Beiträge von Körnerbrötchen

    Naja, es sieht halt nicht so geil aus. Unter Umständen. Hängt ja auch vom Spielcharakter ab. Wenn ich Mühe habe, das Spiel ordentlich über die Bühne zu bekommen, würde ich auch einen Vorteil für eine gelb-rote-Karte wegpfeifen (glasklare Chancen ausgenommen). Lieber etwas mehr Ruhe im Spiel, als ein gegebener Vorteil. Definitiv.

    Tief durchatmen und sich ganz bewusst konzentrieren. Naja, das klappt wahrscheinlich nur bei wenigen. ;-)


    Es gibt tausend Tipps gegen Nervosität und wahrscheinlich fast genau so viele Mittelchen auf Pflanzenbasis. Bei manchen hilft Kaugummi kauen. Bei mir hilft Bewegung - vorher natürlich.

    Hallo liebe Nutzer,
    heute Nachmittag gab es ein Problem mit der Virtualisierungssoftware unseres Servers. Dadurch ist es 14 und 14:35 Uhr zu zeitweisen Ausfällen gekommen. Die Störung wurde durch unseren Anbieter behoben und nun sollte wieder alles reibungsfrei laufen.


    Gruß
    Körnerbrötchen

    Übrigens: Mit der Zung vor und nach dem Pfiff die Pfeife „verstopfen“. So hat man einen ganz prägnanten Pfiff. Hab ich automatisch von Beginn so gemacht. Darüber nachzudenken habe ich erst, als Neulinge coachte und bei vielen erleben musste, dass die keinen vernünftigen Pfiff herausbekamen. Wichtig ist halt aber vor allem: Hau rein! Viele Neulinge pfeifen zu „zart“.

    Red keinen Stuss. Du hast festgestellt, dass der Datenschutz oftmals nicht oder nur lasch von vielen Unternehmen eingehalten wird. Statt dass du versuchst, dass der ordentliche Zustand wiederhergestellt wird, willst du dich damit nicht mehr auseinandersetzen. „Von daher ist's doch müßig drüber zu reden.“ Das nennt man Resignation. Hättest du den zweiten Satz (den hier zitierten) weggelassen, hätte man das so gelten lassen können. Aber wir entfernen uns vom Thema…

    Ich wiederhole mich: Du bist als Schiedsrichter nicht Mitglied der "Schiedsrichtervereinigung". Hast du jemals ein Mitgliedsbeitrittsformular für die SR-Vereinigung ausgefüllt?


    Das ist dafür aber auch gar nicht notwendig. Man muss kein Mitgliedsbeitrag ausfüllen, um Teil eines „Vereins“ zu sein. So etwas geht auch stillschweigend. Meine Messdiener früher - oder ihre Eltern - haben auch nie ein Mitgliedsbeitrag ausgefüllt und das müssen sie auch nicht, um dennoch „Mitglied“ bei den Messdienern zu sein. Und das ist rechtlich glasklar. Also bitte nicht irgendwelches Zeug durcheinanderwerfen. Den Rest deiner Aussagen betrifft dieser Teilaspekt natürlich dennoch nicht und wie weit man sich dann auch den Statuten eines solchen Gebildes unterwirft, steht ebenfalls noch auf einem anderen Blatt.


    Kaef : Resignation ist nicht das, über was wir hier diskutieren und sicher auch keine Lösung.

    Warum? Wenn man sich im DFBnet anmeldet, stimmt man dem ausdrücklich zu. Das kommt extra als Feld vor der Nutzung. Da muss sich doch keiner beschweren.
    Und wenn jemand sich zum Neulingslehrgang anmeldet, dann stimmt er ebenfalls zu, dass er sich an die Satzungen des Verbandes hält. Das ist absolut legitim und wasserdicht.


    In einer Satzung darf dennoch nicht einfach drin stehen was will. Das ganze muss schon dem staatlichen Recht schon entsprechen. Ich bezweifel das. Kann es euch aber nicht mit Sicherheit sagen.

    unsportliches Halten ist gelb. Unsportlich ist Halten immer dann, wenn (aus dem Kopf) ein Spieler daran gehindert wird, eine bessere Position einzunehmen. Also im Prinzip immer, wenn es wegen Halten Freistoß gibt.


