Viel mehr stelle ich mir bei den neuen Regeln die Frage, wie man konkret ein absichtliches Handspiel definiert. Klar, wenn der Arm klar zum Ball geht, dann wird das wohl Absicht sein und gibt im Strafraum demzufolge keine Reduktion der disziplinarischen Strafe. Wie sieht es aber aus, wenn ein Verteidiger seine Arme bewusst fahrlässig auf der Torlinie spreizt, beim Schuss des Angreifers aber keine aktive Bewegung zum Ball macht, der Ball aber wegen dem Arm des Verteidigers nicht ins Tor geht. Der Verteidiger hat die Arme zwar da, vergrössert bewusst und absichtlich seine Körpergrösse (unnatürlich), aber er spielt aber nicht implizit mit Absicht den Ball. Wäre dies tatsächlich ein Feldverweis oder doch nur eine Verwarnung?
Beiträge von TimBalsiger
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Regel 3, Punkt 6 in den zusätzlichen Erläuterungen des DFB.
"Ein Spieler jeder Mannschaft ist der Spielführer (Teamkapitän)."
Die Stelle mit dem Torwart hast Du ja schon selbst zitiert. Und wenn da steht, dass jede Mannschaft einen Torhüter und einen Teamkapitän haben muss (was anderes lese ich da nicht heraus), kann ohne die beiden Spieler nicht gespielt werden.
Naja, hier steht ja auch, dass eine Mannschaft aus 11 Spielern besteht. Trotzdem dar ein Spiel begonnen und auch fortgesetzt werden, wenn nur 7 Spieler einer Mannschaft sich auf dem Feld befinden. Es steht nichts davon, dass ein Spiel bei fehlendem Kapitän, anders als bei der Unterschreitung der Mindestanzahl an Spielern, abgebrochen werden müsse.
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Ich habe jetzt auf die Schnelle keinen Abschnitt im Regelwerk gefunden, der besagt, dass überhaupt ein Kapitän zwingend vorhanden sein muss. Mal ganz davon abgesehen, ist die Abwesenheit eines Kapitäns doch kein Grund für einen Spielabbruch. Ich weiss jetzt nicht, wie es in DE aussieht, bei uns ist aber die Weisung, dass ein Wettspiel, wenn irgendwie möglich vom Schiedsrichter zu Ende geführt werden muss. Wenn eine Mannschaft keinen Kapitän hat / diesen während dem Spiel "verliert" und nicht mehr ersetzt, würde ich das im Spielbericht so rapportieren und die Sache ist gegessen. Ein Spielabbruch währe für mich in solch einem Szenario masslos übertrieben.
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Wo genau steht das in den Regeln?
Ich lese da genau das Gegenteil heraus.
JEDER Spieler (und nicht nur einer von ihnen), der protestiert, wird verwarnt.
Ich verstehe das auch eher so. Dass man einfach den rauspickt, der am heftigsten protestiert, ist einfach eine praktische Handhabung, ähnlich wie die Regel, dass der Torhüter den Ball nur 6 Sekunden in der Hand halten darf, nicht wirklich geahndet wird.
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Die Spielfortsetzung geht grundsätzlich immer nach dem Vergehen, das zuerst begangen wurde. Bei zeitgleichen Vergehen geht es nach dem härtesten.
Wenn du sagst, dass der Vorteil angezeigt wurde, verstehe ich das so, als wäre die Vorteilssituation eingetroffen, der Angreifer hat daraus aber nichts gemacht. Wenn dem so ist, dann darf auch nicht zurück auf das ursprüngliche Foulspiel gegriffen werden und es muss den Freistoss für #18 geben.
Ist der Vorteil aber nicht eingetroffen und dieser wurde auch (noch) nicht angezeigt, so kann der Freistoss für #7 gegeben werden. Die Verwarnung gegen #7 kann trotzdem noch ausgesprochen werden. -
Mi, 15.05.2024
Junioren C / 1. Stärkeklasse
FC Turbenthal - FC Winterthur-Wiesendangen Mädchen U17
Sa, 18.05.2024
Pikettdienst -
Mi, 08. Mai
FC Engstringen - FC Langnau a/A
5. Liga (als SR)
Sa, 11. Mai
FC Winterthur - FC Schlieren
Nationalliga B (Frauen) (als SRA2)
So, 12. Mai
FC Oerlikon/Polizei - Racing Club ZH
4. Liga (Als SR) -
Die Mannschaften, die deswegen durchdrehen, werden früher oder später immer irgend einen Grund finden.
Nur weil sie immer einen Grund finden, heisst das ja nicht, dass man gleich einen Grund auf dem Silbertablett servieren muss. Ich sehe es so, wie Manfred : Wenn der Spieler tatsächlich genug dumm ist und sich selbst dafür feiert, den Ball absichtlich weggeschossen zu haben um einen anderen Ball zu erzwingen, dann bekommt er halt die gelbe Karte rein gedrückt. Ansonsten schaue ich dann blöd gesagt einfach weg. Unser Job ist es schliesslich nicht in jeder Suppe ein Haar zu suchen.
