Beiträge von jambala

    Hallo.
    Rot war ja klar. Allerdings lässt der Kollege zuviel unbeobachtet in seinem Rücken geschehen. Auch, daß er schon mit der gezückten Roten Karte zum Pulk gerannt kommt und die Art, wie :rote_karte: ausgesprochen wurde, finde ich persönlich nicht so glücklich. Während er den Pulk versucht aufzulösen, verliert er den des Feldes zu verweisenden Spieler zudem aus den Augen.
    Besser wäre es aus meiner Sicht gewesen, wenn der Kamerad sich nach rechts rückwärtsgehend Richtung Eckfahne etwas abgesetzt hätte. So wäre die Blickrichtung sowohl zur Rudelbildung als auch auf einen Großteil des restlichen Feldes gewesen und ein Großteil der Spieler erkennbar. Dann erst den Massenauflauf aufzulösen. Anschließend den tätlich gewordenen Spieler zu sich rufen und mit deutlichem Zeigen der Karte des Feldes verweisen.
    Wichtig ist aus meiner Sicht und Erfahrung, auch wenn es teilweise sehr schwer und fast nicht umzusetzen ist, daß man keine Spielergrüppchen in seinem Rücken hat um weitere Schubser und evtl. auch Schläge richtig erkennen und ahnden zu können.

    Hallo.
    Butt bekam aus meiner Sicht den FaD aufgrund der Körpersprache von Kempter (leichtes Kopfschütteln auf Butts Griff an den Arm) nach dem Zeigen der Karte nicht für das Handspiel,sondern für das überharte Einsteigen mit beiden Beinen und dem damit verbundenen Kontakt. Da haben mir zwei weitere Kameraden, die ich gestern noch getroffen habe, zugestimmt, daß sie es genau so interpretiert haben.
    Ansonsten gingen aus meiner Sicht die FaD alle in Ordnung.

    Hallo.
    Manfred, ich habe schon verstanden, daß wir im Grundtenor die gleiche Meinung vertreten. Das wollte ich Dir nicht abstreiten.
    Nur kann mir keiner erzählen, daß es für die Spieler der betroffenen Mannschaft nicht klar war, welche Spieler die Sprüche gebracht haben. Selbst wenn die unschuldigen Spieler zu dem Zeitpunkt nicht unter der Dusche gestanden haben, wenn sie in der Kabine waren lässt sich durch deren Aussage der Täterkreis einengen. Und ich denke mal, dies wäre auch von der Spruchkammer mildernd gewertet worden, selbst wenn die schuldigen Spieler nicht eindeutig identifiziert werden konnten, und von einem Ausschluß der gesamten Mannschaft wäre unter Auflagen wahrscheinlich abgesehen worden. Da dies ausgeblieben ist gilt meine Meingung nach wie vor.
    Und hinsichtlich der Gesinnung im Verein gebe ich unserem Grafen recht.

    Hallo.
    Udo, das ist doch fast überall der Fall.
    Ich kann es nicht beurteilen, wie gut er seine Arbeit als Gruppenvorstand macht. Nur, wenn sich der besagte Herr seiner Sache so sicher ist, wird er schon blöd aus der Wäsche gucken, wenn im ersten Wahlgang erst mal entsprechend viele Gegenstimmen da sind, daß der Wahlgang wiederholt werden muß.
    Außerdem ist es bei den von mir bisher besuchten Wahlen immer noch so, daß man vor der Abstimmung Einwände und Kommentare zur Nennung eines Kandidaten vorbringen kann. Und da ein entsprechendes Statement hat schon eine entsprechende Wirkung. Wie gesagt, ich weiß den Fall nicht einzuschätzen, ob er jetzt ein Mimöschen ist, oder wirklich EIER in der Hose hat und zu seinem Handeln steht....

    FT, wenns aus Eurer Führungsebene ist, sollte man vielleicht mal dran erinnern, daß es auch mal wieder eine Neuwahl des Gruppenvorstandes gibt und es nicht unbedingt eine Wiederwahl geben muß...
    In diesem Bereich darf man als SR und auch als Staatsbürger seine Ohren nicht verschließen und sollte mit gebührenden Mitteln dagegen einschreiten.

