Beiträge von jambala

    Heutige Mitteilung per Mail:

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    Die Präsidien des Regionalverbandes Südwest, des Fußballverbandes Rheinland und des Südwestdeutschen Fußballverbandes haben sich nach eingehenden Beratungen mit den Vorsitzenden der spieltechnischen Ausschüsse kurzfristig mit den zu erwartenden Veränderungen in der 29. Corona-Verordnung beschäftigt und Folgendes für alle ihre Spielklassen beschlossen:


    Der Spielbetrieb wird auch nach Einführung der sogenannten 2G-Regel fortgesetzt. Nach den Ankündigungen der politischen Entscheidungsträger ist zu erwarten, dass der 2G-Status künftig Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben und damit auch am Sport sein wird. Da eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen vorerst nicht zu erwarten ist, wäre eine kurzfristige Einstellung des Spielbetriebs wegen der Einführung der 2G-Regelung daher mit einer langfristigen Aussetzung des Spielbetriebs gleichzusetzen.


    Auf Grund der zu erwartenden kurzfristigen Bekanntgabe der Verordnung können erhebliche Probleme bei der organisatorischen Umsetzung bei den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Amateurvereinen auftreten. Daher können die Vereine für alle im Dezember 2021 angesetzten Spiele eine Verlegung per E-Postfach bzw. Verlegungsantrag im DFBnet bei dem jeweils zuständigen Staffelleiter beantragen. Das Einverständnis des jeweiligen Gegners ist in diesem besonderen Fall für eine Verlegung nicht notwendig. Das Spiel wird mit einem Termin im neuen Jahr durch den Staffelleiter angesetzt. Somit wird allen Fußballern und Schiedsrichtern, die zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen vollständigen Impfschutz vorweisen können, die Gelegenheit gegeben, dies zeitnah nachzuholen und somit kein Spiel ihrer Mannschaft zu verpassen. Die Fußballverbände hoffen, auch auf diesem Weg die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz unterstützen zu können.

    Thijs, das ist genau der Grund, warum in einge Vereine keine Ruhe kommt: weil zu oft drüber weg gesehen wird, und der Verband dadurch nichts mitbekommen wird. Wenn Zuschauer merken, dass sie durch ungestrafte Provokationen Gegner schwächen können, machen sie das auch.

    Hallo.

    Wenn es Rot ist, kommt diese auch, unabhängig ob nach einem erlittenen Foul oder nicht. Mildernde Umstände gewährt dann wenn das Sportgericht bei der anschließenden Sperre, für die persönliche Strafe sollte diese Überlegung aber nicht angestellt werden.

    Thijs, hast Du diesbezüglich eine Meldung gemacht?

    Leutz, wir reden hier im Forum über Klassen, wo man Störer relativ gut lokalisieren kann. Und weil häufig genau diese "kann man nix machen" Mentalität bei Vereinen als auch SR besteht, ist es doch teilweise so, wie es ist.

    Ich hatte in 30 Jahren genau ein Spiel, das ich wegen Beleidigung von außen abbrechen musste. Verursacher war jemand, der regelmäßig aufgefallen war, der massiv persönlich gegen mich wurde und eindeutig zu identifizieren war. Trotzdem hat der Verein auch nach Aufforderung zum Abstellen nichts gemacht. Ergo Abbruch.

    Nach dem Spiel kam der 1. Vorsitzende zu mir und fragte, was man hätte tun sollen und ob denn eine Meldung notwendig wäre. Meine Antwort hierzu war schlicht, dass die Meldung notwendig ist, und wenn der versammelte Vorstand plus Ordner verfügbar sind, muss man eben jemanden daneben stellen und im Zweifel den Störer entfernen. Was war die Antwort? Ja, aber das ist einer der größten Geldgeber, wenn wir das so machen kommt er nicht mehr und wir kriegen nix mehr.

    Und genau das ist der wahre Grund: Würde konsequent gehandelt hätte eine nicht geringe Zahl an Vereinen grade in den unteren Ligen Probleme, Geld zu generieren.

    Zu 1) weil hier die durch Werfen begangene Tätlichkeit schwerer wiegt als der Vorteil, wie auch Manfred schreibt.

