Beiträge von jambala

    Hallo.


    War das Thema nicht Auslaufen bzw. Möglichkeiten zur Beschleunigung der Regeneration? Respektive Kompensation von erhöhter Belastung aufgrund Mehrfachansetzung?


    Zum Thema : Supplemente brauchen die wenigsten Hobbysportler, auch wenn anderes suggeriert wird. Hier reicht eine ausgewogene Ernährung sowie vorbereitend leicht erhöhte Zuführung von Flüssigkeit vor der Belastung. Viele Mineralwasser haben ausreichend Magnesium, so dass zusätzlich verabreichtes Magnesium eher Placebo denn wirkliche Maßnahme darstellen, sofern ausreichend getrunken wurde. Ich habe mit zwei Liter zusätzlich in den 24 Stunden vor einer grösseren Belastung gute Erfahrungen gemacht.


    Dann habe ich mit leichtem Training, hier vor allem Schwimmen am Tag vor der Belastung ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. In gemächlichem Tempo nicht mehr als 300 m helfen mir recht gut, die gesamte Muskulatur zu lockern.


    Aufwärmprogramm sollte jeder selbst einschätzen, ich mache etwa 15 Minuten Stretching.


    Was aber oft übersehen wird und nach meiner Meinung und Beobachtung aber ein wichtiger Aspekt ist: Die Wahl der richtigen Schuhe. Beim aktuellen Wetter sind Nocken in den meisten Fällen die falsche Wahl aus meiner Sicht : Zu wenig Dämpfung, erhöhte Belastungen hierdurch und damit extra Stress für die Muskulatur. Ein wichtiger Aspekt zur Erhaltung der Leistung ist das Eleminieren von Vibrationen und damit reduzierte Kontraktionen der Muskulatur. Daher nutze ich beim aktuellen Wetter vorwiegend meine Hartplatzschuhe, egal auf welchem Untergrund. Plus Kompressionssocken.

    Hallo.


    Altschiri : Gemäß der konkreten Fragestellung von Sixth geht es nicht um eine Pflichtverwarnung sondern um ein verwarnungswürdiges Foul.


    @ Sixth : Hier greift leider die Lehrmeinung, die in den seltensten Fällen schriftlich fixiert wird - und dennoch im Alltag anzuwenden ist. Anderes Beispiel aus meinem Verband : Als noch Halle mit Zeitstrafe gespielt wurde, gab es hinsichtlich der persönlichen Strafen die Auslegung, dass Gelb nur für technische Vergehen wie Reklamieren oder Hand zu geben ist, klassische Fouls inklusive Halten Zeitstrafe. Nirgends vermerkt, nur mündlich in den Lehrabenden kommuniziert - und trotzdem bindend.


    Was ich sagen will: Wenn in Eurem Verband wie in meinem auch die Vorgaben so sind, dass in diesem Fall direkt Rot zu geben ist, dann ist das eine klare Anweisung. Die kann man zwar hinterfragen, macht aber eigentlich keinen Sinn, weil sie zum einen aus der Praxis heraus sich ergeben hat und zum anderen da nicht widerrufen praktischen Nutzen hat. Und ganz ehrlich, wenn ich hieraus für mich eine klare Entscheidung ableiten kann, die auch in Sportgerichtsurteilen Bestand hat, ist mir das nur Recht.

    Hallo.


    Ich sehe hier nicht wirklich, warum die regelgerechte Antwort FaD ein Problem darstellt:

    a) es gibt keine zwingende Vorgaben, dass die Zeitstrafe vor Erteilung eines FaD gegeben werden muss.

    b) Persönliche Strafe ist immer Ermessen des SR, sofern nicht eindeutig durch die Regeln vorgegeben (Pfluchtverwarnung, Verhindern einer Torchance). Bin ich also der Auffassung, dass das Vergehen in seinem Charakter zu schwer wiegt, bleibt auch nur der FaD.

    c) Erreicht man im vorgegebenen Fall mit der Zeitstrafe keine erzieherischen Effekt, den die Zeitstrafe ja erzielen soll. Also scheidet der FaZ aus.


    Daher bleibt nur noch der FaD als alleinige Alternative neben der Ermahnung. Da die Frage die Ermahnung durch den Wortlaut ausschließt, bleibt nur der FaD.

