Eine Frage ist mir beim Schauen aufgekommen:
Besitzen die Schiedsrichter sowohl Sprechfunk als auch Funkfahnen, oder ist das kombiniert?
Eine Frage ist mir beim Schauen aufgekommen:
Besitzen die Schiedsrichter sowohl Sprechfunk als auch Funkfahnen, oder ist das kombiniert?
Weis hier zufällig jemand, ob man bei der Hertha sofort ins Stadion gehen muss, oder ob man, wenn man das Ticket hat, auch nochmal weg kann und dann 30 Minuten vor dem Spiel rein gehen kann?!
Grüße Hannes
1. Sicherlich ist es richtig, dass du die Auswechslungen zulassen musst. Wechselt ein Trainer ohne die Erlaubnis gehst du hoch zur Bank suchst dir den Spieler der gerade eingewechselt wurde (wenns mehrere waren, der der am nächsten an der Bank steht, damit dem Trainer sein Handeln sofort als falsch aufgezeigt wird) und zeigst ihm die Gelbe Karte (ich weis aber nicht ob die bei euch im Jugendfussball schon vergeben werden).
2. Ich kenne den genauen Regellaut in eurem LV nicht, muss dem Trainer aber aus meiner Sicht (Regellaut im FLB) in einem Argument recht geben. Sich alle Auswechslungen aufzuschreiben hält nur auf. Ich habe in meinem LV nur zu beachten, dass max. vier Wechselspieler eingebracht werden. Also notiere ich mir jeweils die erste Einwechslung eines Spielers und überwache, wenn die 4 voll sind, bei den nächsten Wechslungen nur noch, dass nicht noch ein 5. Spieler eingewechselt wird. Alle Wechselvorgänge würde ich auf dem Spielbericht sowieso nicht vermerken können.
3. Bei Innenraumverweisen der Trainer im Jugendfußball wäre ich immer vorsichtig, denn die Trainer sind gleichzeitig auch Aufsichtspersonen. Ist kein weitere Betreuer vorhanden, wäre die Spieler dann ohne Aufsicht. Ich habe mich deshalb bei i-welche Auseinandersetzungen (ist nur einmal vorgekommen) auf das Schreiben von Berichten beschränkt. Ob solch ein Verweis nun bedenkenlos durchgeführt werden darf, muss ich an die Lehrwärte (deines LVs) weiter geben.
4. Vorm dem Abbruch, sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, dazu gehört auch, dass man das Spiel unterbricht, die Mannschaften in die Kabine führt und nach 5-10 Minuten erneut auf den Platz führt. Ist er dann immer noch uneinsichtig, ist der Abbruch komplett gerechtfertigt.
Eine andere Möglichkeit die in der D-Jugend eventuell auch schon zum Erfolg führen kann ist, dass man dem Spielführer nochmal klar macht, dass das Spiel vorbei ist, wenn sein Trainer nicht den Innenraum verlässt.
dinu: Das einzige Spiel was mir da einfällt, ist das Spiel Dänemark geg. Schweden, welches von Herbert Fandel abgebrochen wurde. Grund war aber nicht eine Verletzung, sondern ein Angriff durch einen Fan auf den Schiedsrichter.
Aus meiner Sicht totaler Quatsch.
1. Anders als in den Regeln vorgesehen ist der Kapitän dann doch ein Spieler mit Sonderrechten
2. Wenn ein Team ihrem Torwart die Binde umgebunden hat, können diese gar keinen verbalen Kontakt mehr mit dem Schiedsrichter aufnehmen
3. Muss ich es dann auch bestrafen, wenn ich einem Spieler etwas sage und er antwortet, bzw. ruft mir noch eine (nicht unsportliche) Antwort hinterher
4. Wenn es mir mit der Laberei zu bunt wird kann ich jetzt schon was machen, da brauch ich nicht solch eine Sonderregel
Ich hatte heute mein erstes Spiel in diesem Jahr.
Das Spiel an sich bot für mich wenig Reiz, jedoch war ich auch froh das sich die WP nicht um eine weitere Woche (wäre dann die 11te gewesen) verlängert hat. Beide Mannschaften hatte ich nur 11 Wochen zuvor im Pokal geleitet, dieses Spiel war damals für beide Teams auch der Beginn der WP, also für die Teams zwei direkt aufeinander folgende Spiele mit gleichen Beteiligten, nur dass Heim& Gast tauschten.
