Beiträge von Ente

    Strumpfhode

    Was für ein Ding? Kann man das operieren, du Ärmster? :ironie:

    Ich bin wahrlich kein Fan der sogenannten gendergerechten Sprache, die sich mit Binnen-I oder -Stern etc. ausdrückt - schon nicht geschrieben und erst recht nicht gesprochen

    Das Binnen-I und erst recht der Genderstern werden nicht gesprochen. "Liebe SchiedsrichterInnen" bzw. "Liebe Schiedsrichter*innen" ist eine rein schriftsprachliche Abkürzung für "Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter". Ich mag das auch nicht, weil es die Lesbarkeit von Texten (für mich) erschwert, aber das wird genauso wenig gesprochen wie jemand in einer Rede "bzw." statt "beziehungsweise" oder "Mo - Fr" als "Mo minus/Gedankenstrich Fr" statt "Montag bis Freitag" sagen würde.

    Außerhalb der Barriere kann die zurückliegende Mannschaft so viele Balljungen hinstellen wie sie lustig ist, so lange sie von dort aus das Spiel nicht stören. Im von Manfred angesprochenen Graubereich (z.B. auf oder nahe der Laufbahn) entspreche ich dem Wunsch des Torwarts gerne und verweise den Balljungen hinter die Barriere. Allerdings schaue ich fortan ganz demonstrativ auf die Uhr, wenn der Ball in diesem Bereich ins Aus geht, und als netter Mensch verkünde ich den Mannschaften sogar die Zeit, die es gebraucht hat, bis der Ball bis zur Spielfortsetzung bereit liegt. Das dauert erfahrungsgemäß keine 3 Minuten, dann fängt die eigene Mannschaft an, den Torwart anzupampen, sich nicht ganz so viel Zeit zu lassen. Win - Win: Der Torwart kann keine Ablenkung reklamieren und bekommt etwas Bewegung mittels eines Steigerungslaufes, weil er den Ball umso schneller holt, je höher die addierte Zeit ist, die er zum Ball holen gebraucht hat. :muhaha:

    Der Verteidiger steht bei einem Freistoß gegen seine Mannschaft in der Mauer, springt kurz vor der Ausführung nach vorne und holzt einen 1,10 m vor der Mauer stehenden Angreifer, der den Ball erhalten soll, dermaßen um, dass es einen klaren FaD geben muss. Dann haben wir ein Vergehen (den Sprung), das eigentlich zwei Karten fordert: Verwarnung für das zu frühe Verkürzen des Abstands und Rot für die Brutalität des Einschlags.

    Pfff, laut Herrn Watzke darf heutzutage noch Bundesliga auf Lehmwiesen gespielt werden... :cool:

    Einem Rassisten die Macht zu geben durch ein einfaches "Uh-Uh" ein Spiel wiederholen zu lassen, wäre genau die Plattform, die man ihm weder geben will noch geben sollte.

    Diese Macht soll und wird kein Rassist erhalten, weil im Moment des Abbruchs vollkommen unklar ist, welche Folgen dieser haben wird. Im übrigens ist das Spiel ebenso beendet, wenn eine Mannschaft erklärt, sie könne nicht mehr weiterspielen, weil einer ihrer Spieler physisch verletzt wurde, z.B. durch einen abgeschossenen Feuerwerkskörper, oder einen Becherwurf. Auch dort ist es völlig egal, ob der oder die Täter gefasst und abtransportiert oder ein ganzer Block geräumt wurde. Es ist Sache des Sportgerichts, über die Folgen zu entscheiden, aber meine ist es nur, die Geschehnisse und erste Aussagen von Spielern und Bank zu dokumentieren.


    Wenn der SR (wie offenbar in Duisburg passiert) in die Kabine kommt und feststellt, dass da ein Spieler sitzt und völlig fertig ist, und die Mannschaft erklärt, sie wolle nicht mehr spielen, dann ist es weder die Aufgabe des SRs zu beurteilen, ob der Spieler aufgrund psychischer Belastung tatsächlich nicht mehr spielfähig ist, oder in seiner restlichen Zeit eine Schauspielschule besucht hat und dementsprechend meisterlich einen Zusammenbruch vortäuscht, noch Druck auf die Mannschaft(en) auszuüben. Basta.

