Beiträge von hacklberry

    ..so wie du es schilderst würde ich dies mit einem taktischen Foulspiel vergleichen, das geschieht, und dennoch der Pass des Gefoulten den Mitspieler erreicht!


    --> hier erfolgt die Aussprache der Verwarnung ja auch erst in der nächsten Spielunterbrechung, insofern würde ich in deinem Falle auch erst mal weiterspielen lassen und dann bei nächster Gelegenheit :gelbe_karte: nachziehen!

    Das "Taktische Foul" ist ein nicht ganz so gut gewähltes Beispiel. Da gibt's nach Vorteil keine Verwarnung mehr.

    Heute gabs im Spiel Austalien-Brasilien in der 19. Minute eine interessante Situation bei der ich mir jetzt gerade nicht ganz sicher bin wie man da die neue Regelauslegung anwendet.


    Kurz zusammengefasst:

    Eine Australierin läuft mit dem Ball am Fuß auf den Strafraum zu. Kurz vor dem Strafraum versucht eine Brasilianerin zu klären und trifft die Australierin aus kürzester Distanz am Arm/Hand. Von dort springt der Ball in Richtung Strafraum und die Australierin kommt wieder im Ballbesitz. Im Strafraum gibt es dann ein eventuelles Foul.


    Hier mal der Link zum kompletten Spiel. Die Situation ist ab ca 25:10 (Videozeit) https://www.zdf.de/sport/zdf-s…orrunde-gruppe-c-100.html


    Die SRin hat nach VAR-Prüfung auf Handspiel entschieden. Ich würde nach dem neuen Regeltext eher nicht auf Handspiel entscheiden. Die Frage ist nun. Ist ein Elfmeter ein vergleichbarer Vorteil wie ein erzieltes Tor oder eine Torchance bei denen nach vorherigem Handspiel, egal ob strafbar oder nicht, immer abgepfiffen werden muss?


    Wenige Minuten später (ab ca. 31:05 Videozeit) eine Situation auf der anderen Seite. Eine Brasilianerin im Zweikampf mit ihrer Gegenspielerin. Ihr springt der Ball an den Arm und unmittelbar danach gibt es ein Foul. Entscheidung in der Situation: Strafstoß



    Ich fand diese ungleiche Regelauslegung bei Handspielen im Strafraum zwischen Stürmern und Verteidigern von Anfang an nicht gut. Aber hier stellt sich für mich echt die Frage wo die Torchance eben anfängt und ob ein Elfmeter vergleichbar mit so einer ist. Mir geht es ausdrücklich nicht darum ob die Fouls wirklich welche waren sondern nur ums Handspiel davor und wie das gemäß den neuen Regeln zu handhaben ist.

    Hier in Berlin habe ich auch noch nie wirklich einen gesehen. Selbst in der Herren Landesliga nicht. Vorgesehen ist es wohl auf dem Papier.


    Ich war ja früher in Bayern tätig, da sah das ein wenig anders aus. Der Leiter des Ordnungsdienstes musste im Spielbericht vermerkt werden und es wurde den Vereinen auch eingetrichtert so viele Leute wie erforderlich entsprechend mit Armbinden/Westen zu kennzeichnen. Meist war das genau einer, der Leiter Ordnungsdienst. Im Jugendbereich brauchte man keinen Leiter Ordnungsdienst, da war der Trainer der Heimmannschaft automatisch der Verantwortliche dafür.

    Schläger schnellstmöglich aus dem Verein zu entfernen wurde übrigens von Verbandsseite lange Zeit kritisiert, weil man sie daurch eben nicht über das Sportgericht bestrafen kann...

    Das Problem ist hier (Berlin) inzwischen gelöst. Vereinsaustritte/-ausschlüsse unterbrechen sowohl die Verjährungsfrist und die Strafe beginnt dann mit einer Wiederanmeldung.


    Die Frage ist ob das nicht sogar besser ist? Wenn jemand so ein Vergehen begeht und nach der Sportgerichtsverhandlung aus dem Verein ausgeschlossen wird kann er in der Praxis so schnell eh nicht wieder spielen. Bis er unter Einhaltung von Wechselfristen einen neuen Verein findet, das ist ja nach solchen Vorfällen auch nicht immer so leicht, dann kommt noch die Sommer-/Winterpause etc. dazu, läuft eine Sperre eh fast ins Leere.

    Dann spiele ich mal Tante Verbandsspezifisch;)


    Erstmal ein paar Basisinformationen. Die Kreisliga A ist in Berlin die dritttiefste Klasse für 1./2. Mannschaften (9. Liga von oben gezählt). Die Kreisklassen bilden ein eigenes geschlossenes System für die "Unteren Herrenmannschaften" (3., 4. usw. Mannschaften).


    Jetzt zur Spielordnung im aktuellen Fall. Bei einem Rückzug während der laufenden Saison greift §25 Abs.2 der SpO. Gemäß der steigt die abgemeldete Mannschaft ab. Für die Wertung der Spiele ist noch das Datum wichtig. Bei Abmeldungen ab dem 1.4. bleiben die absolvierten Spiele in der Tabelle und die verbleibenden Spiele werden mit 0:6 gewertet. Bei einer Neuanmeldung zur neuen Saison wird die Mannschaft in die unterste Spielklasse (Kreisliga C) eingereiht.


    Wenn die Mannschaft zu den letzten beiden Punktspielen nicht antritt wären wir bei § 21 Abs. 7 gemäß dem der Mannschaft für jeden Nichtantritt innerhalb der letzten 4 Spieltage je 3 Punkte in der neuen Saison abgezogen werden (maximal jedoch 6 Punkte).


