Beiträge von Nemata

    Nein, beim Abstoß wurde nicht die Regel gebeugt, sondern eine andere sehr schwammige Regel wurde angewendet (sonstige Unsportlichkeit).


    Regeln im Sinne des Fußballs auszulegen ist etwas ganz anderes als klar formulierte Regeln nicht umzusetzen. In den Regeln ist definiert, wann der Torwart den Ball mit den Händen kontrolliert. Wenn dieser Zustand länger als 8 Sekunden andauert ist eben abzupfeifen. Wenn ein anderer Spieler vorher den Regelverstoß "hindert den Torhüter den Ball freizugeben" begeht, dann muss man den eben ahnden.

    Ist die Änderung für die genannten Wettbewerbe überhaupt schon gültig? Wenn ja wäre es wirklich schade, dass es nicht umgesetzt wird. Ich hoffe ja, dass die einfach noch unter der alten Regel *6 Sekunden hust* spielen.

    Ich hätte Strafstoß und Gelb gegeben.


    Während ich in gewisser Weise bei SixthSCTF bin, dass Haareziehen aufgrund der starken Belastung für Hals und Nacken sehr häufig ein gesundheitsgefährdendes Foulspiel ist, denke ich, dass in diesem Fall aufgrund der äußerst geringen Intensität eine Verwarnung ausreichend wäre.


    Auch sehe ich nicht dass es sich um eine Tätlichkeit handelt, da es letztlich "nur" ein Halten im Laufduell ist.

    [...]


    Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein beliebtes Mittel sein könnte, um auf weitere Spieler zu hoffen, während das Spiel schon angepfiffen ist, z.B. Spieler, die unmittelbar zuvor in der 2. Mannschaft gespielt haben - oder man doch noch hofft, das entscheidende Spieler noch eintreffen, die beim Trainer verspätet angekündigt sind. Das wäre eigentlich irregulär.


    [...]

    Ist das wirklich irregulär? Spricht irgendwas dagegen, dass man Spieler in den Spielbericht einträgt, die evtl. vorher noch arbeiten müssen oder bei Oma aufm Geburtstag sind oder was auch immer? Wenn 18 Spieler in den Spielbericht passen, dann kann der Verein doch 18 Leute aufschreiben, unabhängig davon, ob die schon da sind, noch kommen oder auf keinen Fall mehr kommen.

    Das liest sich für mich ziemlich direkt wie eine Beleidigung und nicht mehr wie eine simple Meinung. Da wäre Rot durchaus angebracht.


    Ich denke, dass man nach dem Spiel immer ein bisschen mehr zulassen kann, was beispielsweise Diskussionen über bestimmte Entscheidungen betrifft, die man dann gegebenenfalls auch noch mal in Ruhe erörtern kann. Aber wenn jemand nach dem Spiel zu mir kommt, ewig viel Zeit hatte sich zu überlegen was er sagt und dann kommt das dabei raus, hat das mit respektvollem Umgang gar nichts mehr zu tun.

    Rein nach dem Regeltext ist das aber ein falscher Einwurf, was mindestens zu einer Wiederholung des Einwurfs durch den Gegner führen müsste.

    Das wurde übrigens in den 90ern als ich aktiv gespielt habe von Trainern ausdrücklich so gelehrt...den Ball niemals aufs Spielfeld werfen, weil das ein falscher Einwurf wäre.

    Ging dann damals auch mit "Einwurf für Gegner" weiter.

    Rein nach dem Regeltext ist jede Art, die ein Spieler des ausführenden Teams nutzt, um den Ball auf das Spielfeld zu befördern, mindestens ein falscher Einwurf, ob er den nun wirft, rollt, trägt oder von hinter dem Zaun zurückbolzt. Der Schiedsrichter sollte hier im Sinne des Fußballs entscheiden, ob der Ball durch den Versuch eines Einwurfs ins Spielfeld gelangte oder ob es noch der Versuch war, den Ball zum Einwurf bereitzustellen.

    Für mich ist es völlig unverständlich, wie man hier nur annähernd den Schiedsrichter im Schutz nehmen kann.


    Im Artikel steht immerhin auch Folgendes:


    "Die Spielleitung des Unparteiischen war nach Aussagen mehrerer Augenzeugen dann jedoch spürbar vom verweigerten Frei-Ticket für den Schiri-Vater geprägt. Ein nach Meinung der Heimelf unberechtigter Elfmeter zugunsten des ST Kraiberg und ein nicht gegebener Treffer für den TV wegen angeblicher Abseitsposition, den neutrale Beobachter als „absolut regulär“ einstuften, hinterließen beim 2:4 einen Beigeschmack."


    Und gegen einen derartigen Angriff auf die Unparteilichkeit eines Schiedsrichters werde ich ihn immer in Schutz nehmen, bis etwas anderes bewiesen ist.

    Im Zweifel ist der Geschädigte der Rivale des Gegners, der deswegen nur Zweiter wird. Eine Fußballliga ist eben Jeder gegen Jeden. Wenn da 2 Mannschaften wie auch immer kooperieren (Indem sie beispielsweise in einem Spiel dasselbe Ziel verfolgen), dann haben sie einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften.

    Ich würde SR-Ball mit der verteidigenden Mannschaft machen. Einwurf resultiert vermutlich aus mangelnder Erfahrung. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass der SR den Ball vielleicht schon im Aus gesehen hat, weil er im Kopf eher bei der verletzten Spielerin war und nicht genau zur Seitenlinie geguckt hat.

    Meiner Meinung nach sollte der VAR nur zum Einsatz kommen, um objektive Entscheidungen zu treffen (bsp. Abseits ja/nein). Wann immer eine Entscheidung vom Ermessen des Schiedsrichters abhängt, sollte diese Entscheidung vom SR getroffen werden und Bestand haben.

    Regeltechnisch sehe ich da erstmal kein Problem. Die einzigen Fragen, die man sich stellen kann, sind imo ob es erlaubt ist, dass der Spieler den falschen Vereinsnamen auf dem Trikot stehen hat und ob der Spieler im Spielbericht noch entsprechend eingetragen werden kann.