Beiträge von jambala

    In den meisten Fällen ist die Vereinsmitgliedschaft als SR kostenfrei und dient in erster Linie der Versicherung während der Ausübung des Amtes. Und gezwungen wird man in der Regel auch nicht, sich aktiv im Verein einzubringen neben dem Pfeifen. Also von daher eigentlich kein Grund, sich davor zu fürchten.


    Der finanzielle Aspekt bei der Ausrüstung ist je nach Verein unterschiedlich. Von regelmäßiger kompletter Neuausstattung über gelegentliche, bedarfsbedingte Unterstützung bis hin zur Grundausstattung Trikots mit Mappe, aber ohne Schuhe und sonst nichts reicht die Bandbreite. Den größten Teil meiner Trikots habe ich selbst gekauft. Wobei bei uns generell keine offiziellen Vorgaben hinsichtlich der Trikots bestehen im Gegensatz zu Euch oder auch den Staaten oder England.

    Hallo.


    In D ist es ja so, dass man als SR zwingend über einen Verein gemeldet sein muss. Die Vereine haben Vorgaben, wie viele SR zu stellen sind und mit diversen Strafmaßnahmen sollen mehr SR geworben werden. Und trotzdem sind nicht genug da.


    Also, ist ein generelles Problem, das auch durch das Amt begründet ist. Pfeifen ist halt nicht jedermanns Sache.

    Hallo.


    Das ist hier im Saarland seit ein paar Jahren eindeutig geregelt. Der Landesspielleiter Jugend hat für jeden Platz im Verbandsgebiet eine eindeutig Aufmaßung der Jugend mitgeteilt gemäß der gemeldeten Großfeldmaße. Diese Vorgabe wurde an alle Vereine für ihre individuellen Plätze inklusive Ausweichplatz verschickt und muss an der Spielstätte ausgehangen sein. Klar geregelt, also keine Nachfragen notwendig.


    Und mit Verlaub, ab D-Jugend kann man korrekte Einwürfe erwarten. Spätestens ab dem dritten Pfiff funktioniert es, meine eigene Erfahrung.

    Hallo.


    Den ersten Spieler verwarnen wegen Trikot aus, für das Schubsen je nach Intensität Gelb-Rot oder glatt rot, Zeitstrafe würde ich sofern möglich überspringen aufgrund des respektlosen Verhalten. Dann ist derjenige, der als zweiter auszieht dran, der darf 5 Minuten runter oder Verwarnung.


    Der Rest hat bei solch einer Aktion genau drei Minuten Zeit nach Androhung an den Spielführer, komplett Spielbereitschaft herzustellen, sonst sowie im Wiederholungsfall im gleichen Spiel Abbruch. Und natürlich Meldung an den Verband.

    Ist ja auch weniger das Wasser als vielmehr die Mineralien, die durch zusätzliches Trinken zugeführt werden und somit ein gewisser Puffer aufgebaut wird.


    Und zu dem Thema herrschen unterschiedliche Meinungen, meine eigene Erfahrung habe ich oben geschildert und mit der bin ich bisher ohne Krämpfe und andere Probleme auch durch Turniere bei Wetter wie aktuell (und Gefechtsmärschen beim Bund) gekommen.

    Hallo.


    Beim Fall von BestRef wurde aber meiner Erinnerung nach der SR bereits informiert und war einverstanden, es scheiterte am Klasssenleiter, dass das Spiel ausfiel.


    Generell sind es aus meiner Erfahrung immer die gleichen Vereine, bei denen das regelmäßig vorkommt. Und da wäre die rigorose Ablehnung der Ansetzung nach vorheriger Ankündigung der effektivste Weg. Für ein Testspiel oder Freundschaftsspiel müssen sie dann selbst schaun, wo sie jemanden her bekommen, ohne offiziellen Status halt für das Spiel. Da man, auch hier wieder eigene Erfahrung, sich als SR dann meist das Genöhle erspart, wenn man sich an die Regeln hält und normal pfeift, ein positiver Nebeneffekt. Oder im Wiederholungsfall eines vermeidbaren Ausfalls pauschal wie auch schon angesprochen Abführung einer Summe X zugunsten der betroffenen Gruppe wenn weniger als vier Tage, bei Absagen weniger als 48 Stunden vor Anstoß geht Betrag X an den SR.

    Hallo.


    War das Thema nicht Auslaufen bzw. Möglichkeiten zur Beschleunigung der Regeneration? Respektive Kompensation von erhöhter Belastung aufgrund Mehrfachansetzung?


    Zum Thema : Supplemente brauchen die wenigsten Hobbysportler, auch wenn anderes suggeriert wird. Hier reicht eine ausgewogene Ernährung sowie vorbereitend leicht erhöhte Zuführung von Flüssigkeit vor der Belastung. Viele Mineralwasser haben ausreichend Magnesium, so dass zusätzlich verabreichtes Magnesium eher Placebo denn wirkliche Maßnahme darstellen, sofern ausreichend getrunken wurde. Ich habe mit zwei Liter zusätzlich in den 24 Stunden vor einer grösseren Belastung gute Erfahrungen gemacht.