    Vorteile entstehen dem Verein durch den Rückzug also nicht.


    In den aktuellen Amtlichen Mitteilungen von gestern ist die Mannschaft jedenfalls noch nicht abgemeldet, was nicht für die Aussage des Funktionärs spricht, dass dies umgehend erfolgt sei.


    Vielleicht bringen sie ja bis Sonntag doch noch irgendwie 7 Mann zusammen.

    Wieder mal ein Vorfall in Berlin:


    Das Spiel am Sonntag zwischen dem FV Wannsee I und Kickers 1900 II in der Fußball-Kreisliga A dauerte nur 80 Minuten. Aber in diesen 80 Minuten gab es drei Rote Karten gegen die Kickers, einen Wannsee-Spieler, dem eine Faust ins Gesicht gerammt wurde, einen Schiedsrichter, dem ein Kickers-Spieler den Ball ins Gesicht schleuderte, und vier Polizisten, die auf dem Platz des FV Wannsee das Ganze wieder beruhigten

    https://m.tagesspiegel.de/berl…nnschaft-ab/24366190.html


    Auch so ein Verein bei dem mich so ein Vorfall nicht komplett überrascht.

    Ich bin auch der Meinung, dass es ein Vorteil ist für die ausführende Mannschaft wenn man den Ball nicht mehr rausspielen muss. Eine geordneter Spielaufbau wird definitiv einfacher. Zustellen wie bisher wird wirkungsloser.

    Ich hatte vor ein paar Wochen mal wieder einen Strafstoß bei dem es Diskussionen zum Anlauf gab.


    Der Spieler läuft drei Schritte an, bleibt einen kurzen Moment stehen, läuft weitere 2-3 Schritte zum Ball und schießt den Ball ins Tor.


    Ihr werdet es euch denken können, die Proteste haben nicht lange auf sich warten lassen. Der erste hat schon geschrieen da war der Strafstoß noch nicht einmal ausgeführt.


    Es ist ja inzwischen die Meinung verbreitet, dass ein Verzögern durchaus erlaubt ist ein Abstoppen aber nicht. Im Regelbuch steht dazu nichts dergleichen, außer dem Absatz, dass Finten im Anlauf erlaubt sind. Deswegen würde ich sagen, dass der Strafstoß korrekt ausgeführt war. Ist dies so?

    Leider hab ichs versäumt die letzte Woche runterzuladen. Jetzt ist nur noch ein 321 MB Monstrum aus dem Viewer downloadbar. Hat jemand die unter dem Link nicht mehr verfügbare Version? Wenn ja wäre es super wenn mir die jemand zukommen lassen könnte. Kontakt via PN.

    Hat sich erledigt. Der DFB hat die kleinere Version wieder hochgeladen. Hat meine Mail vllt doch was gebracht.

    Die offizielle DFB-Version ist jetzt vorhanden und kann runtergeladen werden.

    Leider hab ichs versäumt die letzte Woche runterzuladen. Jetzt ist nur noch ein 321 MB Monstrum aus dem Viewer downloadbar. Hat jemand die unter dem Link nicht mehr verfügbare Version? Wenn ja wäre es super wenn mir die jemand zukommen lassen könnte. Kontakt via PN.

    Anfangs drohte der bereits seit Jahren für sein ungezügeltes Temperament bekannte Kicker noch mit Schlägen, dann schubste er den 70 Jahre alten Schiedsrichter nach hinten um. Dieser schlug mit dem Hinterkopf auf den Boden und war kurzzeitig bewusstlos. Der Verletzte (er pfeift für den DJK-SV Sambach) musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

    Das B-Klassenspiel befand sich etwa in der 75. Minute und wurde nach dem Zwischenfall beim Stand von 1:0 für die Aischer abgebrochen. Den Täter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, eine lange Spielsperre – und sein Team dürfte die Punkte am Grünen Tisch verlieren.

    Das Hauptübel sind doch die starken Differenzen in den Einnahmen. Den Großteil der Einnahmen stellen nun mal die Fernsehgelder dar. Wenn die Spitzenmannschaften das Doppelte einnehmen wie der große Rest und der Betrag aus der CL die Bundesligaeinnahmen nochmal übersteigt braucht man sich nicht wundern wenn das Ergebnis "der harten Arbeit" ne langweilige Bundesliga ist. In England nehmen nun mal mehr Mannschaften mehr Geld ein und schon ist es auch deutlich spannender.

    Du sagst es ja selbst, dass ein "Schiri Aufstand" nötig war. Dennoch gibts eben leider auch noch die anderen Landesverbände in denen da nicht ganz so konsequent durchgegriffen wird und es in so einer Situation heißt "Wir haben keinen Täter, können also auch niemanden bestrafen".

    Ich habe den Eindruck, dass das Sportgericht in Berlin im Vergleich zu anderen Landesverbänden solchen Vereinen durchaus die Grenzen deutlich aufzeigt.

    Wir hatten unsere Schulung gestern durch eine Person, die auch auf dem Bundesligalehrgang vom Wochenende in Grassau vor Ort war. Auch dort gab es noch massig Ungereimtheiten. Für diese Eingriffe muss sich nach aktuellem Stand (kann sich immer noch alles ändern) die entsprechende Person auf dem Spielfeld befinden. Ein Flaschenwurf von außen gibt keinen direkten Freistoß. So wurde es wohl dort vermittelt.