte in Deutschland gegeben hat, hat zweifelsohne ganz massiv mit den eingeführten Einschränkungen zu tun. Wir haben die Reproduktionszahl in Deutschland von 5 auf 0,7 drücken können. Jeder, der die Wirkung von exponenziellem Wachstum verstanden hat, versteht doch eigentlich, dass wir hier unmenschliche und schreckliche Szenen ertragen müssten, hätte es gar keine Einschränkungen gegeben. Die Weizenkornlegende mit ihren 9 Trillionen Körnern auf dem 64. Feld hat ja inzwischen einige Berühmtheit erlangt. ;)

  • Dass es bis dato "nur" 150.000 Infizierte in Deutschland gegeben hat, hat zweifelsohne ganz massiv mit den eingeführten Einschränkungen zu tun. Wir haben die Reproduktionszahl in Deutschland von 5 auf 0,7 drücken können. Jeder, der die Wirkung von exponenziellem Wachstum verstanden hat, versteht doch eigentlich, dass wir hier unmenschliche und schreckliche Szenen ertragen müssten, hätte es gar keine Einschränkungen gegeben. Die Weizenkornlegende mit ihren 9 Trillionen Körnern auf dem 64. Feld hat ja inzwischen einige Berühmtheit erlangt. ;)


    Ich sehe das allerdings ebenfalls anders. Hier https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile sieht man, dass R schon wenige Tage nach dem Verbot von Großveranstaltungen signifikant abgenommen hat und seit Anfang April um die 1 schwankt, bevor der Shutdown überhaupt hätte wirken können. Es kann aber auch daran liegen, dass alle Grippewellen mit Ende des Winters abnehmen.


    Demnach haben die extremen Einschränkungen gar nicht mehr viel gebracht, um dann auch noch eine Maskenpflicht zu rechtfertigen. Des Weiteren ist ausnahmslos jedes prognostizierte exponentielle Wachstum früher zusammengebrochen, deswegen auch Weizenorn-„Legende“.


    Das Wort Hysterie hat schon seine Berechtigung, da die meisten glauben, sterben zu müssen. Es ging aber von Anfang an nur um ein Abflachen der Neuinfektionen, um die Intensivstationen nicht mit Risikopatienten zu überlasten. Diese Ziel ist bei weitem erreicht, die meisten Betten sind leer. Ein normaler Spielbetrieb ohne Massenveranstaltungen sollte jetzt wieder möglich sein. Das Problem ist doch nur noch, dass das bewusste Einschüchtern der Bevölkerung über die Medien zu wirksam war.

  • Maskenhysterie trifft es schon ganz gut, wenn man sich teilweise anschaut, wer alles mit Masken im Standard FFP2/3 rumläuft (und vor allem wie, wer wirklich drauf angewiesen ist, bekommt es normalerweise auch richtig vorgeführt, da sonst eben der beabsichtigte Schutz nicht sichergestellt werden kann). Auch wenn man sich die Reaktionen auf den Vorschlag eines belgischen Virologen anschaut, Fussball mit Masken eben freizugeben. "Geht doch nicht" "Kann man doch nicht mit spielen" "bekommt man keine Luft" - erinnert mich stark an die Einführung der Schützerpflicht das Rumgeeiere.


    Warum sollte man nicht mit entsprechenden Masken Spiele durchführen können. Andere Vorschläge, wie man Hygienegrundsätze weiter durchsetzen könnte habe ich genau wie andere schon gepostet, es ginge also sehr wohl.


    Was das Thema Nichtantreten anbelangt ist es eine Gratwanderung. Wird es aus ernster Besorgnis gemacht oder um das Spiel warum auch immer zu umgehen. Hier sollte die Marschrichtung dann so ausgewogen sein, dass eben Wettbewerbsverzerrungen verhindert werden.

    "Kondition ist nicht alles, aber ohne Kondition ist alles nix."
    Gerhard Theobald, ehemaliger Bundesliga-SR, zum Thema Grundlagen des Stellungsspieles