    Hallo.
    Entschuldige, Manfred, wenn ich Dir hier widersprechen muß.
    Es handelt sich hier um eine A-Jugend, also Spieler, die zum Teil bereits 18 sind oder kurz davor stehen. Es sind junge Männer, die demnächst ihr Recht auf freie Wahlen in Anspruch nehmen dürfen und voll geschäftsfähig sein werden. Und offensichtlich ist es keine Mannschaft mit Sonderschülern (ich bitte den Vergleich zu entschuldigen), also geistig normal entwickelte Menschen. Von diesen kann ich in diesem Alter erwarten, daß sie a) so eine Scheiße lassen und b) wissen, daß sie für so ein Verhalten strafrechtlich belangt werden können.
    Wie Du selbst schreibst, hätten sie die Möglichkeit zur Relativierung der Strafe gehabt und haben diese, aus welchen Gründen auch immer, verstreichen lassen. Also sind sie an diesem Urteil selbst schuld. Hier von "die armen Kleinen" zu reden, finde ich nicht angebracht, die wissen schon, was Sache ist. Also mitgefangen, mitgehangen.
    Der DFB hat ganz klar erklärt, daß die Richtlinien der Fifa hinsichtlich Rassismus und unfaires Verhalten konsequent umgesetzt werden. Wenn man also in diesem Falle das Ganze mit einem Dudu abgetan hätte, wäre wieder einmal ein Präzedenzfall geschaffen, der ein ganz übles Licht auf den Landesverband und schlußendlich auf den DFB werfen würde. Da die Urteile veröffentlicht werden müssen, kannst Du Dir sicher sein, daß ein anderslautendes Urteil entsprchend registriert worden wäre. Das Urteil ist also nur die konsequente Umsetzung der eigenen Erklärung und aus meiner Sicht auch ein notwendiges Statement.
    Und sorry, wenn ein Vereinsvorstand solch ein Verhalten an den Tag legt, würde ich mir von Verbandsseite entsprechende Maßnahmen überlegen, denn es ist ja ganz offensichtlich, daß es nicht nur ein Problem in der Jugend ist, sondern den ganzen Verein betrifft.
    Ich sage nur: Wehret den Anfängen...

    Hallo.
    Wobei man den Begriff Doping nicht nur an der Einnahme verbotener Substanzen fest machen darf.
    Es gibt auch andere Möglichkeiten leistungssteigernder Manipulationen wie zeitnah zum Wettkampf verabreichte Infusionen von mit Sauerstoff angereichertem Blut, wie bereits im Marathon, Triathlon und Radsportbereich geschehen. Durch den erhöhten Sauerstoffgehalt wird die Langzeitausdauer durch eine geringere Bildung von Buttersäure und anderen Abfallstoffen deutlich verbessert. Und dies sind auch für Fußballer interessante Ansätze, wenn man über 90 Minuten ein Monstertempo gehen kann und den Verteidiger in Grund und Boden läuft. Und dies sind Methoden, die man über eine Urinprobe direkt nicht erkennen kann, zumindest nicht nach den meines Wissens nach im Fußball gebräuchlichen Testmethoden.
    Und welche Mittel noch nicht getestet werden können will ich gar nicht wissen. Es gibt und gab immer schon in Bereichen, in denen mit körperlicher Höchstleistung ein materieller Gewinn einhergeht, Menschen, die sich auf jede nur denkbare Art versucht haben, einen Vorteil zu verschaffen.