    Zu 2) abhängig davon, wer was wirft, ist es zunächst einmal eine erlaubte Spielweise (TW mit Ball), ansonsten ein zu ahndendes Handspiel, das sowieso klar geregelt ist. Bei anderen Gegenständen wiegt wieder der Aspekt Tätlichkeit schwerer als die Unsportlichkeit.

    Zu 3) Weil dies angepasst und vereinheitlicht wurde, um eben Vergehen gegen am Spiel beteiligten Personen mit direktem Freistoß ahnden zu können. Zuvor wäre es entweder indirekt wegen Verlassen oder sogar nur SR Ball gewesen.


    Mark, nach Deiner Interpretation wäre auch auf Vorteil zu entscheiden, wenn von außen auf den Ball eingewirkt wird und dieser dennnoch ins Tor geht. Hier sieht der Regelgeber aber klar die Aberkennung des Tores vor.

    Seit wann gibt es bei einer Tätlichkeit, zu der auch das gezielte Werfen mit einer gewissen Härte auf jemanden zu zählen ist, Vorteil? Die beiden Punkte zu Wurfvergehen sind schon länger dahingehend geändert, es wurde lediglich die Unterscheidung zwischen Dritten und am Spiel beteiligten Personen klarer definiert und mit den verbindlich vorgesehenen Fortsetzungen SR Ball und Freistoß vereinfacht. Ich denke immer noch mit Schaudern an die Thematik Einleitungsvergehen aus meinen Anfängen.

    Die Unschlüssigkeit kommt nicht aus der Intention des Regelgebers, sondern von der Abstraktheit der Situation.


    Fall Werfen: Hier ist denke ich klar, dass bei gezieltem Wurf eine typische Bewegung gegeben ist - ergo ist auch klar, was die Intention ist, nämlich treffen zu wollen. Hier entscheidet dann, wer getroffen werden soll über die Spielfortsetzung. Davon auszugehen, dass der TW mit Wucht einfach mal so den Ball über die Torauslinie feuert ist als Begründung, Eckball geben zu wollen in dem Kontext daneben.


    Fall Beleidigung: Hier ist ja erst einmal nicht klar, wer der Adressat ist, sofern nicht eindeutig zuzuordnende Eigenschaften zitiert werden, außer man hat ein gewisses Vorspiel und kann daraus den Empfänger der Nettigkeiten schlußfolgern. Hier ist dann der Vorteil, dass man auf die Dummheit des Täters bauen kann, da dieser zumeist selbst zugeben wird, wen er denn beleidigt hat ( er möchte ja noch betonen, dass es nicht der liebe Ersatzspieler sondern der doofe Zuschauer oder der blöde Trainer war, weshalb das ja ganz doll ungerecht ist, Rot zu bekommen). Ergo kann man auch hier am Ende den Ort und die Art der Spielfortsetzung am gewählten Ziel festmachen.


    Verlassen ist da schon etwas schwieriger. Hier sehe ich ggf. erst mal nur das Verlassen, ohne dass eine Erlaubnis vorliegt. Unterbreche ich nun hierfür und anschließend erfolgt was auch immer, ist das zeitlich erste Vergehen das Vergehen, das die Spielfortsetzung und den Ort derselben bestimmt. Genau so, wie von FloHam geschrieben.

    amfa: Bei mehreren Metern hast Du Recht, dort kann man von einer Ballkontrolle nicht mehr ausgehen, zwischen einem und zwei Metern aber schon. Die Berührung reicht ja für die Ballkontrolle. Solange der Ball dann noch in Spielnähe des TW ist trotz Wegspringen aus meiner Sicht die Ballkontrolle immer noch gegeben.

    Die gibt es für den SFV:

    § 7 Vereinswechsel von Schiedsrichtern

    (1) Schiedsrichteranwärter, Jungschiedsrichter, Schiedsrichter und Schiedsrichterbeobachter haben das Recht, ihren Verein selbst zu wählen und diesen Verein jederzeit zu wechseln und unterliegen bei einem Vereinswechsel keiner Wartefrist. (2) Das den Vereinen auferlegte Schiedsrichtersoll wird von dem Vereinswechsel eines unter Absatz (1) benannten Schiedsrichters nicht berührt. Zum Schutze des abgebenden Vereines und zur Verhinderung einseitiger Vorteile gilt jedoch: a) Erfolgt der Vereinswechsel in der Zeit vom 01.07. bis 31.12. eines jeden Jahres, so zählt der Schiedsrichter mit Beginn des neuen Spieljahres zum Soll des neuen Vereins.