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Fr, 22.03. 20:15 Uhr (SRA 2)
FC Wiesendangen - FC Seuzach
2. Liga Regional
Sa, 23.03. 13:00 Uhr
FC Wettwil-Bonstetten - FR Soccer
Testspiel Junioren C
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Was die Ähnlichleit der TW-Trikotfarben angeht, bin ich - wettbewerbsunabhängig - aber mal SOWAS von entspannt

Von mir aus können beide TW und der SR alle drei in exakt der gleichen Trikotfarbe auflaufen. Tut niemandem weh und wenn es tatsächlich zum Fall kommt, dass der TW in der 92' zum Eckball nach vorne kommt, sollte man anhand der Spielbewegung gut erkennen können, welcher TW zu welcher Mannschaft gehört. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es hier zu einer kniffligen Situation kommen würde.
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In den DFB-Erläuterungen zu Regel 5 steht:
"Den Schiedsrichtern und Schiedsrichter-Assistenten ist für ihre Kleidung die Farbe Schwarz vorbehalten. Andere Farben dürfen ebenfalls getragen werden."
Das erklärt, weshalb ich die Regel nicht kenne.
In der Schweiz haben wir diese Weisung meines Wissens nach nämlich nicht. -
Natürlich steht im Regeltext, dass die Farbe schwarz dem SR vorbehalten ist...
Diese Regel ist mir neu. Wo soll diese geschrieben sein?
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Hi Tim
Dann hatte ich vermutlich einfach Glück oder bin aufgrund meiner niedrigen Qualifikation oder regionalen Verfügbarkeit bisher immer an die "richtigen" Mannschaften geraten.
Denke es war in dem Fall wirklich einfach "Glück". Wenn ich mich recht entsinne, kann man alle von mir erwähnten Mannschaften mit der B-Junioren Qualifikation pfeiffen.
Btw. In welcher SR-Gruppe bist du? Ich bin Gruppe Uetliberg.
Ich bin in der Gruppe Winterthur.
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Wie geschrieben, weiss ich nicht, wie das in der Praxis sichergestellt wird. Ich persönlich hatte in meinen neun Jahren als SR jedenfalls bisher noch nie einen Spielführer, welcher kein deutsch gesprochen hat.
In meinen zwei Jahren als SR bin ich bereits auf 3 Spielführer gestossen, die kein Wort Deutsch konnten. Zwei davon konnten auch nur sehr gebrochen Englisch, da die eine Mannschaft nur aus ukrainischen Flüchtlingen bestand und die andere aus dem Tessin kommt. In beiden Fällen war die Kommunikation mit den Spielern der ganzen Mannschaft sehr schwierig, wobei man mit Gestik oder allenfalls dem Hinzuziehen einer Drittperson (Trainer, Mannschaftskamerad) immer eine Lösung fand.
"[...] Aber wenn dann geflucht wird, gibts eben hier und da schon mal ne Verwarnung wegen Unsportlichkeit. Das wurde bisher mit meinem Verweis auf unsere Weisungen dann auch immer mehr oder weniger akzeptiert."
Mich würde da Wunder nehmen, wie du da feststellst, dass da geflucht wird. Ausserdem ist meines Erachten nach ein Herumfluchen meistens mit einem Feldverweis zu ahnden, da sich dieses gegen mich oder einen Gegenspieler richtet. Wenn jemand ausruft, weil er das Tor nicht traf, sehe ich grundsätzlich keinen Handlungsbedarf.
Ich finde die Thematik generell sehr schwierig. Ich wurde an meinem Spiel letzten Sonntag darauf aufmerksam gemacht, dass einzelne Spieler Gastmannschaft ständig ihre Gegner auf Portugiesisch beleidigen würden. Da ich zuvor einen Spieler der Heimmannschaft auf Grund einer Beleidigung des Feldes verwiesen habe, kann ich den Frust durchaus verstehen, sehe aber meine Hände gebunden, da ich nicht weiss, was da auf Portugiesisch gesagt wird und ich es nicht in meinem Aufgabenbereich sehe, Sprachpolizei zu spielen. -
Bedeutet das dann, wenn sich ein Spieler ein Blatt Papier in die Stutzen steckt und "Schienbeinschoner" drauf schreibt das OK ist? Zweckdienlichkeit ist ja dann nicht mehr Verantwortung des Schiedsrichters...
So wie ich das sehe, hat immer noch der Schiedsrichter zu beurteilen, ob das Material der Schienbeinschoner genügend vor einer Verletzung schützen kann. Die Regeländerung bezieht sich nach meinem Verständnis lediglich auf die Grösse der Schienbeinschoner. Die Spieler müssen demnach selbst wissen, ob ihre Schienbeinschoner in Kindergrösse ausreichend Schutz bieten oder nicht.
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Ich bin auch erst seit 2022 aktiv. Was in meiner Erfahrung in solchen Situationen bisher immer geholfen hat, ist eine gelbe Karte im richtigen Moment. Sobald die Zweikämpfe etwas zu hart werden, ziehe ich einfach, zugegeben manchmal eine etwas harte, gelbe Karte. Diese hat bisher immer Wunder bewirkt und das Spiel lief mindestens für die nächsten 10 bis 15 Minuten wieder ruhig. Die Kollegen mit etwas mehr Erfahrung wissen da aber wahrscheinlich besser Bescheid, was wann genau am meisten angebracht ist...