Beiträge von jambala

    Hallo.

    Schaut man sich das Gesamtbild an, scheint mit dem Kameraden aber doch hinsichtlich seiner Leistungen auf dem Platz etwas im Argen zu liegen. Wiederholt Eskalationen, die in Weigerungen einer Mannschaft, weiter zu spielen, enden aufgrund getroffener Entscheidungen; so gehäuft, dass der Obmann sich zu wiederholten Beobachtungen entscheidet. Dann wieder unauffällig unter den Beobachtungen, so dass es wieder merkwürdig erscheint, dass es zu solchen Eskalationen kommt.


    Wir hatten einen ähnlich leitenden Kollegen in der Gruppe, der dadurch, dass er buchstabengetreu gepfiffen hat regelmässig massive Probleme auf dem Platz hatte bis hin zum Abbruch.

    Hallo.


    Sofern es keine für den Wettbewerb offiziell zulässigen Ausrüstungsgegenstände oder Applikationen auf der Ausrüstung sind (wie z. B. der Fairplay-Patch in der EM Quali oder beim WM-Turnier) wäre ich vorsichtig. So gut die Absicht auch sein mag, es wird die offizielle Erlaubnis zum Tragen benötigt, und die wird in der Regel nicht erteilt werden. Wenn es sich eben nicht um Werbung im eigentlichen Sinne, z. B. für UNICEF nur mit dem Logo, handelt, wie es Barca ja lange gemacht hat, sondern mit einem Slogan verbunden ist, darf es nicht offen getragen werden. Ebenso klar als Statement verstehbare Zeichen.

    Naja, zur unerlaubten Spielweise wird es ja erst dann, wenn der TW den Ball kontrolliert. Wenn er ihn mit dem Fuß oder der Brust annimmt begeht er ja keine unerlaubte Spielweise.


    Momentan bezieht sich die Anweisung mit Wiederholung ohne Sanktionen nur explizit auf den ruhenden Ball, hinsichtlich eines unerlaubten Zuspiel aus dem laufenden Spiel heraus wurde keine andere Anweisung formuliert, also greift weiterhin die bisherige Lehrmeinung zum Rückpass aus dem laufenden Spiel.


    Was lernen wir mal wieder daraus? Weil irgend welche Spieler meinen clever sein zu müssen und geltende Regeln umgehen zu wollen bzw. Lücken zu nutzen, die nicht ausreichend ausformuliert wurden, ist ein riesen Rattenschwanz an Nachbesserung notwendig.

    Der Satz sagt nur aus, dass es dem reinen Wortlaut nach kein Regelverstoß ist, in der Intention aber den Sinn der Regel aushebelt und daher keine zulässige Spielweise darstellt.


    Ähnlich war es ja auch mit dem Trikotausziehen mit identischen Trikots darunter, hier wäre ja auch dem reinen Wortlaut nach keine Handhabe, die Regel aber dem Sinn nach missachtet. Daher wurde hier ja auch nachgebessert und diese Handlungsweise sanktioniert.

    Wenn aus der Spielweise klar ersichtlich wird, dass ein bestehendes Verbot umgangen werden soll, wenn gleichzeitig eine regelkonforme Spielweise möglich ist, und hieraus ein Vorteil gezogen wird, dann muss "Gegen den Geist des Spiels" als unsportliches Verhalten gewertet werden und findet somit sehr wohl Anwendung in der Entscheidungsfindung.


    Und warum sollte man sich mit mehreren Spielern um den Ball gruppieren als aus dem Grund, den Gegenspieler zu hindern, an den Ball zu kommen? Spätestens, wenn mehr als einer dieser Spieler in einen Zweikampf um den Ball geht ist aus meiner Sicht keine freie Spielbarkeit für den Gegner mehr gegeben und die Aktion wird strafbar.

    Hallo.

    Das Zeigen der RK ist in dem Fall nach der erteilten G/R nicht möglich aus regeltechnischer Sicht und hat deshalb schlicht zu unterbleiben.


    Zudem warte ich in solch einem Fall nicht erst bis nach dem Spiel, sondern informiere beide SF unverzüglich nach Beruhigung der Szene, weil ich sonst erst mal 10 Minuten Debattierklub habe.

    Hallo.