    Hallo.
    Daniel, da muß ich Dir offen sagen, daß ich das Verhalten Deiner Führung nicht verstehen kann. Wenn es sich wirklich um persönlich gemeinte Beleidigungen handelt, darf man nicht weghören. Ein Dudu kann man ja noch akzeptieren, aber wenn sich die Fälle häufen und zudem noch mehrere Kameraden betroffen sind, sollte durchgegriffen werden.
    Ich kann Dir nur sagen, daß es so etwas in meiner Gruppe nicht gibt. Wir hatten in letzter Zeit drei Fälle, in denen SR aus unserer Gruppe wegen ähnlicher Sachen gesperrt wurden und davon waren zwei s.g. "Originale", bei denen man weiß, daß sie regelmäßig irgendwelche Schoten reißen.
    Der eine wurde wegen reklamierender Beleidigung eines SR-Kameraden (Tomaten auf den Augen und ähnliche Sprüche) während eines Spiels der ersten Damenmannschaft seines Vereins gesperrt für ein Jahr.
    Bei dem anderen wars etwas komplexer. Bei einem AH-Spiel, bei dem auch zufällig unser Lehrwart anwesend war, hat dieser Kamerad in der Halbzeitpause unseren Lehrwart gefragt, ob er sein schönes neues Silverado mit DFB-Aplikation tragen dürfte. Der war aufgrund dieser neuerlichen hirnlosen Frage schon genervt, zumal er grade selbst von einem Verbandsligaspiel gekommen war, und sagte, es sei ihm eigentlich egal. Dann zieht der Held noch ein Goldkettchen aus dem Trikotausschnitt und meinte, daß er ja selbst Schmuck tragen würde und er bei den Spielern auch ein Auge zugedrückt hätte und daß mehrere mit Schmuck spielen würden. Daraufhin forderte der Lehrwart ihn auf, den Scheiß zu lassen, den Schmuck auszuziehen und auch bei den Spielern dies zu tun, oder er würde eine Meldung an den Obmann machen. Dieser Aufforderung kam der Kamerad nicht nach, meinte der Lehrwart solle sich um seine Spiele kümmern und wunderte sich, daß unser Obmann seine Drohung, jeden wissentlich gegen die Schmuckanweisung handelnden SR zur Sperrung zu melden,wahrmachte und ihm eine Sperre von sechs Monaten einbrachte.
    Der dritte Fall war da schon etwas heftiger. In unserer Gruppe haben wir zum Teil schwierige Charaktere. Einer ist auch unser Lehrwart, der recht spät berufen ist, dafür aber auch entsprechend schnell aufgrund vernünftiger Leistungen augestiegen ist, was einigen anderen hoch motivierten, aber beileibe nicht so talentierten Kameraden ein Dorn im Auge ist. Einer dieser "Kameraden" fand es dann notwendig, bei einem Spiel seines Vereins gegen den des Lehrwartes übelste Beschimpfungen loszulassen. Der angesetzte SR war nicht erschienen, und da es die Reserve war, in der es im Grunde genommen um nichts geht, erklärte sich unser Lehrwart bereit, das Spiel zu leiten. Nachdem besagter Mitschiedsrichter auf dem Platz eingetroffen war, es war Anfang der zweiten Halbzeit, kommentierte dieser jede Entscheidung lautstark nach dem Motto, daß ein Lehrwart eigentlich solch eine Scheiße nicht pfeifen dürfte. Das Ganze gipfelte dann noch, nachdem er vom Lehrwart nicht beachtet wurde, in persönlichen Beleidigungen gegen die Familie des Lehrwartes und dem Hinweis, daß der Verein unter seiner Leitung kein Spiel mehr gewinnen würde.
    Mehrere Unbeteiligte und selbst Kameraden aus dem gleichen Verein des Stänkerers konnten nur noch den Kopf schütteln und schafften es schließlich, ihn vom Gelände zu befördern. Der Kollege wurde nach der erfolgten Meldung vom KSA zu einem Jahr Sperre verurteilt. Der Richter am Verbandsgericht, der die Revisionsverhandlung gegen die Sperre leitete, meinte gegenüber dem "Kollegen", er solle sich doch während der Sperre überlegen, ob er nicht allen einen Gefallen tun wolle und die Schiedsrichterei aufgeben, da sein Verhalten offensichtlich von mangelnder Eignung zum SR zeuge. Wenn es nach dem Richter gegangen wäre, so teilte dieser ihm mit, hätte er ihn aus dem Verband verwiesen, da er lediglich das Urteil bestätigen oder aufheben könne, hätte er diese Möglichkeit leider nicht.
    Ich persönlich vertrete die Meinung, daß man sich unter Sportkameraden durchaus auch etwas heftiger anreden darf, wenn es um sachbezogene Fragen geht, und wenn die Frage eindeutig geklärt ist, trinkt man was zusammen und gut ist. Sobald es aber ins Persönliche geht, hört der Spaß auf, und solche Kameraden, genau wie der vom Grafen geschilderte, haben in der Schiedsrichterei nichts zu suchen.