    Hallo.


    Die Zeitstrafe kann verwendet werden, muss aber nicht. Ich kann alle persönlichen Strafen ohne Einhalten einer bestimmten Reihenfolge (in der Eskalation steigend gemeint) aussprechen. Ich muss also nicht erst Gelb zeigen, um dann die Zeitstrafe oder Rot zu zeigen. Darf aber nicht erst die Zeitstrafe und dann Gelb anwenden, zum Verständnis.


    Begeht also nun ein Auswechselspieler, der bereits verwarnt wurde, ein weiteres Vergehen, das zwingend mindestens eine Verwarnung nach sich zieht, kann ich sowohl nur ermahnen (und nehme ihn mir bei der nächsten Situation, bei der er spielt, mit dem Risiko, dass dies nicht mehr geschieht ) oder schicke ihn gleich Duschen.


    Da in der Regel die Anzahl der Spieler auf vier Ersatzspieler mit unbegrenzt Einwechslungen festgelegt ist, wäre die Anzahl der danach einwechselberechtigten Spieler auf 3 reduziert, sofern der fehlbare Spieler bereits gespielt hat. Wurde er nicht eingewechselt, hat dies keine Auswirkungen auf die Zahl der Spieler.

    Paddy : Hat Deichmann nicht, der junge Mann trägt den Tiempo Proximo mit VK 160 Euro, Deichmann hat den Tiempo Genio, VK regulär 60 Euro;)


    Zur Szene: Dadurch, dass der Kollege die Spieler direkt vor sich hat, kann er es nicht sehen. Und auch nichts anderes, was eventuell passieren kann. In der Situation aufgrund des Stellungsspieles (auf dem Bild davor, was wohl den Auslöser hergibt ableitbar) aber nicht vermeidbar.


    Generell schwer zu unterbinden, da solch kleine schmutzige Aktionen meist ohne Voransage und eben in für den SR schwer zu überblickenden Situationen passieren.

    Hallo.


    Da wo es möglich ist, für mich ein klarer Fall von Zeitstrafe. Es ist eine leichtere Beleidigung, die man noch als Unsportlichkeit im verwarnungswürdigen Bereich einstufen kann, die man aber je nach Kontext auch mit Rot bestrafen kann. Hier spielt dann der Rahmen, also Anlass und Lautstärke, eine Rolle.


    Da Sachsen keine Zeitstrafe vorsieht, bleibt nur die Entscheidung zwischen Ermahnung, Gelb und Rot. Und da darf dann die Außenwirkung keine Rolle spielen, es zählt allein die Tatsache des Vergehens und meine Einschätzung als SR zu dem Vergehen.

    Hallo.


    Du gibst die die Antwort eigentlich selbst: Der Verursacher ist egal.


    Vergeudete Zeit kommt durch bewusstes Handeln der Spieler einer Mannschaft zustande, und das kann sowohl die in Führung liegende sein um die Führung zu sichern als auch die zurückliegende, um eben das Torverhältnis zu sichern.


    Also kann die Zeit nur zugunsten der anderen Mannschaft nachgespielt werden. So weit so gut. Das sind aber Fakten, die sich auf dem Feld ergeben. Es ist zwar interessant im Vorfeld Konfliktpotential aufgrund der Tabellensituation zu kennen, aber das sollte hinsichtlich der Bewertung der vergeudeten Zeit zweitrangig sein, was zählt sind die auf dem Feld geschaffenen Tatsachen.


    Was das Fordern von Nachspielzeit anbelangt, sehe ich hier keine andere Vorgehensweise angebeacht. Natürlich wird diese eingefordert werde. Nur bist Du als der leitende SR derjenige, der die Nachspielzeit festlegt anhand dessen, was aus Deiner Sicht auch wirklich nachzudpielen ist. Von daher unterbinde ich solches Fordern relativ früh, da sobst permanente Quatschtiraden kommen werden bei jeder Aktion.


    Generell finde ich bei vergeudetem Spiel, was erkennbar vorsätzlich aus taktischen Gründen zustande kommt, dass rechtzeitig eingeschritten wird, um eben jeine Diskussionen aufkommen zu lassen.