    3) Erfolgt der Vereinswechsel im Jahr der Ausbildung oder im darauffolgenden Jahr, hat der neue Verein dem ausbildenden Verein eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 300,- EURO zu zahlen.

    Da der Status als Spieler beendet werden soll, ist eigentlich nur die Schiedsrichterordnung maßgeblich.

    Das sollte gehen, da dann ja eine Freigabe als Spieler erst mal untergeordnet ist. Steht zumindest in der sächsischen SR Ordnung so drin, Paragraph 7 Punkt 2 a). Danach würde er ab der neuen Saison zu Eurem Soll zählen. Wichtig ist aber auch die ordnungsgemäße Abmeldung aus dem bestehenden Mitgliedsverhältnis und Beitritt zu Eurem Verein.

    Hallo.

    Vereinswechsel als SR unterliegen normalerweise keinen Fristen, lediglich die Anrechnung an das Soll wäre betroffen, das dann an den abgebenden Verein gebunden bleibt.

    Spieler dürfen nur in den Wechselfristen bzw. gemäß den Vorgaben der Spielordnung wechseln. Da bräuchte es mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die Zustimmung vom abgebenden Verein und damit verbunden dann auch Einschränkungen, falls diese nicht gegeben wird. Das hängt vom Alter und der Spielklasse ab und anderen Faktoren, da benötigt man mehr Infos. Evtl. wäre hier ein Zweitspielrecht eine Lösung, hängt aber auch von den Rahmenbedingungen ab.

    Das ist leider mit vielen Dingen so. Ich musste diese Woche wegen dem Verhalten beim Wechseln einmal Gelb für einen Spieler, der von einer Außenlinie zur anderen für den Wechsel getrabt ist und für einen Schlaumeier, der lauthals die Sinnhaftigkeit der Karte infrage gestellt hat geben.


    Da muss man für sich die Entscheidung fällen, so entscheiden, wie es gelehrt wird und von der Regel vorgesehen ist oder wird man zum SR von letzter Woche...

    Erfahrungsgemäß ist dann bei Konsequenz in der Entscheidung schnell wieder Ruhe bei solchen Kleinigkeiten, bei denen oft genug auf ein Übersehen oder Ignorieren des SR spekuliert wird.

    Hallo.

    Rein von der Schilderung her würde ich tendenziell auch von einem strafbaren Spielen mit der Hand ausgehen.


    Wenn der Fußkontakt mit dem Ball nicht einem Schußversuch, sondern einem Stoppen des Balles, um ihn zu kontrollieren, entspricht, kann aus dem Regelverständnis heraus kein Klärungsversuch gegeben sein. Dieser bedingt immer eine Abwehr des Balles, ohne dass eine Kontrolle des Balles zwingend gegeben sein muss.

    So, nach Rücksprache mit meinem Lehrwart: Ob jetzt Karte oder nicht, am Ende läuft es auf das gleiche raus, nämlich eine Geldstrafe im unteren Bereich und keine Funktionssperre. Also taktisch klüger ist dann hier entsprechend Nachspielzeit zu generieren, diese dann im Rahmen einer Meldung mit Bezug auf das Verhalten der medizinischen Abteilung begründen. Gleicher Effekt, weniger Hektik auf dem Feld und ggf. bei ausreichender Wiederholung ein Lerneffekt. Mahlzeit.

    Wo steht es? Dann dürfte auch kein Spiel angepfiffen werden, bei dem kein medizinisches Personal gemeldet ist. Selbst Sanitätsdienst ist in der Spielordnung des FV Rheinland nicht vorgesehen.

    @mfs: auf welcher Grundlage soll für medizinisches Personal eine Sonderauslegung gelten? Es sind normal gemeldete Teamoffizielle und auch in der Spielordnung steht nichts hierzu (ich nehme jetzt mal Jugend aus, es geht hier um Aktive), dass die Präsenz zwingend notwendig ist. Ergo gilt für sie die normale Auslegung der Regel 12 betreffend persönlicher Strafen. Er darf zwar noch seine Behandlung abschließen, danach hat er aber nichts mehr im Innenraum zu suchen aufgrund seines Verhaltens.