Beiträge von jambala

    Was hier aus meiner Sicht vernachlässigt wird: Spiele nicht aufstiegsberechtigter Mannschaften und Klassen. Nehme ich die aus der Zahl potentiell durchzuführender Spiele raus, ist da schon mal ein gewisses Potential weg, das Terminprobleme bereiten kann. Wenn zwei niederklassige Mannschaften sowieso nicht aufsteigen dürfen, in Nachholspielen gegeneinander spielen müssten und dann noch keine Auswirkungen auf die Tabelle da sind - warum sollte man das Spiel wirklich durchführen? Das sind ja zumindest meiner Erfahrung nach auch grade die Spiele, die nicht ohne Probleme bei der Zahl der Spieler stattfinden. Von daher nix verloren.


    Im Jugendbereich könnte man so man wollte solche Spiele als Pfluchtfreundschaftsspiele ausführen, geleitet von Betreuern.

    Dazu muss aber generell gesprochen erst mal ein außerordentlicher Verbandstag in allen Verbänden stattfinden, damit eine rechtlich verbindliche Vorgabe geschaffen werden kann. Dann muss diese Vorgabe noch umgesetzt werden. Das wird frühestens Ende Juni der Fall sein, Einsprüche und einstweilige Verfügungen mal aussen vor. Das funktioniert aber am Ende nur über eine Eingabe mit eindeutiger Ja-Nein-Entscheidung. Und das sehe ich momentan in keinem Verband gegeben, es läuft am Ende momentan auf reine Empfehlungen heraus, die erst mal von der Versammlung angenommen werden müssen. Und genau das ist der Schwachpunkt an der ganzen Thematik. Am Ende muss der DFB dann noch klar machen, was für die höchsten drei Ligen gelten soll, damit der gesamte Unterbau darauf abgestimmt werden kann.

    Scheint. Wenn ich mir die Situation in dem Verband in der Bezirksliga und Landesliga anschaue, ist in der Hälfte der Ligen die Tabellensituation sehr eng und keinesfalls entschieden, teilweise kann der Zweite der aktuellen Tabelle durch Nachholspiele mindestens gleich ziehen oder sogar Tabellenführer werden. Ob da dann alle es hinnehmen werden, stelle ich mal dahin, ein Verein wie RWE hat sich schon klar gegen einen Abbruch der Regionalliga positioniert. Mich würde nicht verwundern, wenn stark ambitionierte Vereine in noch aussichtsreicher Position hier quer schießen würden, speziell wenn auch die finanzielle Situation klar an den Aufstieg gekoppelt sein sollte und durch den Verbandsentscheid zunichte gemacht würde.

    Moment, das ist lediglich eine Planung bzw. ein Vorschlag. Was fehlt, ist die förmliche Bestätigung durch einen außerordentlichen Verbandstag. Es mag zwar wahrscheinlich sein, dass dies auch so angenommen und umgesetzt werden kann, ist jedoch immer noch nicht final entschieden. Und es wird Vereine geben, die argumentieren werden, dass sie eigentlich aufzusteigen hätten und nicht die Konkurrenz und evtl. Klage einreichen, was das Thema noch verlängern kann.

    Nein, da aufgrund der Spielausfälle durch Corona ein potentiell sehr straffer Spielplan bis zur EM ansteht, soll diese Mehrbelastung durch englische Wochen in erhöhter Zahl durch mehr Wechsel kompensiert werden, damit die Belastung insgesamt reduziert werden kann.

    Naja, bei Fussball Profis ließe sich noch eher eine überschaubare Arbeitsgruppenstruktur aufbauen als häufig in einer Industrieproduktion gegeben: Nur drei Spieler je feste Gruppe, maximal drei Gruppen gleichzeitig auf dem Platz verteilt, ein Trainer, der es beaufsichtigen muss und bei Verstößen eingreift, hierbei aber keinen direkten Kontakt hat während des gesamten Trainings. So ließe sich bis auf Zweikämpfe einiges abdecken an Maßnahmen zur koordinierten Mannschaftsarbeit. Umziehen mit einem Team je Umkleidekabine und entsprechenden Abständen, nur einzeln duschen und Desinfektion nacb jeder Gruppe. Kleidung nur in Hygienegrundsätze respektierenden Kunststoffverpackungen, sowohl für frische als auch gebrauchte Teile, die von außen desinfiziert werden. Wäsche nach HCCAP Standard bzw. Klinikstandard.