    Nur weil man das so nicht stehen lassen kann (da es nicht stimmt) und danach bitte wieder auf die Ausgangsfrage zurück: Es gibt nicht bei jedem „Halten“ bei dem man auf Freistoß entscheidet eine gelbe Karte. Hält ein Spieler beispielsweise im Mittelfeld seinen Gegenspieler am Trikot und drumherum stehen noch mehrere andere Gegenspieler und der Spieler ist nicht im Sprint nach vorn, dann würdest du (hoffentlich) niemals eine VW ziehen und trotzdem Foul pfeifen.

    Sehe das etwas anders:


    Wir Schiedsrichter hatten in der Vergangenheit oft den Anspruch, dass unserer Aussage vor einem Sportgericht mehr Gewicht geschenkt wird als der Aussage eines beteiligten Spielers. Das ist falsch! Manche Schiedsrichter scheinen nicht damit zurecht zu kommen, dass eine Sportgerichtsverhandlung keine Fortführung des Fußballspiels mit anderen Mitteln ist. Im Fußballspiel hat der Schiedsrichter alle Macht, in der Sportgerichtsverhandlung ist er einfach Zeuge. Dessen muss man sich bewusst sein.


    Ich hoffe nicht. So viel wie vor deutschen Sportgerichten gelogen wird (meine rein subjektive Beobachtung in Verfahren, in denen ich selbst saß)… Es würde kaum noch ein Spieler überhaupt eine Strafe bekommen, wenn die Aussage eines Schiedsrichters genauso viel wiegen würde, wie die jedes einzelnen anderen Zeugens.


    Kleines Beispiel: Vor ca. 13-14 Monaten in einem A-Jugendspiel schloss ich einen Spieler auf Dauer vom Spiel aus, da er seinem Gegner mit beiden Händen an die Kehle fasste - zugedrückt hat er (auch wegen meiner schnellen Reaktion) nicht. Das ganze ging vor die Spruchkammer. Vor der Kammer sagte er aus, er sei gestolpert und hätte sich am Gegner nur „festhalten“ wollen. Wtf?


    Anderes Beispiel: Ebenfalls vor gut einem Jahr im März oder so kommt ein Trainer der Gastmannschaft mit zwei Jugendlichen/jungen Erwachsenen nach einem A-Jugend-Spiel in meine Kabine, um den Spielbericht auszufüllen. Der Trainer beginnt sofort über das Spiel zu diskutieren und lässt sich davon nicht abbringen. Ich will zuerst die beiden jungen Kerle aus der Kabine bitten, um danach auch den Trainer mit dem Spielbericht herauszubeten. Einer der beiden Kerle will aber nicht gehen, baut sich vor mir auf und packt mich am Nacken. Nichts weiter passiert und der Heimtrainer hat die Räumung der Kabine dann für mich vorgenommen.
    In der Spruchkammerverhandlung sagt der Gasttrainer jedoch aus, dass niemand mit ihm in die Kabine gekommen sei? Was bitte? Sind die alle verwirrt?


    In beiden Fällen war zwar durch Aussage der Gastmannschaften die Wahrheit zu erkennen, aber was wäre, wenn einmal kein weiterer Zeuge anwesend wäre?

    Das Zeigen einer Karte bei der Aussprache einer persönlichen Strafen ist auf jeden Fall zwingend - es darf erst einmal nicht darauf verzichtet werden, da hat Pfeifekopp schon recht. Bzgl. des Vergessens der Karten ist es jedoch so, dass die Aussprache einer persönlichen Strafe wichtiger ist, als dass dabei auch die Karte gezeigt wird. In dem Fall muss also darauf verzichtet werden, weil es eben in dem Fall nicht anders geht. Das kann man natürlich auch für den vorliegenden Fall argumentieren. Ob der DFB das genauso sieht, ist dann natürlich eine offene Frage, die wir wohl kaum umfassend und abschließend beantworten können.

    In dieser Jugendspielordnung sind ebenso Dinge geregelt wie die Spieldauer und die Regularien für Spielerwechsel. Also Regeln die ein Schiedsrichter überwacht.


    Korrekt, eben aber nicht alle der dort verankerten Regelungen sind für uns interessant. Was aber natürlich nicht heißt, dass nicht vielleicht einer von uns da dennoch Ahnung von hat. Vielleicht hast du also Glück und jemand kennt sich hier aus.