Beiträge von amfa

    gibt es keinen rational-vernünftigen Grund, einen Gegner zu schubsen.

    Richtig, aber durchaus einen Mitspieler.
    Wenn ich meinem Mitspieler zeigen will wo er hin soll z.B. ist es doch durchaus normal ihn dabei in die Richtung zu drücken/schubsen und dabei zu sagen "geh dahin".
    Genau so einen "Schubser" sehe ich in der Situation auch vor mir.

    Das ist mir klar.
    Es ging mir vorallem darum wie das Wort schubsen hier verwendet wird.
    ich kann mir halt nicht vorstellen, dass der Trainer seinen Spieler in einer Form schubst die eine Tätlichkeit ist.

    Das eine Tätlichkeit/Beleidigung egal gegen wen immer rot nach sich zieht ist mir klar das brauchen wir nicht diskutieren.

    Vielleicht sollte udo1982 nochmal erklären wie das schubsen denn nun aussah.
    Denn auch ein zurück auf den Rasen "drücken" wird der ein oder andere als schubsen betiteln.

    Nur darum geht es mir hier. Da wir alle nicht dabei waren können wir natürlich nur raten.
    Aber nochmal, Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Trainer seinen eigenen Spieler so stark schubst, dass es als Tätlichkeit gesehen werden muss.

    Regeltext:

    Zitat

    Ein Spieler, der sich zum Zeitpunkt, in dem ein Mitspieler den Ball spielt oder
    berührt
    *, in einer Abseitsstellung befindet, wird nur bestraft, wenn er aktiv am
    Spiel teilnimmt, indem er:

    Ich denke das berühren soll hier vor allem dazu dienen angeschossene Stürmer einzubeziehen.
    Aber laut Regeltext reicht halt berühren aus.

    Wenn der Spieler im Abseits, jetzt einen Gegenspieler behindert bzw "die Fähigkeit des/der Verteidiger(s) beeinträchtigt, den Ball zu spielen". Dann muss man das als strafbares Abseits abpeifen.

    "Spielen" meint eben genau die Ballabgabe, bei "berührt" ist gemeint, dass der im Abseits stehende Spieler den Ball berührt.

    Nein.
    Wenn überhaupt geht es an dieser Stelle um einen Mitspieler der z.B. angeschossen wird und dadurch den Ball berührt.
    Denn das gibt im Zweifel ja eine neue Abseitsposition.

    Ich bin aber laut Regeltext auf der Seite von Mark .


    Auch in SixthSCTF Beispiel handelt es sich um eine strafbare Abseitsposition.
    Der Ball muss laut Regeltext nicht gespielt werden damit ein Abseits strafbar wird.

    Schubbsen -vor allem bei unterbrochenem Spiel - ist in jedem Fall eine Tätlichkeit.

    Ähm er hat seinen eigenen Spieler "geschubst" also vermutlich eher auf's Spielfeld gedrückt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Trainer seinen eigene Spieler so stark schubst, dass es eine Tätlichkeit wird.

    Ja, das ist auch EIN Mögliches szenario, abe so lange nicht ausgeschlossen werden kann das dem nicht so ist heist es "in dubio pro reo"

    So funktioniert "in dubio pro reo" aber auch nicht. Es müssen nicht irgendwelche Zweifel sein.
    Diese Zweifel müssen auch schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben.
    Sonst könnte man nie jemanden verurteilen weil es immer irgend ein mögliches Szenario gibt, dass es sich doch anders zugetragen hat.
    Der Richter kann dann sehr wohl eine Aussage als Schutzbehauptung abtun und wenn genug sonstiges gegen den Angeklagten spricht diesen Verurteilen.

    Aber darum geht es hier doch auch gar nicht. Es geht darum, dass Sportgerichte (auch meiner Meinung nach) oftmals viel zu milde Urteile fällen.
    Und natürlich spielt das für das Sportgericht eine Rolle ob eine Körperverletzung vorliegt oder nicht.
    Zwar wird diese nicht direkt verurteilt. Aber die Sperre nach einer roten Karte richtet sich doch wohl auch daran wie schlimm der Angriff denn nun war.

    Eine Tätlichkeit wo jemand nach tritt ohne sein Gegner zu verletzen sollte jedenfalls eine geringere Sperre und Strafe bekommen, als ein Faustschlag und anschließendem treten wenn der Gegner auf dem Boden liegt z.B.

    Das man im Zweifel immer noch zur Polizei gehen sollte bei schwerwiegenden Vergehen hat doch hier niemand wirklich bestritten.
    Nur die Sportgerichte dürften auch gerne längere Sperren verhängen, von mir aus auch lebenslänglich.. soll der Verurteilte doch vor ein ordentliches Gericht gehen, wenn's ihm nicht passt.
    Oder die Verbände sollten sich politisch so einbringen, dass lebenslange Sperren möglich sind.

    Du behauptest aber, dass der Schiri falsch lag.

    Tu ich ja auch nur, wenn das so ist ;)
    Ansonsten rufe ich auch "War richtig, spiel weiter".