    Daneben kollektive Quarantäne für das ganze Team. Wird ein Spieler positiv getestet, und die Trennung der Gruppen wurde konsequent durchgeführt, ließen sich auch die Kontakte konsequent suspendieren, so dass nicht das ganze Team gesperrt werden muss. Durch passende Zusammenstellung ließe sich so auch eine übermäßige Schwächung des Kaders verhindern. Absolute Leistungsträger trainieren solo.


    Der große Schwachpunkt an dem Vorschlag der Fifa ist für mich, dass hier durch Erhöhung der Wechsel eine Vergrösserung der Beteiligten herbeigeführt wird, due wiederum ein erhöhtes Risiko mit sich bringt, zumal Abstand schwerer herzustellen ist.

    Wir präsentieren : Das Nest für die ungelegten Eier, über die diskutiert wird.

    Jetzt erst mal abwarten, was ab Montag an für die nächsten vier Wochen gebacken sein wird, dann kann man sich Gedanken machen.

    Da ich mit einer MTLA verheiratet bin und relativ lange im DRK aktiv war, bin ich da relativ ruhig eingestellt. Zudem gehe ich jeden Tag normal arbeiten.


    Hinzu kommt, dass im Kreis TR eine sehr niedrige Fallquote gegeben ist. Von daher finde ich, dass mit den aktuellen Empfehlungen, auch bezogen auf Fussball, unter zusätzlichen Beschränkungen der Zahl der am Spiel Beteiligten wie schon mal von mir geschrieben, ein Spielbetrieb ohne Zuschauer theoretisch möglich wäre und ich mir auch die Annahme von Spielaufträgen vorstellen könnte.


    Nur sollten klare Anweisungen kommen hinsichtlich: Tragen von Masken; wie ist mit Spielern zu verfahren, die sich gefährdend verhalten; wie ist sich zu verhalten, wenn Zuschauer sich auf die Anlage begeben; SB online nur am eigenen PC; Spesen nicht per Bargeld, aber auch nicht erst drei Wochen später gezahlt; generelle Freigabe für das Tragen von Masken.

    Also a) finde ich als zusätzliche Option, aber nicht als zwingend erforderlich. Es würde als Übergangsmaßnahme auf jeden Fall für sagen wir vier Wochen Sinn machen, auch später im Jahr.


    Was für mich aber auf jeden Falle gegeben sein muss ist neben aa) eine klare, explizite und konsequent umgesetzte Anweisung für den Spielbetrieb. Inklusive der Möglichkeit schnellerer Entscheidungen hinsichtlich Abbruch, da durch die Gefährdungslage jedwedes Fehlverhalten doppelt schwer wiegt. Und da muss auch dann klar sein, dass Kollegen, die nicht konsequent gemäß Vorgaben handeln bis auf weiteres oder sogar komplett aus der Ansetzung raus genommen werden.

    Manfred, sind wir Ringrichter, dass wir dazwischen gehen müssen? Reklamieren mit Unterschreiten des Abstands direkt Rot. Da wir über nicht durchatmendichte Masken reden, sollte das Pfeifen auch funktionieren.


    Erst muss aber mal die Richtlinie für die Spieler da sein damit man die für die SR definieren kann.

    Bei den Fussballern ist die durch das Spiel bedingte körperliche Nähe der Aufhänger. SR und Assistenten sind hiervon ja eher nicht betroffen, hier ist ja nominell nur der Mundschutz ein Thema.

    Die Sportminister haben jetzt ein Konzept zur stufenweisen Freigabe von Trainings auf den Weg gebracht. Bericht o-ha! News

    zettelbox : Die Masken verfügen über einen austauschbaren Filtereinsatz, der von einer Neopren bzw. Spandex-Bandage gehalten wird und den gesamten Bereich Mund-Nase abdeckt. Würde dem hier geforderten Focus Bericht Masken entsprechen - sollte das in Belgien versucht werden und funktionieren, wird das auch im Rest der Welt als Pilotprojekt Beachtung finden.

    Geht durch einen Schlauchschal (Buff) und andere Masken, die nicht medizinischen Standards entsprechen...

    Davon ab ist das Thema Mund - und Nasenschutz eine temporäre Geschichte, bis Impfungen und Medikamente verfügbar sein werden, die die Lethalität kontrollierbar machen werden wie bei Influenza. Darwin ist nun mal in der heutigen Zeit nicht mehr das Maß aller Dinge bei der Ausdünnung der Weltbevölkerung.