Das Spiel, war wie auch schon das Pokalspiel nicht lange interessant, da bereits nach 19min das 2:0 fiel und die Gäste auch nicht in der Lage waren gegen zu halten(in der 1.HZ nur 2 Schüsse bei denen der Heim-TW eingreifen musste). In der 52 Minute kam es dann zu dem Zwischenfall, der Auslöser für dieser Thread ist:
Ein Spieler führt den Ball, und wird verwarnungswürdig mit einem "Pferdekuss" gefoult. Spieler liefen mehr oder weniger im Sprint aufeinander zu, wodurch das sicherlich sehr weh tat. Der Spieler saß kurz wollte dann aber ohne Behandlung auf dem Platz zur Bank (15m entfernt). Gestützt von 2 Mitspielern wurde der verletzte Spieler (sehr jung, 1993 geb.) zur Bank gebracht und ich wollte dem fehlbaren Spieler die Karte zeigen (ich war wegen dem Aufschrei des Spielers erst zu ihm und habe mir die Nummer gemerkt), als ich plötzlich hinter mir hörte "HEY WERD WACH!". Schon ohne mich umzudrehen, vermutete ich, dass der Gefoulte mal kurz eine Auszeit im Zimmer der Träume genommen hatte, was sich dann auch bewahrheitete.
Für mich nichts neues, da ich selber als kleines Kind kein Blut sehen konnte und ich auch für 7 Jahr einen Mitschüler hatte, der bei Schmerzen oder Blut umkippen konnte. Also wieder hin, doch als ich die 30 Meter zurück gelaufen war, war der Spieler bereits wieder langsam da und stand nach 3 Minuten wieder.
Als ich den Heimtrainer fragte, ob er einen RTW benötigte (wovon ich nicht ausging), verneinte er mit den Worten "Ist ihm schon öfter passiert, das geht schon". Auch den Gästetrainer hatte es, da die Situation nur wenige Meter vor seiner Bank stattfand, auf das Spielfeld gezogen. Dieser meinte nun, dass man doch unbedingt einen RTW rufen müsse, schließlich war der Spieler ohnmächtig. Ich lehnte ab.
Nach dem Spiel gabs erst die Unterschriften, wobei mir der Trainer erläuterte, dass er in jedem Fall einen RTW rufen würde, da der Spieler ja auch beim Foul auf den Köpf gefallen sein könnte. Ich verstand sein Argument.
Heute Abend kam ich dann nochmal über die Worte des Gasttrainers ins grübeln und wollte nun mal euch fragen, ob ihr in diesem Fall auf einen Krankenwagen bestanden hättet?
schiri-FT.de: Beitrag nach Userwunsch nachträglich editiert
Ich meinte ja das Wappen ![]()
Es handelt sich dabei um das Wappen des Fußball-Regionalverbandes Süd West.
Was das Bild uns jedoch zeigen soll, weis ich nicht
Ich kann der Ansicht von Ricardos Freunden nur zustimmen. Schule/ Job sollten im vor Hobby und Sport stehen und deshalb ist so eine Pause, wenn man schulisch seine best möglichen Ergebnisse erreichen will, sicherlich nicht schlecht.
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich schulisch wenig Probleme habe und sich meine Prüfungsvorbereitung auf den normalen Schulunterricht beschränkt & die Schiedsrichterei somit (am Wochenende zu mindest) uneingeschränkt fortgeführt werden kann, jedoch bin ich auch ganz froh, dass ich wegen meinem anstehenden Auslandsjahr nicht die Doppelbelastung mit Schule und Aufstiegsvorbereitung habe werde.
@ Ricardo, viel Glück und größt möglichen Erfolg und dass dir die Pause vom pfeifen nicht all zu lange vorkommt.
PS: Wobei ich bis auf ein Turnier der D-Jugend die ich selbst trainiere, bis zum Samstag eine 11wöchige Pause an der Pfeife gehabt haben werde.
