Beiträge von jambala

    Hallo.

    Meiner Meinung nach liesse sich das Thema sogar noch pragmatischer lösen : Tabellenstand letzter ordnungsgemäßer Spieltag (egal wann das bis zum geplanten Saisonende ist) entscheidet über die Platzierung in 2019/2020. Auf- und Abstieg gemäß dieser Platzierungen und Relegation gestrafft gemäß dieser Platzierung. Sollte aufgrund Nachholspielen Bedarf bestehen und die Möglichkeit einer besseren Platzierung durch ein Spiel entschieden werden, sind diese Spiele noch auszuspielen, um die Tabelle abzuschliessen. So ließe sich aus meiner Sicht der Aufwand auf sagen wir drei Spieltage beschränken. Nachholspiele an einem Spieltag unter der Woche, Relegation an zweien im KO System.

    Hallo.


    Ich finde dass der Name in einem klar abwertend gemeinten Kontext zu betrachten ist, das den Kids aber nicht wirklich gegenwärtig ist bzw. der eigentliche Hintergrund nicht wahrgenommen wird. Für mich: Wenn möglich direkt eine Zeitstrafe, ansonsten auf jeden Fall Gelb, kommt ein Kommentar direkt Gelb-Rot. Für direkt Rot ist denke ich der eindeutig beleidigende Gebrauch nicht gegeben, das kann sowohl als "stell Dich nicht an, Mimose" oder auch "charakterloses Dreckschwein" gemeint sein, das eine ist "nur" unsportlich, das andere Beleidigung. Aber trotzdem hat es nichts auf dem Platz zu suchen.

    Sehe ich mir meine durchschnittlichen Spesen an eher vier nach Abzug der Kosten - wobei ich schon länger teurere Uhren benutze.

    Mark : Wenn ich mir anschaue, was über die Jahre eingeführt und fast direkt wieder verworfen wurde - trotz Tests - oder vor Jahren abgeschafft wurde, dann ist nicht nur bei mir leider ausreichend Skepsis gegeben. Zeitstrafe gab es, musste unbedingt abgeschafft werden. Rückwechsel wurde in Teilen auch abgeschafft und auf 3 reduziert - um dann im Pokalspiel wieder erhöht zu werden - und dann jetzt wieder flächendeckend an eine Wiederbelebung denken? Fehlt bloss noch, dass irgendwer auf den Pfurz kommt, ein Grätschverbot einzuführen. Hatten wir im Saarland auch schon, wurde nach einer knappen Saison wieder kassiert.

    @Gifti: nicht jeder SR ist bereit, 70 Euro oder mehr für eine Uhr auszugeben. Aus eigener leidvoller Erfahrung ist bei einer stinknormalen Uhr schnell mal nicht dran gedacht, wieder laufen zu lassen. Ist mir mal bei einem Schulturnier und einem Herrenspiel passiert, weshalb ich mir seit dem die Startuhrzeit merke.

    Mark : Und genau aus dem Grund bin ich skeptisch, dass diese Änderung im Endeffekt wirklich eine Verbesserung sein könnte.

    Hallo.

    Manfred, da muss ich Dir in Teilen widersprechen :

    Zeitstrafe wenn dann nur eine Dauer, für mich 10 Minuten.

    Nettospielzeit bin ich bei Dir, macht für Alleinpfeifer absolut keinen Sinn aus den von Dir genannten Gründen.

    Aber:

    Selbstpass: Wenn es klar definiert wird sollte es zu solchen Problemen nicht kommen. Den Ort der Ausführung bestimmt ja immer noch der SR.

    Unbegrenzt wechseln : Ginge auch mit Wiedereinwechslung. Meine Erfahrungen mit dem Thema aus dem Aktivenbereich ist die, dass die Wiedereinwechslung nicht so extrem gemacht wird wie von Dir befürchtet. Mehr als sechs Wechsel gesamt pro Seite habe ich bisher eigentlich nie gehabt. Also insgesamt etwa 3 Minuten Nachspielzeit auf das gesamte Spiel betrachtet.

    Einkick: Wird dann wie im Futsal sein, im Zweifelsfall muss der Schütze dann seitlich anlaufen. Da werden sich dann eher die Mannschaften beschweren, die ein Einwurfmonster in den eigenen Reihen haben und den Vorteil nicht mehr wirklich nutzen können. Plus was ich eher als Problem sehe, es werden Spielchen mit Anschießen gemacht aus denen schnell FaD resultieren können.

