Ging mir um die generelle Fortsetzung nach Auswechslungen.
Aus dem Spiel raus versuche ich auch so wenig wie möglich anzupfeifen, wenn es die Regel nicht vorschreibt.
Ging mir um die generelle Fortsetzung nach Auswechslungen.
Aus dem Spiel raus versuche ich auch so wenig wie möglich anzupfeifen, wenn es die Regel nicht vorschreibt.
Ich behaupte für meine Spiele, dass bei 5 von 100 Auswechslungen das Spiel fortgesetzt wurde, bevor mein Pfiff kam.
Ansonsten wurde immer brav gewartet, bis ich das Spiel wieder freigegeben habe.
Mit den Regeländerungen hat der auszuwechselnde Spieler eben die 10 Sekunden Zeit, offen angezählt wird hier nichts.
Zumindest habe ich weder beim DFB noch beim IFAB etwas dazu gefunden.
Sind die 10 Sekunden um, kommt ein Doppelpfiff mit dem Hinweis, dass der einzuwechselnde Spieler nun mindestens die Minute warten muss (laufend ab Fortsetzung des Spiels).
Wenn das Prozedere nun abgeschlossen ist (egal ob korrekt oder mit der Wartezeit) gebe ich das Spiel mit dem Pfiff frei.
Das heißt aber nicht, dass ich sofort die 5 Sekunden bei einem Einwurf oder Abstoß zählen muss.
Hier habe ich als Schiedsrichter doch einen Ermessensspielraum und kündige den Countdown durch ein weiteren Pfiff und die erhobene Hand an.
In meinen bisherigen Spielen habe ich die neue Regel bei Einwürfen ein paar Mal angewandt.
Und nach meinem Pfiff und der zählenden Hand hat immer mindestens ein Mitspieler gerufen "Beeil Dich, der zählt !".
War dann am Ende meistens wie bei den acht Sekunden für den Keeper, da wird dann halt der Ball irgendwo hingeworfen, hauptsache weg.
Samstag, 13.06.2026, 11:30 Uhr
SAP-Firmencup, Herren (als SR)
Spielort: PreZero Arena Sinsheim ![]()
Sonntag, 14.06.2026, 13:30 Uhr
Endrunde Deutsche Hochschulmeisterschaft (als SRA)
> Rückzug kam grad eben
(...) Ich stelle mir hier vor allem die Frage, wie die Spieler den SR auf dem Heimweg kontaktieren konnten. Wenn ich mich an meine Juniorenzeit zurückerinnere, konnte ich mir den Namen des Schiedsrichters keine 5 Minuten merken, da er mir schlichtweg egal war. Auch ist der Name oder sonstige Daten nirgends öffentlich ersichtlich. Somit bleibt eigentlich nur der Trainer der die Daten hätte weitergeben können oder der SR selbst, der die Spieler oder Mannschaft in seinem Post markiert haben muss. (...)
Ich weiß es nicht, wie es in der Schweiz ist. Aber in Deutschland ist der Name im Regelfall öffentlich auf fussball.de, außer man den Haken gesetzt, dass der Name nicht veröffentlich werden soll. Das ist aber bei uns im Badischen FV z.B. nur in begründeten Fällen erlaubt. Über den Vereinszugang im DFNet bekommt man auch die Telefonnummer des Schiedsrichters ganz problemlos. Also eine Kontaktaufnahme jeglicher Art mit dem Schiedsrichter ist durchaus relativ einfach möglich.
Zitat von TimBalsigerGenerell wäre hier ein wichtiger Take-Away besonders für junge SR, die noch Ambitionen nach oben haben, solche Posts zu unterlassen und die Präsenz in den sozialen Medien gut zu überdenken. Viele Verbände sind nämlich nicht so grosse Fans davon, wenn ihre SR mit solchen Schlagzeilen auffallen, auch wenn die Täterschaft natürlich klar woanders liegt.
Das ist eine Thematik, die wir bei unseren Schiedsrichtern auch sehen. Wobei es hier meistens unbedenkliche Dinge sind wie eine Story auf Instagram oder Snapchat mit einem Bild vom Platz und der Spielpaarung. Aber auch das kann im Nachgang zum Bumerang werden, wenn dadurch der SR in den sozialen Medien ausfindig gemacht werden kann. Ich weiß aber auch von Schiedsrichtern, durchaus mit sportlicher Perspektive, die sich ihre "Karriere" durch zweifelhafte Posts zerstört haben. Da ist unser Verband sehr strikt, was ich auch begrüße.
Und weist Du, was man Dir im echten Leben, abseits der DFB-Theorieseminare, rät? Man rät Dir zur feigen, aber einzig vernünftigen Lösung.
Pfeiff´ den Elfer.
Die Begründung dafür findest Du in keinem Lehrbuch, aber sie ist aus dem Leben gegriffen:
Einen Vorteil nicht zu geben, ist per Definition nicht falsch. Es ist vielleicht nicht elegant, aber es ist kein Regelverstoß. Du bist auf der sicheren Seite und zumindest gibt´s ja noch den Elfer der die Gemüter kühlt.
