Klar nehme ich eine Wertung vor: Ich finde das Ergebnis schade - nämlich dass man zu keiner anderen Lösung gekommen ist.
Bewusst nicht werten wollte ich hier die Situation/ den Anlass der Rücktritte.
Klar nehme ich eine Wertung vor: Ich finde das Ergebnis schade - nämlich dass man zu keiner anderen Lösung gekommen ist.
Bewusst nicht werten wollte ich hier die Situation/ den Anlass der Rücktritte.
weil sie "mit so einem" nicht in einen Topf...
Wo fange ich an wo höre ich auf?
Der eine mag wegen Steuerhinterziehung verurteilt sein. Der andere hat Uhren geschmuggelt. Ein nächster hat einmal sein Haus angezündet und Menschenleben gefährdet. Einer ist in der Partei 'Die Linke' und wünscht sich den Kommunismus zurück ("man muss es ja nur richtig machen").
Wenn ich da jedes Mal alle meine Ämter niederlege kann ich fast gar nichts mehr machen.
Das ist doch das tolle am Sport- ich kann mit Menschen, deren Ansichten ich nicht teile in Verbindung bleiben.
Offensichtlich gelingt auch im Schiedsrichterwesen die Trennung von Sport und Politik nicht immer.
Ohne Details zu kennen und ohne werten zu wollen finde ich es schade, dass man innerhalb eines Fußballverbandes keine besseren Lösungen gefunden hat:
https://www.rundschau-online.de/
Das DFB-Regelheft 2026/2027 ist da. Link
Ich finde man kann das nur noch mit Humor ertragen.
Ich habe solche 'Korrekturen von Strafen' auch schon auf Kreisebene/ im Amateurbereich gesehen..
Für mich weiterhin alles unklar.
Normalerweise meldet man sich nicht selbst zum Lehrgang an sondern das passiert über den Verein.
Weiterhin ist eine Ablehnung ungewöhnlich und muss demnach begründet werden.
Sorry nicht böse gemeint aber da ist etwas vorgefallen von dem wir hier nicht wissen.
Hast Du nun aufgehört oder nicht? Bist Du aktiver Schiedsrichter oder nicht?
Warum leitest Du nicht einfach Spiele in den untersten Klassen und schaust was passiert?
Was genau erwartest Du und was genau passiert nicht?
Man stelle sich vor US-Beamte läsen hier mit und stießen auf folgende Aussage:
Unabhängig davon ist das ganze Prozedere hochgradig unprofessionell
Die lachten sich angesichts europäischer/deutscher Prozedere kaputt.
Anstatt hier- wie unsere Presse- das amerikanische Vorgehen zu kritisieren könnte man auch einfach mal die Entscheidung der US-Behörden offen hinterfragen aber am Ende einfach respektieren. Schließlich wissen wir nicht was die US-Behörden letztendlich zu ihrer Entscheidung gebracht hat und wir wissen auch nicht welche Angaben der Schiedsrichterkollege im Interview gemacht hat. Vielleicht waren diese Angaben derart besorgniserregend dass die Entscheidung ihn nicht einreisen zu lassen sinnvoll war. Allein die Länge der Befragung lasst vermuten dass es durchaus ein Bemühen seitens der Einreisebehörde gab die Einreise zu ermöglichen.
Alte Kreisligaregel: Der Ball muss zappeln. Sonst kein Tor.
Meine persönliche Hemmschwelle ein Tor anzuerkennen liegt relativ hoch- ich muss mir sehr sicher sein. Da ich ähnlich bei Ausbällen, Abseitspositionen und potentiell strafbaren Handspielen verfahre ist die Akzeptanz meiner Entscheidungen oft hoch.
Was halt nicht geht ist jede vermutliche Kleinigkeit zu pfeifen und beim Tor dann sehr zurückhaltend zu sein.
Ich pfeif halt tendenziell eher nix- auch keine "wahrscheinlich"-Tore.
Der 'doppelte Vorteil' ist regeltechnisch zwar nicht explizit ausgeschlossen aber nach dem Regeltext eben nicht vorgesehen da er mit dem unbedrängten, zugelassenen Torschuss regeltechnisch gewährt worden ist ergo eingetreten ist.
Ich bleibe dabei. Nicht richtig.
Also gewährt hier der Schiedsrichter einen Vorteil obwohl es keiner ist - das ist eine Tatsachenentscheidung und obwohl im vorliegenden Fall wahrscheinlich nicht die richtige Entscheidung müssen alle damit leben.
Nach der Tatsachenentscheidung dann ein Zurückrudern und Ahndung eines vorherigen Vergehens ist regeltechnisch nicht möglich.
Regelverstoß.
Dann reduziert sich unser Diskurs auf die Frage wann der Vorteil eintritt.
Entweder bei dem unbedrängten, kontrollierten Torschuss oder erst bei Torerfolg.
Ernstgemeinte Frage? Er nimmt die Pfeife zum Mund, wartet den Torschuss ab und pfeift dann. Spitzfindig könnte man sagen er habe den Vorteil ja nicht angezeigt und Gedenksekunde und so weiter. Nein, der Fall ist eindeutig. Hier gewährt er einen Vorteil und ahndet dann trotzdem das vorherige Vergehen- das ist wie ich schon sagte streng genommen ein Regelverstoß.
PS: In der Kreisklasse agiere ich oft genauso in der Hoffnung dass das Tor fällt- dann habe ich nämlich keine Diskussion über das vorangegangene Vergehen und alle sind zufrieden. Zudem es hier ja durchaus stritttig ist auf Foulspiel zu entscheiden (was hier wiederum nicht unsere Diskussion ist).
Mein Fazit: Regelverstoß.
Verdacht: Der Schiedsrichter hofft darauf dass er durch seine Vorteilsauslegung Extrapunkte für seine Beobachtung bekommt (Vorteil-Tor). Dass er hier auf Vorteil entscheidet und dann trotzdem den Strafstoß gibt grenzt für mich sogar an einen Regelverstoß.
Muss man dasselbe Thema immer wieder neu zerreden? Ich versuche in der Praxis einen guten Mittelweg aus dem Wahnsinn in der Bundesliga, den Regeln und den betonklassenspezifischen Notwendigkeiten zu finden. Dazu brauche ich weder Uhr noch die 200. Erläuterung von Lehrwarten.
Da es sowohl in der Bundesliga als auch in den Kreisspielklassen große Unterschiede in der Regelanwendung gibt suche ich meinen Weg in der Mitte und mit klarer Ansage. Damit fahre ich gut.
Ein Mal im Vorbeilaufen ansagen. Dann im Wiederholungsfall so verfahren wie Kaef sagt.
In der Regel gibt es dann Diskussionen, weil viele SR das nie ahnden. Ist das unsportliche Täuschen jedoch eindeutig dann muss das auch geahndet werden.
Da rollen sich mir die Fußnägel auf!
Gut dass Du in Deinem Alter noch rollbares Fußnagelmaterial hast. Glückwunsch . ![]()
Ich habe bereits das 0-66 nicht geglaubt. Da findet ein Kasperletheater statt- weiter nichts.
Der HFV muss aufpassen nicht als Lachnummer dazustehen.
Auf ein Fairplay muss bei korrekter Ausführung des SR-Balls niemand mehr hoffen.
Wdh wird wahrscheinlich eher akzeptiert- ist aber regeltechnisch angreifbar/ weniger sauber.
Besser die Angreifer bekommen einen SR-Ball dessen Ausführung den Verteidigern die Gelegenheit gibt sich auf den neuen Ball zu konzentrieren als dass durch eine Irritation plus schneller Spielfortsetzung ein Tor fällt.