    Ihr seid aber nicht verpflichtet, FFP2 zu tragen. FFP2 und 3 sind auch nicht für sportliche Aktivitäten vorgesehen, darüber hinaus gibt es auch arbeitsschutztechnische Vorgaben hinsichtlich Dauer der Nutzung, alleine schon wegen der Durchfeuchtung (auch wenn hier durch den Versirgungsengpass diese momentan oft nicht konsequent umgesetzt werden können).

    Alles, was unter PSA fällt, dient dem persönlichen Schutz, darunter fällt auch eine Maske mit FFP2 Standard. Und die gehören außer für stark gefährdete Mitmenschen aktuell primär in den Gebrauch von medizinischem Personal, weil diese faktisch jederzeit mit Infizierten umgehen müssen - das ist zumindest meine Meinung.


    Bei dem Vorschlag geht es um genau das, was z. B. hier in Deutschland und auch in Österreich propagiert wird: Jede Form von Bedeckung für den Mund und die Nase, die eine Verbreitung von Tröpfchen stark reduziert. Selbst eine DiY-Stoffmaske ist für den Alltag zur Reduzierung des persönlichen Risikos aktuell angemessen und wäre auch für den Fussball nutzbar. Es gibt daneben seit Jahren Masken für den Radsport und für sonstigen aktiven Sport, die mittels Hepa-Filter (fast identisch mit den vom RKI empfohlenen Staubsaugerbeutelmaterial) gegen Kontamination schützen. Natürlich ist es Gewohnheit, wir reden hier aber nicht über eine unmögliche Sache.

    Maskenhysterie trifft es schon ganz gut, wenn man sich teilweise anschaut, wer alles mit Masken im Standard FFP2/3 rumläuft (und vor allem wie, wer wirklich drauf angewiesen ist, bekommt es normalerweise auch richtig vorgeführt, da sonst eben der beabsichtigte Schutz nicht sichergestellt werden kann). Auch wenn man sich die Reaktionen auf den Vorschlag eines belgischen Virologen anschaut, Fussball mit Masken eben freizugeben. "Geht doch nicht" "Kann man doch nicht mit spielen" "bekommt man keine Luft" - erinnert mich stark an die Einführung der Schützerpflicht das Rumgeeiere.


    Warum sollte man nicht mit entsprechenden Masken Spiele durchführen können. Andere Vorschläge, wie man Hygienegrundsätze weiter durchsetzen könnte habe ich genau wie andere schon gepostet, es ginge also sehr wohl.


    Was das Thema Nichtantreten anbelangt ist es eine Gratwanderung. Wird es aus ernster Besorgnis gemacht oder um das Spiel warum auch immer zu umgehen. Hier sollte die Marschrichtung dann so ausgewogen sein, dass eben Wettbewerbsverzerrungen verhindert werden.

    Interessant wird dann noch die Frage sein, in wie weit die fast komplett ausgegliederten Profikader überhaupt hinsichtlich der Arbeitsverträge voll unter die Satzungen der Verbände fallen oder wie normale Arbeitgeber zu behandeln sein werden. Die Ausgliederungen wurden ha größtenteils gemacht, um eben nicht mehr dem Vereinsrecht unterworfen zu sein, eben wegen der Zielsetzung der Gewinnerwirtschaftung.

    Da aber diese Bestimmungen den rechtlichen Rahmen für die Durchführung des Spielbetriebs vorgeben, bleibt erst mal gar nichts anderes übrig. Eine nachträglich vorgenommene Änderung der Satzungen, über die wir hier sprechen, bedarf der Zustimmung durch die satzungsgebende Instanz. Und das sind in der Regel die Verbandstage mit den Delegierten der Vereine.


    Für die Einschnitte hat es im privaten Leben ja auch erst mal gesetzliche Änderungen geben müssen, damit diese im vollen Umfang angewendet werden dürfen. Das was man den Verbänden vorwerfen kann ist das zögerliche Verhalten, entsprechend Änderungen frühzeitig einzusteuern, damit Handlungssichergeit besteht für das worst case Szenario.

    Daneben ist dann noch das Spielrecht ein Thema, das ist nämlich an das Saisonende geknüpft. Es kann also nur darauf hinauslaufen, dass a) bis Ende Juni die Saison abgeschlossen wird oder b) abgebrochen wird. Ansonsten werden Spieler ohne Vertrag beim bisherigen Verein nicht für den neuen Verein auflaufen können.