    Hallo.
    Wobei dann noch lange nicht gesagt ist, daß die SR in den oberen Ligen nicht weiter in Adidas pfeifen werden. Solche Beispiele gibt es doch häufiger: Österreich (National Puma, SRs in der BL in Adidas), Belgien (Nike/Erima), Italien (FIGC Puma, AIA Diadora) und auch in Großbritannien laufen die SR in der Premier-League auf jeden Fall nicht sichtbar mit dem Umbro-Logo auf dem Trikot rum.
    Es gibt eigentlich meines Wissens nach zumindest in Europa nur noch zwei Nationalmannschaften, die seit Jahrzehnten den gleichen Ausrüster haben. Eine ist Deutschland mit Adidas, die andere ist England mit Umbro. Auf der einen Seite ist Tradition eine Sache, die man nicht einfach so überbord werfen sollte. Auf der anderen hingegen spielt in der heutigen Zeit Geld eine wesentlich übergeordnete Rolle (oder glaubt ihr, daß heute noch einer unserer Nationalspieler für einen Satz Ausrüstung und einen Job von Adidas die Schuhe schnüren würde, wie es z. B. Uwe Seeler getan hat). Die Komerzialisierung im Sport, wie sie in den USA oder England bereits seit Jahrzehnten Tradition hat, fängt jetzt hier in Deutschland so langsam an, richtig anzukommen und nun beschwert sich alles darüber, daß man einen so lang bestehenden Vertrag doch nicht aufkündigen kann.
    Wieso? Wenn Nike mehr Geld zahlt, der Service auch für den Endkunden sich verbessert und insgesamt Synergie-Effekte auftreten, die sich bis in den Amateurbereich bemerkbar machen - dann soll der DFB verdammt noch mal das Rückgrad beweisen und den Vertrag eingehen. Fünf Jahre sind ja heutzutage keine Zeit mehr. Vielleicht versteht dann Adidas auch, daß das von Kappi angesprochene Verhalten gegenüber dem Endverbraucher nicht lange gutgeht und man sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen darf.

    Hallo.
    Ich persönlich habe jetzt den Thread etwas länger mitverfolgt. Und ich gebe zwei Herren absolut recht:
    Der erste ist Schiri-FT. Wenn der Ball wirklich mehr als 8 Meter unterwegs ist hat der Verteidiger immer noch die Möglichkeit, den Ball mit dem Kopf zu spielen oder den Kopf wegzuziehen, von einem Reflex im eigentlichen Sinne kann auch aus meiner Sicht keine Rede sein. Die Handhaltung kann für einen Feldspieler nicht als spieltypisch angesehen werden. Ergo ist es absichtliches Handspiel, genau wie Stefan und FT es geschrieben haben. Die Flugbahn des Balles wird verändert,ob der Ball vom Kopf ins Feld oder doch ins Tor gelangt ist Hypothese. Was zählt ist, daß durch das Handspiel eine wahrscheinliche Torerzielung vereitelt wurde und folglich haben Strafstoß und FaD zu erfolgen. Punkt.
    Und hier gebe ich Teamchef recht. Die Regel ist in diesem Punkt eindeutig und man sollte nicht versuchen, diese umzudeuten, bloß weil man ein anderes Verständis für den Sachverhalt hat. Wir haben uns als SR auf dem Platz an die Regeln zu halten. Es gibt die ein oder andere Situation, die man nicht stur nach den Regeln handhaben kann. Die geschilderte Situation zählt aber nicht dazu.
    Man sollte sich in solchen Fällen wirklich nicht von falsch verstandener Fairness leiten lassen. Denn hierdurch wird die Regel gebeugt. Und dann viel Spaß, wenn an der Linie jemand steht, der die Regelauslegung als falsch erkennt und Einspruch wegen Regelverstoßes durch den SR eingelegt wird.

    Hallo.
    Auch im SFV gibt es keine Anzugordnung, wobei es aber inoffizielle Anweisungen gibt. Arbeitskleidung sollte, wie von Maurice geschrieben, möglichst gemieden werden (wobei keiner gezwungen wird die Kleidung zu wechseln, falls er direkt von der Arbeit zum Spiel fahren muß) und Anzug sollte möglichst auch gemieden werden.
    Normalerweise fahre ich zu Spielen mir nicht bekannter Mannschaften mit Jeans und Polo oder Sweatschirt, bei Mannschaften, die ich kenne zumeist im Trainingsanzug.