Ich kann es gar nicht ab, wenn ich nach dem Sport/ nach einem Spiel feuchtgeschwitzte Haare habe, weshalb nach Hause ohne Duschen für mich gar nicht erdenkbar ist (Ausnahme: Spiele bei Temperaturen, wo man nicht schwitzt, aber auch noch nicht durchgefroren ist), zumal Anstehen beim Duschen im Normalfall sowieso nicht passiert, weil die Spieler schon alle fertig sind, wenn ich nach Spielberichtanfertigung, Quittung etc. in die Dusche gehen kann.
Ich hatte bisher in einem Nachbarkreis mal das Problem der kalten Dusche, was an dem zu schwachen Durchlauferhitzer gelegen haben soll(laut Platzwart). Als ich kurze Zeit darauf dort erneute pfiff, war eine neuer eingebaut, nachdem es Seitens des Kreises eine kleine Starfe gegeben hatte.
Ich bin wie du auch 16 und betrachte das Argument "zu kleinlich" mal nicht nur auf das Ahnden von Foulspielen, denn hier kann man (auch wenn ich da eine je nach Spiel normale bis liberale Linie führe) aus meiner Sicht nur Sachen falsch machen, wenn man Foulspiele "sucht"& pfeift, die es gar nicht gab oder wenn man seine Linie nicht bei behält. Bei den Karten ist das schon wieder anders. Wenn ich dich richtig verstanden habe, zückst du beim verbalen Vergehen häufiger als andere SR.
Ich hat das gleiche Problem bei meiner Männer-Premiere. Mit 6 gelben Karten (davon eine Ampel) erzielte ich meinen Höchstwert in 2011. Problem war nicht, dass ich mich zu früh bei verbalen Sachen zu Karten hab hinreißen lassen, sondern dass ich in den ersten 30 min mich durch den Einfluss von dem Umfeld hab beeinflussen lassen, dass die Spieler dann begann zu schauen wie weit sie gehen können. Es "kostete mich dann ca 25 Minuten & 4 der 6 Karten um das Spiel wieder in seine Bahnen zu bekommen. Die Fehler konnte ich ich mir im Nachhinein dann alle recht gut selbst auszeigen. Passive Körpersprache war fürn ****, zu selten auf die Spieler zu gegangen um mit Ermahnungen vorbeugen zu können & in den Gesprächen mit Spielern unsicher.
Den ersten Punkt hab ich zu schon zu Beginn meiner Laufbahn dadurch weg bekommen, dass ich immer wenn ich auf die Uhr schaue auch gleichzeitig kurz "schaue" ob ich auch aufrecht stehe und mit die Schultern nicht hängen (das macht bei meiner doch noch recht kleinen Körperhöhe [ca1,70] in der Außenwirkung schon ein zwei Jahre aus). Der Mut auf die Spieler zu zugehen kam dann auch, wobei bei Gesprächen mit den Spielern immer wichtig ist, bestimmt aber keines Falls arrogant zu wirken. Vor meinem zweiten Spiel hatte ich 3 Wochen und 4 Spiele Zeit das ein bissel zu "üben" und dadurch bin ich dann in den restlichen 4 Männerspielen mit 7 gelben Karten ausgekommen.
Das ein Spieler, wenn er mir die ganze Zeit am Ohr kaut, schneller mal eine VW weg hat, ist aus meiner sich nicht falsch.
mal o.t:
Dafür stellt er sich jetzt wohl in aller Regelmäßigkeit als PayTV Experte vor die Nordkurve
.
Trotz der Gefahr, die Diskussion hier wieder von Neuem zu starten, will ich mich noch mal auf Tillongis Argument beziehen.
Ich war am Anfang der Saison für einige Zeit durch einen gebrochene Hand und eine leichte Stauchung im Knöchel weder in der Lage Großfeldspiele zu pfeifen (ließ der Knöchel für knapp 2 Wochen läuferisch nicht zu) noch als SRA i-wo mitzufahren(die Fahne ließ sich mit dem Gips nicht greifen). Meine einzige Chance weiterhin zu pfeifen waren also Landesliga Kleinfeldspiele. Da diese bei den meisten SR den gleichen Beliebtheitsgrad besitzen wie Zahnweh und 39er Fieber, fühlte es niemand als Störung an, dass eins der zwei Spiele pro Woche an mich ging.