    Nr.23 : Das sind keine Spesen sondern pauschalisierter Verpflegungsmehraufwand. Und der ist bis zu einer gewissen Höhe eben ein Pauschbetrag, den der AG absetzen kann als Betriebskosten, der auch bis zu der Höhe von um die 60 € je Tag bei voller Abwesenheit von zuhause für Dich steuerfrei ist. Erst ab dieser Höhe oder bei einmaligen höheren Kosten ist der Mehrbetrag als geldwerter Vorteil zu versteuern. Von daher nicht vergleichbar. Eher greifen hier die Regelungen zur Übungsleiterpauschale.

    Hallo.


    Doch, genau das wirst Du tun müssen: Detailliert dokumentieren. Und dann eben anteilig eine Rücklage bilden, damit Du eben nicht an Dein sonstiges Geld musst.


    Wobei dann aber streng genommen nur die Beträge über 720 € zu versteuern wären, wobei dann noch due Frage ist, ob der Betrag nur die reinen Spielspesen oder alles inklusive Fahrspesen umfasst.

    Hallo.


    Es geht in dieser Sache ja um den Zahnarzt aus KL. Und da war ja schon allein aus dem Kontext - selbständig mit eigener Praxis, sehr hohe Anzahl international geleitete Spiele - eine Situation gegeben, die mit Amateuren nichts mehr zu tun hat.


    Er musste ja quasi durch die Pfeiferei das kompensieren, was ihm in der Praxis an Einnahmen entgangen ist. Und von daher, in Kombination mit den zum damaligen Zeitpunkt überproportional hohen Spesen im Vergleich zum Amateur, ist eben auch eine Gewinnerzielung unterstellbar.


    In wie weit die Absicht einer Gewinnerzielung auf die durchschnittliche Anzahl Spiele und der damit im Kalenderjahr generierten Spesen unterstellt werden kann, dies bedarf wie bereits erwähnt einer Klärung durch die Verbände.

    Hallo.

    Freundschaftsspiel heißt hinsichtlich der Spieldauer und Auswechslungen, dass sich die Mannschaften einigen, ansonsten gilt die übliche Spieldauer und übliche Wechselzahl. Hier würde ich die 30 Minuten der D-Jugend ansetzen.

    Karten gilt die gleiche Handhabe wie in der Runde, auch wenn die Vereine meinen, dass rote Karten ja nicht so tragisch sind und man sie unter den Tisch fallen lassen kann - was de facto nicht der Fall ist und das sollte man als SR so auch klar kommunizieren.

    Und nicht zu vergessen, wenn es eine offizielle Ansetzung über DFB.net ist, ist der SB auszufüllen und die Pässe haben da zu sein (gemäß den Vorgaben des Verbandes). Wird auch gerne von den Vereinen unterlassen.

    Jetzt noch mal Haare spalten, war mein Kommentar eben doch pragmatisch


    https://www.duden.de/rechtschreibung/pragmatisch


    Worauf ich hinaus wollte: Die Denke “Betonliga = kann ich schludern, merkt schon keiner“ ist für mich eine ganz gefährliche Einstellung. Denn sie zeugt von Überheblichkeit. Und die kann in solchen Fällen ganz schnell nach hinten los gehen, in Anbetracht der immer üblicher werdenden Filmaufnahmen bei Spielen und auch nur einem einzigen Zeugen der Szene, der ausreichend Regelkenntnis besitzt.

    Hallo.


    Das Dumme an den unteren Klassen ist nur leider allzu oft die selektive Regelkenntnis und Regelwahrnehmung. Und bei genau solchen Situationen findet sich dann häufig jemand, der die passende Regelkenntnis hat, um für den Einspruch zu sorgen. Von daher ist hier die pragmatische Lösung aus meiner Sicht auch die, die vorzuziehen ist.

    Hier ist es aus meiner Sicht so, dass erst durch das gefährliche Spiel - anhand der gegebenen Formulierung der Frage - regeltechnisch aus einer korrekten Spielweise des Stürmers ein Kontaktvergehen wird. Aus der neutralen Formulierung ist denke ich eine gewollt regelwidrige Spielweise des Stürmers zu verneinen, so dass hier die Schwere eher beim Verteidiger liegt.