    Es haben ja mittlerweile in weiten Teilen der Verbände offizielle Stellungnahmen ihren Weg in die Gruppen genommen und wurden an die SR weitergeleitet, so dass Stand heute davon auszugehen ist, dass auch seitens des DFB die Wiederholung samt Unterlassung einer persönlichen Strafe die aktuelle Lehrmeinung darstellen. Daher ist das ja jetzt offiziell und anwendbar.


    Dass man ob der Verwirrungen durch die widersprüchlichen Meldungen Klarheit für die Mannschaften durch ein paar Worte grade in der jetzigen Startphase der Umsetzung schaffen kann sollte auch im eigenen Interesse sein. In ein paar Wochen haben sich alle dran gewöhnt und es kräht kein Hahn danach.

    Wie es Manfred schreibt, bei einer solch offensichtlich nur der Provokation dienenden Aktion einer kompletten Mannschaft wird eben nicht eine minder schwere Unsportlichkeit gesehen, daher die individuelle Bestrafung aller beteiligten Spieler.

    Zwei verschieden gelagerte Fälle. In dem von Dir angeführten Fall ist es eine Unsportlichkeit jedes Spielers gemäß der seit 2017/2018 geltenden Auslegung.


    Im ursprünglichen Fall geht es um übertriebenen Torjubel. Und da gilt wenn ich mich nicht ganz täusche immer noch die Auslegung, dass der "Anstifter" verwarnt wird, der oder die anderen Spieler nicht, wenn kein sonstiger Verstoß (Provokation, Schmähung) vorliegt.

    Hallo.


    Die zusätzlichen Spieler haben aber in der Regel keine Möglichkeit, den Ball direkt zu spielen, da der ursprünglich abschirmende Spieler zwischen ihnen und dem Ball ist. Somit Sperren ohne Ball zur Behinderung des Gegenspielers und somit Freistoß. Bei Körperkontakt direkter FS wegen Sperren, ohne Körperkontakt aber erkennbarer Behinderung des Gegenspielers indirekt wegen Behinderung. Zweck der Aktion ist nämlich nur, den Gegner an der Balleroberung zu hindern.

    Der letzt gültige Stand. Und da sollte die Auslegung mit der Umgehung der Rückpassregelung älter sein, ich meine 2016, ohne dass die Lehrmeinung diesbezüglich offiziell geändert oder widerrufen wurde.


    Und nach diversen Meldungen, u. a. DPA und Deutscher Sportinformationsdienst, rudert das IFAB zurück und will hier eine Wiederholung ohne persönliche Strafe sehen.

    Hallo.

    Vorher wird nach den bisher geltenden Anweisungen, die im Rahmen der Lehrarbeit weitergegeben wurden, gepfiffen. Ist doch eigentlich logisch.


    Die Anwendung von nicht durch den DFB bestätigen Änderungen bzw. Auslegungen geht aus meiner Sicht gar nicht, da hierdurch (gemäß dem Prinzip "SR von letzter Woche" ) einer uneinheitlich angewendeten Regelauslegung Vorschub geleistet wird, die den Kollegen, die sich an die offizielle Auslegung halten, das Leben unnütz schwer macht und im Falle von Beobachtungen berechtigterweise zu massiven Abzügen führt. Denn den Beobachter interessieren nur die offiziellen Vorgaben des DFB.

    Manfred : Aus meiner Erfahrung hat der TW ganz schnell etwas anderes zum Anziehen, wenn er mit Lätzchen spielen soll. Welches wirklich glaubhafte Argument kann er anführen? Dass er sich nicht bewegen kann? Dass absolut nichts vorhanden ist, egal ob mit oder ohne Nummer, das sich farblich unterscheidet? Von daher ist das viel Gejammer, um den eigenen Willen durchzusetzen. Das man auch genau so zum Thema schwarze Trikots hört.

    Es steht aber auch nicht eindeutig da, dass sich die gegnerische Mannschaft umziehen muss, damit der TW in seinem Trikot spielen kann, weshalb ich das auf Grundlage der Regeln als auch der SO nicht eindeutig begründen kann. Das ist reine Interpretation und nicht getreu des Wortlautes, noch dem Sinn nach.


    Das ist eine Herleitung, die für mich aufgrund der Regeln als auch der mur für meinen Bereich genannten Auslegung der SO als auch der Regeln nicht in Frage kommt.