Ähnlich verhält es sich auch mit Kunstrasenplätzen. Diese werden von einigen SR auch ungerne besucht und deswegen denke ich, dass es für niemanden ein Problem dar stellt, wenn dieser Kollege nur die Kunstrasenbegegnungen übernimmt. Die ist demnach auch keine Bevorzugung, solange er nicht mehr Spiele bekommt, als ein handicapfreier SR.
Die Zibb Sendungen werden meist am Abend der Ausstrahlung oder aber am nächsten Morgen in der Mediathek hochgeladen.
Einfach die ARD Mediathek aufrufen und "Zibb" eingeben, dann werden die Themen der letzten Sendung angezeigt und man kann sich das Einzelvideo anschauen
Etid: Sind heute mal wieder recht schnell beim RBB: Hier ist der Betrag:
Bei Spielen draußen ist es ja nur Spieler erlaubt am Strafstoßschießen teilzunehmen, die zum Abpfiff der regulären Spielzeit oder, wenn vorhanden, der Verlängerung auf dem Platz waren. Wie ist das in der Halle, dürfen dort dann auch nur die je fünf Spieler pro Team teilnehmen, die sich zur Siräne im Spiel befanden?
3 Tage Einspruchsfrist sind aus meiner Sicht ganz schön kurz.
Wurde dir denn der Brief per Einschreiben zugesandt oder mit einem normalen Brief. In diesem Falle wäre eine solch kurz gefasste First schon aus der Sicht her ungeeignet, als das ein SR auch mal über die Woche beruflich oder privat verreisen kann. Dann würde das ja heißen, dass die First, wenn der Brief am Montag im Kasten ist, bereits abgelaufen ist, bevor man den Brief geöffnet hat.
Zitat von dinu;176292Bei uns spielen B und A Jugend männlich nur auf dem Großfeld und es gibt trotzdem keine Gelb-Roten Karten, von daher kann ich die Verwunderung bzw das Nachfragen schon verstehen.
Richtig, das ist verbandsspezifisch, wird aber in m.M.n. allen NOFV Verbänden außer Berlin so gehandhabt, wie von possi beschrieben.
Ich rede ja nicht von zurücknehmen. Meine Frage im weiteren Sinne: Gehört er nach der gelben Karte noch zum Spiel, oder ist er damit schon des Feldes verwiesen.
Ich hatte vor einiger Zeit folgende Situation:
Bei einem B-Jugendspiel meinte Spieler X zu allen meinen Entscheidungen seinen Senf dazu geben zu müssen. Er wurde in der ersten Halbzeit bereits wegen Foulspiels verwarnt, und lief nun zu Beginn der zweiten Halbzeit (ca 45Min) an mir nach einer VW höhnisch klastschend vorbei, worauf ich in ranpfiff und die
auch gleich noch in seine Richtung zeigte. Noch bevor ich damals die rote Karte in der Hand hatte, beleidigte er mich als Idioten.
Um nicht in Gefahr eines Regelverstoßes zu laufen, schrieb ich die Karte als Ampel und erwähnt dann im Bericht, dass er mich anschließend beleidigt hatte.
Meine Frage: Hätte ich ihm, obwohl die zweiten GK schon gezeigt war, noch eine glatte Rote Karte zeigen können?
Man darf die Strafe nicht so pauschalisieren. Geldstrafen werden schließlich immer in Tagessätzen ausgedrückt. Der Richter bewegt sich bei einer Körperverletzung mit 150 Tagessätze total im juristischen Rahmen. Das der Angeklagte seinbar recht gut verdient und damit ein Tagessatz auf 80€ gesetzt wurde macht den Braten dann erst fett. Zum Vergleich: Ein Hartz IV Empfänger hat nur einen Tagessatz von 5€ und müsste somit "nur" 750€ bezahlen.
PS: Das das Urteil auf gefährliche Körperverletzung lautete betrachte ich jedoch als Gerücht der Zeitungen, da das Strafgesetzbuch in diesem Falle keine Geldstrafen zulässt.
Ich finde in jedem Falle aber die Bewehrung nicht wirklich angebracht, da der Täter aus dem strafrechtlichen Verfahren ohne eine spührbare Strafe rausgekommen ist, solange er sich in den nächsten zwei Jahren nichts zu Schulden kommen lässt.
@ Bremen-Ingo: Wohlgemerkt auf Bewehrung