    Wobei eine Beleidigung nicht zwingend für eine Diskriminierung ist. Beispiel hierfür wäre z. B. wenn für einen Einwurf demonstrativ und bewusst der Ball nicht einem Spieler anderer Hautfarbe als dem mitteleuropäischen Teint gegeben wird sondern ebenso demonstrativ und bewusst dem blonden Stürmer daneben. Keine Beleidigung im eigentlichen Sinne aber diskriminierend.

    Hallo.

    Hier ging es wohl aucg darum, dass er neben dem Verhalten an sich wohl auch für den Ausfall des Mitspielers gesorgt hat, was die Kickers momentan gar nicht gebrauchen können. Hätte es 'nur' den Disput gegeben, wäre es wahrscheinlich runtergespielt worden.

    Hier greifen immer die Durchführungsbestimmungen des jeweiligen Verbandes. Im FV Rheinland steht in der Spielordnung Aktive unter §1:

    Alle Fußballspiele von Mannschaften, die dem Fußballverband Rheinland e.V. angehören, werden nach den vom DFB anerkannten Spielregeln der FIFA in Verbindung mit den Bestimmungen dieser Spielordnung ausgetragen.


    Und da sind wir bei dem Punkt : Macke, Du beziehst Dich auf eine Auslegung der Regeln, die so nicht in die vom DFB veröffentlichten Regeln mit übernommen wurden, da sie streng genommen Handlungsempfehlungen sind und nicht integrierter regeltechnischer Bestandteil. Sonst müsste man diese in der aktuellen Ausgabe der deutschen Regeln finden - tut man aber nicht, weshalb sie bezogen auf Regeldiskussionen hier im Forum nicht relevant sind.

    Wobei die Regel von "nach einem Tor" spricht und in der Folge das Trikot ausziehen bzw. über den Kopf ziehen als zu verwarnende Unsportlichkeit benennt. Hier fehlt aus genau dieser Formulierung heraus meiner Ansicht nach der Spielraum, das Ausziehen in dem Moment nicht auf die Torerzielung regeltechnisch zu beziehen, weil eben der Siegjubel nur durch die Verwandlung des letzten Elfmeter zustande kommt, also faktisch auch einen Torjubel darstellt.

    Wobei dieses Ignorieren bei Regeltestfragen mehr als riskant ist. Der Lehrwart, was sein gutes Recht ist, gibt normalerweise die regelkonforme und nicht die pragmatische Lösung vor als das, was er sehen will, um wie von Sixth geschrieben zu prüfen, ob die Grundsätze der Regel verstanden wurden und die Regel angewendet werden kann. Da kommt dann sehr schnell das Argument "er bejubelt ja nicht das Weiterkommen, sondern das er getroffen hat. 0 Punkte".


    Konsens ist offensichtlich als Antwort Gelb-Rot und Schlusspfiff, wie bereits im Eingangspost angeführt.

    Es geht hier um eine konkrete Regelfrage nach aktueller Auslegung. Da sind Aussagen wie von Dir genau solche, die Neulinge verunsichern und Fehler provozieren. Mark, die Frage ist hingehend Torjubel eindeutig definiert (was ist "vor Freude" anderes als "Jubel"?). Bierhoff war 1996, 8!!!Jahre vor der Regeländerung. Ist jetzt nicht Dein Ernst uralte Auslegungen auf eine aktuelle Regelfrage argumentativ anwenden zu wollen? Dann kannst Du ja auch argumentieren, weil sie damals Armbändchen getragen haben dürfen sie das heute immer noch.

    Mach es dich nicht komplizierter als Notwendig. Im Bedarfsfall haben die zusätzlichen Markierungen Priorität, da sie gemäß Regel vorgesehen sind. Ist dann kein zusätzlicher Raum vorhanden, um andere Hütchen aufzustellen oder es soll die gleiche Art aufgestellt werden wie für die Zusatzmarkierung, dann geht das eben nicht - weil diese eben durch die Erfordernisse der Regel 1 dort nicht stehen dürfen. Der Verband freut sich bestimmt über eine Meldung diesbezüglich...

    Manfred, die regeltechnisch einzig fundiert argumentierbare Entfernung ist über das Thema Sicherheit machbar. Der DFB schreibt eine Sicherheitszone neben den Aussenlinien vor, wird die unterschritten, wenn das Hütchen in unter einem Meter von der Linie postiert, entspricht der Platzaufbau nicht mehr der Regel 1. Das ist sauberer als mit Unsportlichkeit und unerlaubte Markierung, da die Regel 1 hier explizit auf dem Platz anführt. Der Bereich außerhalb gehört aber per Definition nicht dazu.


    Gleiches gilt für Hilfsmarkierungen bei Schnee, diese müssen mit 1m Abstand aufgestellt werden, daher ist alles was dann näher steht kein regelkonformer Platzaufbau.