    Hallo.
    Metatron, entschuldige, daß ich Dir widersprechen muß, aber ein so klares Reklamieren kann man nicht durchgehen lassen. Anhand der Schilderung ist :rote_karte: überzogen, :gelbe_karte: bzw. zwei Minuten müssen aber kommen (was ja auch geschehen ist). Lasse ich es durchgehen, habe ich bzw. der SR nach mir bei der nächsten ähnlichen Aktion prompt wieder eine ähnliche Reklamation, vor allem, wenn es bei dem Spiel um etwas geht. Und das darf einfach nicht sein.
    Und zum Thema fehlende Argumente: Aus welchen Gründen ich welche Entscheidung fälle ist immer noch meine Sache. Daß wir als SR vieles anders sehen als der normale Spieler oder Zuschauer dürfte hinreichend bekannt sein und sorry-wenn ich mir bei jeder Entscheidung durch den Kopf gehen lassen muß, was die anwesenden Außenstehenden darüber denken, käme ich bei knappen Situationen zu keiner Entscheidung.

    Hallo.
    Eben, Testspiele haben einen Sondercharakter, weil es Freundschaftsspiele sind. Und hier können sich beide Mannschaften auf die Zahl der zu wechselnden Spieler und auch auf die Modalitäten des Auswechselns einigen, sollen dies aber vor Spielbeginn dem SR mitteilen.
    Und Sven, es gibt auch ein Rückwechseln im Seniorenbereich: Im Bereich des SFV dürfen die 2. Mannschaften maximal vier Spieler so oft ein- und auswechseln, wie sie möchten.

    Hallo.
    Außerdem wird der SR im Falle eines Einspruches um eine Stellungnahme gebeten, die aus dessen Sicht die Gründe für die Entscheidung schildert. Dies und die Aussagen von Beteiligten beider Seiten, und sofern vorhanden, von unbeteiligten Dritten dient der Spruchkammer dann als Grundlage, um einen Regelverstoß festzustellen oder zu verneinen.
    Und was die Vereine denken, was richtig ist oder nicht, sollte vor der Spruchkammer keine Rolle spielen, bindend sind hier allein die geltende Rechtsnorm des Verbandes.

    Hallo.
    Hellenser, auf der einen Seite (Tribüne) wird es als Seitenaus und somit als Einrollen gewertet, auf der anderen Seite wird es dann beim Verlassen des Balles ab einer gewissen Höhe als Deckenberührung gewertet und somit gilt indirekter Freistoß.
    Ist zwar absolut pamm, aber wenn die Turnierleitung es so will, muß es auch so umgesetzt werden, sofern es nicht krass gegen die normalen Regeln verstößt. Bei uns im Saarland wurde bisher entweder mit Doppelbande (allerdings selten) oder aber mit einseitiger Bande gespielt, und dann gibt es auf der Bandenseite, welches normalerweise die Wandseite ist, lediglich Freistoß wegen Deckenberührung.

    Hallo.
    Bei der Situation mit dem TW ist bei uns im SFV die Handhabung genau so, wenn das Handspiel durch ein unbeabsichtigtes Herausgleiten aus dem Torraum geschieht.
    Deckenberührung genauso: Ist die Deckenberührung einem Spieler klar zuzuordnen entsprechend indirekt für die andere Mannschaft, bei Preßschlag SR-Ball.
    Da bei uns nur eingerollt werden darf, stellt sich die Frage für mich nicht. Wir haben dann aber eher die Probleme mit nicht eingehaltenem Abstand. Generell finde ich aber ein Einrollen dem Einwurf näher als ein Anspielen mit dem Fuß.

    Hallo.
    Gelb kann man in dieser Situation gelten lassen, ich persönlich tendiere aber in diesem Fall, auch aufgrund der für uns hier im Saarland geltenden Richtlinien für die Halle, eher in Richtung zwei Minuten.
    Draußen ist es eine klare Gelbe wegen Reklamierens gemäß Deiner Schilderung, und da wir im Saarland für alle verwarnungswürdigen Aktionen zwei Minuten geben sollen, wäre das hier die regelkonforme Entscheidung gewesen.

    Hallo.
    Normalerweise ab Rechtswirksamkeit des Urteils, es gibt aber auch Fälle, in denen die Spruchkammer das Datum vor- oder rückverlegen kann.
    Am besten den genauen Wortlaut des Urteils beachten.