    Ich finde den Abbruch richtig und in Zukunft sollte das Standard werden. Ähnlich wie mir bei einem FaD ziemlich wurst ist, ob der Spieler 4 Spiele, 2 Jahre oder nur die obligatorische automatische Sperre absitzt, sollte auch beim Abbruch egal sein, wie die Instanzen das hinterher werten.


    In diesem Fall wäre ich für ein Wiederholungsspiel, da sich Heimfans und Stadionregie sofort und eindeutig auf die Seite des beleidigten Spielers gestellt haben. Falls rechtlich möglich käme auch eine (stark verzögerte ;) ) Spielfortsetzung in Frage, so dass nur noch die restliche Zeit nachgespielt wird. In anderen Verbänden geht das wohl.


    Je nachdem wer brüllt, und wie willig der Heimverein dabei ist, den Schreihals dingfest zu machen, wäre in zukünftigen Fällen dann auch eine Wertung möglich.

    Der SRA hat die Fahne gehoben und strafbares Abseits angezeigt. Nach Pfiff und Rücksprache zwischen SR und SRA stellt sich heraus, dass ein Verteidiger das Zuspiel auf den im Abseits stehenden Stürmer noch mit einer gewollten Abwehraktion berührt hat, der SRA diese Berührung aber im Gegensatz zum SR nicht wahrgenommen hat.


    Wichtig: Hier ist nicht angegeben, dass der Kontakt im Strafraum stattfand. Wer sich also ausschließlich auf den Strafstoß festlegt, hatte zuviel Kopfkino, es ist nirgends davon die Rede, wo der Kontakt stattfand - damit kann es keinen Punkt mehr geben.

    Da drehe ich den Spieß doch mal um: Da steht nirgendwo, dass der Torwart außerhalb des Strafraums steht oder diesen verlässt...

    Vorteilssekunden abwarten, wenn der Ball dann nicht im Tor liegt (egal ob er vor der Torlinie liegenbleibt oder noch ein Verteidiger oder der Torwart rankommt), Pfiff, FaD für den Verteidiger, Verwarnung für den Torwart, Strafstoß.

    Der SR zieht mit den Worten "Nicht so schlimm, ich habe noch eine" seine zweite Rote Karte aus der Tasche und zeigt sie dem Stürmer. Rotes Konfetti einsammeln mit den Worten "Übrigens war diese Karte von Helmut Krug, Sammy Kuffour und Loddarmaddeus signiert und ist... war unter Sammlern 30.000 Euro wert. Ich hoffe, du hast genug Kleingeld dabei, um sie zu ersetzen..." :muhaha:

    Also da Bellingham seine Aussagen direkt nach dem Spiel getroffen hat, wollte er Zwayer ziemlich nicht unterschwellig auf eine mögliche Schiebung hinweisen. So nach dem Motto "Wie kann ich Zwayer jetzt unterstellen, uns absichtlich verpfiffen zu haben, ohne juristisch belangt werden zu können." Dann hätte er sich eher wie ein ehemaliger deutscher Nationalspieler geäußert.


    Es gibt aber bei einigen SRn den Verdacht, dass Zwayers Nominierungen für Spitzenspiele nicht unbedingt etwas mit seinen Leistungen zu tun haben, aber dafür umso mehr mit einer Aussage vor x Jahren, mit der er sich selbst schwer belastet und die Verurteilung eines Betrügers sportrechtlich und juristisch ermöglicht hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Verdacht nicht auch beim ein oder anderen Profispieler durchgesickert ist.


    Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass Bellingham nach dem Spiel intern der Kragen geplatzt ist, und ihm ein anderer Spieler erklärt hat, dass Aufregung sinnlos sei, weil Zwayer beim DFB aus gewissen Gründen ziemlich unantastbar ist, und der gute Jude das in seiner eigenen Art im Interview weitergegeben hat.


    P.S.: Selbst wenn oben genannte Gerüchte stimmen sollten, kann ich Felix Zwayer nicht einmal übelnehmen, wenn er diese Spitzenspiele annimmt. Schließlich pfeift er nicht schlechter als der ein oder andere umstrittene Kollege, die ebenfalls regelmäßig auffallen. Da wäre eher die "Chef-Etage" der Bundesliga-SR gefragt, den Felix rechtzeitig aus der Schusslinie zu nehmen. Und ihm Einladungen an Jude Bellingham via BLÖD-"Zeitung" zu verbieten...