Selbst wenn nach dem Pfiff gemurrt wird: Die Mannschaft hat ihren Elfmeter. Das ist ein handfester Vorteil. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Wenn der Schütze den Ball anschließend -wie den Uli Hoeneß EM-Finale 76 Gedächtniselfer- in den Himmel jagt, wer ist dann der Depp? Na also. Plötzlich ist da noch jemand. Die Verantwortung wird auf wundersame Weise geteilt.
Und sollte der Ball doch reingehen, bevor Dein Pfiff überhaupt die Lungen verlassen hat – nun, Manfred, dann bist Du eben schon immer für "Vorteil". Das nennt man dann "situative Elastizität".Willkommen in der Realität.
Da kann ich zu 100 % zustimmen. In den Ligen, in denen die meisten von uns unterwegs sind, wird jeder der Angreifer sofort Strafstoß fordern (und im beschriebenen Fall auch völlig zurecht). Wenn dann in unserer Gedankensekunde der Ball reingeht, alles gut. Und ansonsten machen wir mit dem Strafstoßpfiff doch nichts verkehrt. So ein Kopfball ist halt was anderes als wenn der Stürmer den Ball nur noch ins leere Tor schieben müsste.
Sonntag, 19.10.2025, 13:00 Uhr
Herren-Kreisklasse B1 Pforzheim (als SR)
1. FC Nußbaum - PSG 05 Pforzheim
Sonntag, 19.10.2025, 15:00 Uhr
Herren-Kreisliga Pforzheim (als SRA 1)
1. FC Nußbaum - 1.FC 08 Birkenfeld
...die ersten beiden Spiele nach sechs Wochen Verletzungspause.
Alles anzeigenDer SWFV hat etwas ähnliches gemacht und doch vollkommen anders.
Die Zeitstrafe als 2. Gelbe Karte wurde abgeschafft, die Gelb-Rote Karte kam zurück. Dafür wurde eine neue Strafe eingeführt.
Gelb+. Diese Strafe wurde für 4 Vergehen eingeführt:
- Unsportliches Vortäuschen aka Schwalben
- Unsportliches Reklamieren: Meckern, Karten fordern
- Verhindern einer schnellen Spielfortsetzung des Gegners: Ball wegschießen, den Ball nicht freigeben
- Unsportliches Täuschen vom Strafstoßschützen
Bisher habe ich gemischte Gefühle.
Das haben wir im Badischen FV bei der Jugend ab dieser Runde auch.
Verletzungsbedingt konnte ich es noch in der Praxis "testen".
Ich habe mal das Statement des IFAB zu diesem Thema angehängt (Quelle: Facebook-Seite IFAB).
Rücksichtslos würde eine Verwarnung bedeuten und in diesem Fall eben G/R. Da aber der Vorteil eintritt, wird die Strafe reduziert und somit keine Karte fällig. Das Spiel läuft also weiter.
Anders wäre es bei einem übermäßig harten Einsteigen, was einen direkten FaD nach sich zöge. Somit würde durch die Reduzierung hier eine VW draus werden. Dann würde ich beim erneuten, wenn auch regelkonformen Eingreifen des Spielers auf idF und G/R entscheiden. Wobei der mögliche Vorteil bei einem rotwürdigen Vergehen schon sehr groß sein muss, was ich aufgrund der Beschreibung ("läuft alleine aufs Tor zu") bejahen würde.
Edit: ich hab das DOGSO außer Acht gelassen, somit kommt nur der zweite Absatz in Frage für mich.
Ja die VAR-Teams sitzen da im gleichen Outfit wie das jeweilige Gespann auf dem
Platz. Zumindest das Trikot haben sie an.
- gelöscht wegen Doppelpost -
Ich persönlich liebe es (auch bei extremen reklamieren VW) wenn Ballbesitz bei seinen Mitspielern ist.
Das ist dann eine nette Zugabe. Sowas hatte ich in der vergangenen Runde: der Torhüter will den Ball abschlagen und fühlt sich durch den Angreifer gestört. Für mich war das aber alles regelkonform und der Ball gelang sogar zu einem Stürmer, der frei aufs Tor zulief. In diesem Augenblick meint der Torhüter, den Gegenspieler als "Spast" bezeichnen zu müssen. Statt einem fast sicheren Treffer ging es dann eben mit dem idF im Strafraum weiter (und natürlich dem FaD für den Keeper).
Alles anzeigen(...)
- Schwere des Vergehens: Zieht das Vergehen einen FAD nach sich, unterbreche ich das Spiel und verweist den Spieler des Feldes sofern dadurch keine offensichtliche Torchance vereitelt wird.
- Ort des Vergehens: je näher beim gegnerischen Tor, desto größer der Vorteil
- Erfolgsaussicht eines schnellen, gefährlichen Angriffs
- Spielatmosphäre extrem hitzig oder aggressiv da gebe ich weniger Vorteile um das Spiel zu beruhigen.