    Dann habe ich mit leichtem Training, hier vor allem Schwimmen am Tag vor der Belastung ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. In gemächlichem Tempo nicht mehr als 300 m helfen mir recht gut, die gesamte Muskulatur zu lockern.


    Aufwärmprogramm sollte jeder selbst einschätzen, ich mache etwa 15 Minuten Stretching.


    Was aber oft übersehen wird und nach meiner Meinung und Beobachtung aber ein wichtiger Aspekt ist: Die Wahl der richtigen Schuhe. Beim aktuellen Wetter sind Nocken in den meisten Fällen die falsche Wahl aus meiner Sicht : Zu wenig Dämpfung, erhöhte Belastungen hierdurch und damit extra Stress für die Muskulatur. Ein wichtiger Aspekt zur Erhaltung der Leistung ist das Eleminieren von Vibrationen und damit reduzierte Kontraktionen der Muskulatur. Daher nutze ich beim aktuellen Wetter vorwiegend meine Hartplatzschuhe, egal auf welchem Untergrund. Plus Kompressionssocken.

    Hallo.


    Altschiri : Gemäß der konkreten Fragestellung von Sixth geht es nicht um eine Pflichtverwarnung sondern um ein verwarnungswürdiges Foul.


    @ Sixth : Hier greift leider die Lehrmeinung, die in den seltensten Fällen schriftlich fixiert wird - und dennoch im Alltag anzuwenden ist. Anderes Beispiel aus meinem Verband : Als noch Halle mit Zeitstrafe gespielt wurde, gab es hinsichtlich der persönlichen Strafen die Auslegung, dass Gelb nur für technische Vergehen wie Reklamieren oder Hand zu geben ist, klassische Fouls inklusive Halten Zeitstrafe. Nirgends vermerkt, nur mündlich in den Lehrabenden kommuniziert - und trotzdem bindend.


    Was ich sagen will: Wenn in Eurem Verband wie in meinem auch die Vorgaben so sind, dass in diesem Fall direkt Rot zu geben ist, dann ist das eine klare Anweisung. Die kann man zwar hinterfragen, macht aber eigentlich keinen Sinn, weil sie zum einen aus der Praxis heraus sich ergeben hat und zum anderen da nicht widerrufen praktischen Nutzen hat. Und ganz ehrlich, wenn ich hieraus für mich eine klare Entscheidung ableiten kann, die auch in Sportgerichtsurteilen Bestand hat, ist mir das nur Recht.

    Hallo.


    Ich sehe hier nicht wirklich, warum die regelgerechte Antwort FaD ein Problem darstellt:

    a) es gibt keine zwingende Vorgaben, dass die Zeitstrafe vor Erteilung eines FaD gegeben werden muss.

    b) Persönliche Strafe ist immer Ermessen des SR, sofern nicht eindeutig durch die Regeln vorgegeben (Pfluchtverwarnung, Verhindern einer Torchance). Bin ich also der Auffassung, dass das Vergehen in seinem Charakter zu schwer wiegt, bleibt auch nur der FaD.

    c) Erreicht man im vorgegebenen Fall mit der Zeitstrafe keine erzieherischen Effekt, den die Zeitstrafe ja erzielen soll. Also scheidet der FaZ aus.


    Daher bleibt nur noch der FaD als alleinige Alternative neben der Ermahnung. Da die Frage die Ermahnung durch den Wortlaut ausschließt, bleibt nur der FaD.

    Hallo.


    Die Zeitstrafe kann verwendet werden, muss aber nicht. Ich kann alle persönlichen Strafen ohne Einhalten einer bestimmten Reihenfolge (in der Eskalation steigend gemeint) aussprechen. Ich muss also nicht erst Gelb zeigen, um dann die Zeitstrafe oder Rot zu zeigen. Darf aber nicht erst die Zeitstrafe und dann Gelb anwenden, zum Verständnis.


    Begeht also nun ein Auswechselspieler, der bereits verwarnt wurde, ein weiteres Vergehen, das zwingend mindestens eine Verwarnung nach sich zieht, kann ich sowohl nur ermahnen (und nehme ihn mir bei der nächsten Situation, bei der er spielt, mit dem Risiko, dass dies nicht mehr geschieht ) oder schicke ihn gleich Duschen.


    Da in der Regel die Anzahl der Spieler auf vier Ersatzspieler mit unbegrenzt Einwechslungen festgelegt ist, wäre die Anzahl der danach einwechselberechtigten Spieler auf 3 reduziert, sofern der fehlbare Spieler bereits gespielt hat. Wurde er nicht eingewechselt, hat dies keine Auswirkungen auf die Zahl der Spieler.