(...)
Das fasst es meiner Meinung nach sehr gut zusammen. Und wie schon mehrfach geschrieben ist die Vorteilsauslegung oftmals ein Bauchgefühl und hat auch viel mit Erfahrung zu tun.
Die Regel sagt klar, dass der Schiedsrichter Vorteil zu gewähren hat (Regel 5).
Wo aber ein Ermessensspielraum besteht ist in der Entscheidung ob es eine Vorteilssituation ist,
Aber wenn eine Vorteilssituation wahrgenommen wurde, dann ist sie zu berücksichtigen.
Foxi hat es zwar nur in einem Satz geschrieben, aber seine Aussage trifft es ja gut und beschreibt die Regel ganz gut. Wir als SR müssen einschätzen, ob ein Vorteil vorliegt. Und wenn ich für mich entscheide, dass es keiner ist, dann wird abgepfiffen. Und wie bei allen Entscheidungen, denen ein Ermessensspielraum zugrunde liegt, kann man auch mal falsch liegen.
Ich habe es an anderer Stelle schon öfters geschrieben: bei möglichen Beleidigungen bin ich immer sehr vorsichtig mit dem "Fingerspitzengefühl".
Denn wir wissen nicht, wie es der "Beleidigte" auffasst. Und daher tut man meiner Meinung nach gut daran, gerade bei dieser Thematik eher zum FaD zu greifen als es nur mit einer VW zu ahnden. Natürlich geht der "Beleidigung" im beschriebenen Fall ein entsprechendes Vergehen voraus, was aber auf dem Feld nicht zu einer Abwertung des Vergehens des Gefoulten führen darf. Das spielt dann in der Entscheidungsfindung der Spruchkammer eine Rolle. Daher wird bei uns im Formblatt für Sonderberichte unter anderem gefragt "Wurde der fehlbare Spieler vorher provoziert oder gefoult?".
Ob es sich um eine schwerere Verletzung handelt, das liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Und da die wenigsten von uns Ärzte sind, welche eine Sofortdiagnose stellen können bleibt das immer eine Bauchentscheidung. Bei mutmaßlichen Kopfverletzungen bin ich da inzwischen etwas vorsichtiger und unterbreche eher mal. Das verstehen die Spieler aber auch zu 98%, ich zeige dann auch immer mit beiden Zeigefingern auf den Kopf. Bei allen anderen Verletzungsschemata kommt drauf an, ob ich erkennen konnte, was passiert ist. Am letzten Wochenende hat sich z.B. ein Spieler bei einem Ausfallschritt das Knie verdreht, da wusste ich gleich, dass hier etwas schlimmeres passiert ist. Die umgehende Spielunterbrechung war auch kein Anlass zu irgendwelchen Diskussionen von irgendeinem Spieler.
Bei Jugendspielen bin ich aber auch etwas vorsichtiger und unterbreche doch öfters als bei Seniorenspielen, aber auch da mit Maß und Ziel.
Stimmt, das habe ich nicht bedacht. Aber eine Erweiterung auf alle anderen Spielfortsetzungen wäre ja denkbar & auch sinnvoll. Gerade wenn es sich um diese ungewollte Doppelberührung handelt.
Das finde ich eine sinnvolle Klarstellung, die für mich dem Geist des Fußballs entspricht.
Die Regeln sagen nur etwas darüber aus, wenn der nicht angezeigte idF direkt ins Tor geht > Wiederholung.
Der von Dir beschriebene Fall ist in den Regeln nicht zu finden. Ich würde hier aber auch auf Wiederholung entscheiden. Denn wenn der Torhüter den Arm des SR gesehen hätte, wäre er weg geblieben (letztens erst ein Video gesehen, wo der Keeper sich verrenkt, um den Ball ja nicht zu berühren). Da er aber von einem direkten Freistoß ausging mangels SR-Zeichen, versucht er den Ball abzuwehren.
Mittwoch, 28.05.2025, 19:30 Uhr
Herren-Kreisklasse C1 Heidelberg
SpG Schatthausen 1/Baiertal 2 - VfR Walldorf 2
Donnerstag, 29.05.2025, 13:30 Uhr
B-Junioren-Kreispokalfinale (als SRA 2)
VfB Eppingen - JSG Gemmingen/Stebbach
Samstag, 31.05.2025, 13:00 Uhr
Herren-Kreisklasse C Nord Sinsheim
TSV Ittlingen 2 - SV Adelshofen 2
Sonntag, 01.06.2025, 14:30 Uhr
Herren-Kreisklasse A Buchen
SpG Sindolsheim 1/Rosenberg 2 - Eintracht Walldürn
Samstag, 24.05.2025, 16:00 Uhr:
Herren-Kreisklasse A Mosbach
SV Zwingenberg - SV Michelbach
Letzter Spieltag, es geht um nichts mehr & zu beiden Teams habe ich ein gutes Verhältnis...ich freu mich !