    Paddy : Hat Deichmann nicht, der junge Mann trägt den Tiempo Proximo mit VK 160 Euro, Deichmann hat den Tiempo Genio, VK regulär 60 Euro;)


    Zur Szene: Dadurch, dass der Kollege die Spieler direkt vor sich hat, kann er es nicht sehen. Und auch nichts anderes, was eventuell passieren kann. In der Situation aufgrund des Stellungsspieles (auf dem Bild davor, was wohl den Auslöser hergibt ableitbar) aber nicht vermeidbar.


    Generell schwer zu unterbinden, da solch kleine schmutzige Aktionen meist ohne Voransage und eben in für den SR schwer zu überblickenden Situationen passieren.

    Hallo.


    Da wo es möglich ist, für mich ein klarer Fall von Zeitstrafe. Es ist eine leichtere Beleidigung, die man noch als Unsportlichkeit im verwarnungswürdigen Bereich einstufen kann, die man aber je nach Kontext auch mit Rot bestrafen kann. Hier spielt dann der Rahmen, also Anlass und Lautstärke, eine Rolle.


    Da Sachsen keine Zeitstrafe vorsieht, bleibt nur die Entscheidung zwischen Ermahnung, Gelb und Rot. Und da darf dann die Außenwirkung keine Rolle spielen, es zählt allein die Tatsache des Vergehens und meine Einschätzung als SR zu dem Vergehen.

    Hallo.


    Du gibst die die Antwort eigentlich selbst: Der Verursacher ist egal.


    Vergeudete Zeit kommt durch bewusstes Handeln der Spieler einer Mannschaft zustande, und das kann sowohl die in Führung liegende sein um die Führung zu sichern als auch die zurückliegende, um eben das Torverhältnis zu sichern.


    Also kann die Zeit nur zugunsten der anderen Mannschaft nachgespielt werden. So weit so gut. Das sind aber Fakten, die sich auf dem Feld ergeben. Es ist zwar interessant im Vorfeld Konfliktpotential aufgrund der Tabellensituation zu kennen, aber das sollte hinsichtlich der Bewertung der vergeudeten Zeit zweitrangig sein, was zählt sind die auf dem Feld geschaffenen Tatsachen.


    Was das Fordern von Nachspielzeit anbelangt, sehe ich hier keine andere Vorgehensweise angebeacht. Natürlich wird diese eingefordert werde. Nur bist Du als der leitende SR derjenige, der die Nachspielzeit festlegt anhand dessen, was aus Deiner Sicht auch wirklich nachzudpielen ist. Von daher unterbinde ich solches Fordern relativ früh, da sobst permanente Quatschtiraden kommen werden bei jeder Aktion.


    Generell finde ich bei vergeudetem Spiel, was erkennbar vorsätzlich aus taktischen Gründen zustande kommt, dass rechtzeitig eingeschritten wird, um eben jeine Diskussionen aufkommen zu lassen.

    Nr.23 : Das sind keine Spesen sondern pauschalisierter Verpflegungsmehraufwand. Und der ist bis zu einer gewissen Höhe eben ein Pauschbetrag, den der AG absetzen kann als Betriebskosten, der auch bis zu der Höhe von um die 60 € je Tag bei voller Abwesenheit von zuhause für Dich steuerfrei ist. Erst ab dieser Höhe oder bei einmaligen höheren Kosten ist der Mehrbetrag als geldwerter Vorteil zu versteuern. Von daher nicht vergleichbar. Eher greifen hier die Regelungen zur Übungsleiterpauschale.

    Hallo.


    Doch, genau das wirst Du tun müssen: Detailliert dokumentieren. Und dann eben anteilig eine Rücklage bilden, damit Du eben nicht an Dein sonstiges Geld musst.


    Wobei dann aber streng genommen nur die Beträge über 720 € zu versteuern wären, wobei dann noch due Frage ist, ob der Betrag nur die reinen Spielspesen oder alles inklusive Fahrspesen umfasst.

    Hallo.


    Es geht in dieser Sache ja um den Zahnarzt aus KL. Und da war ja schon allein aus dem Kontext - selbständig mit eigener Praxis, sehr hohe Anzahl international geleitete Spiele - eine Situation gegeben, die mit Amateuren nichts mehr zu tun hat.


    Er musste ja quasi durch die Pfeiferei das kompensieren, was ihm in der Praxis an Einnahmen entgangen ist. Und von daher, in Kombination mit den zum damaligen Zeitpunkt überproportional hohen Spesen im Vergleich zum Amateur, ist eben auch eine Gewinnerzielung unterstellbar.


    In wie weit die Absicht einer Gewinnerzielung auf die durchschnittliche Anzahl Spiele und der damit im Kalenderjahr generierten Spesen unterstellt werden kann, dies bedarf wie bereits erwähnt einer Klärung durch die Verbände.