    Liegt halt daran was der SR gepfiffen hat.
    Und ich wage zu behaupten, dass es durchaus öfter Szenen gibt die ich besser als der SR gesehen habe, weil sie z.B. direkt vor der meiner Bank stattgefunden haben.

    Und die SR bei uns machen sicherlich weniger falsch als meine Spieler, das bestreite ich gar nicht.
    Ich brülle sowas allerdings auch nicht über den halben Platz.

    Wobei selbst in der Bundesliga das nicht so eindeutig ist.
    Bei Düsseldorf gegen Leverkusen wurde Patrick Ittrich auch angeschossen, der Ball ging aber zurück zu Düsseldorf.

    Zwar in einer etwas schlechteren Position (Ich meine es war ein Freistoß und jetzt war es halt gleiche Position BER mit Gegnerdruck).
    Er hat dann SR-Ball für Fortuna gegeben. Fand ich persönlich zwar gut.. aber irgendwie nicht ganz richtig.

    Ich sehe da aber schon einen Unterschied.
    Meine Aussage geht ja nicht gegen den SR, sondern soll vor allem meinen Spieler beruhigen und sie dazu bringen weiter zu spielen.
    Am Ende ist es auch egal ob der SR nun richtig oder falsch gepfiffen hat.
    Es geht gar nicht um ihn sondern darum, dass mein Spieler (AUCH falsche Entscheidungen) hinnehmen soll.

    Und ja wenn der SR das zu meinem Spieler sagt kann das auch ok sein.. wenn der dadurch beruhigt wird und sich auswechseln lässt.. ist mir doch egal.

    Das "Spiel weiter" ist an meiner Stelle halt "das Richtige".. wenn der SR dem Spieler sagt er soll sich nicht auswechseln lassen ist das was ganz anderes.

    Hier liegt der Fall vor, das das Team (von #7) durch das Handspiel unmittelbar in Ballbesttz kommt (Vorteilösnahme durch Handberührung) und ein Mitspieler ein Tor erzielt. Auch das will der Regelgeber nicht mehr im Rahmen der Torerzielung sehen.

    Wenn der Regelgeber so viel nicht will, warum schreibt er es dann nicht in die Regeln?
    Der Regeltext hier ist mal wieder relativ eindeutig...

    Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler [...]

    in Ballbesitz gelangt, nachdem ihm der Ball an die Hand/den Arm springt[...]

    Für mich lässt das keine interpretation zu, dass ein Mitspieler auch nicht in Ballbesitz gelangen darf.
    Laut Regeltext muss eindeutig der Spieler den Ball mit der Hand berühren UND SELBST den Ball bekommen.

    Vielleicht hat er ja mal anders gepfiffen.
    Wer weiß was in den 10 Jahren bei ihm (privat) passiert ist.
    Aber ich kenne auch den ein oder anderen SR bei dem ein Spiel eher eskaliert, allein schon dadurch WIE der SR pfeift.. also nicht WAS er pfeift.

    Mein Problem an der Sache ist aber, dass das IFAB in seiner Begründung warum das mit dem Abstoß nicht verboten wäre damit argumentiert hat, dass es eben nicht zum Zeitschinden gemacht wurde.
    Und genau diese Begründung kann man halt nicht anbringen beim aktuellen Regeltext.
    Denn dann müsste man auch viele andere Rückpasse erlauben.. bzw die wären nicht verboten.

    Mir ist übrigens immer noch nicht 100% klar (und richtige Einigkeit herrscht hier ja auch nicht).
    Ob das letzte Saison auch erlaubt gewesen wäre, wenn der TW also aus dem 16er lupft und ein Spieler zurück köpft.
    Wäre das erlaubt gewesen?

    [...]

    Das Problem ist aber, dass die Regel diese Begründung nicht im Text enthält.
    Da steht nur, dass man (mit dem Fuß) nicht zu seinem TW zurück spielen darf bzw das dieser dann den Ball nicht mit den Händen berühren darf.

    Wenn es nur um das Zeitspiel gegangen wäre, hätte man das generell ja beim Abstoß erlaubt lassen können, weil (wie der IFAB ja jetzt argumentiert) wird das Spiel dadurch ja sogar schneller.
    Oder die Regel so formulieren können, das maximal 1 Rückpass erlaubt ist und erst der Gegner am Ball gewesen sein muss für den nächsten Rückpass etc.

    Genau so wie ein Freistoß außerhalb direkt zum TW gespielt und von diesem in die Hand genommen, das Spiel sogar beschleunigen könnte.
    Man könnte also mit der gleichen Begründung den direkten Rückpass in speziellen Situationen erlauben.

    Halte ich für nicht so unwahrscheinlich...
    Du hast den Ball im Mittelfeld.. wird eng.. pass zurück zum TW ein Verteidiger läuft mit hin.
    Wenn der Gegner jetzt kein mega hohes Pressing spielt, hast man nun genug Zeit den Ball so zu spielen.

    Könnten aber auch zwei Spieler Feldspieler sein der eine lupft den Ball, der andere spielt mit dem Knie zurück (muss ja nicht der Kopf sein).
    Das braucht relativ wenig Zeit, die hat man oft genug im Spiel.

    Und du weißt doch rechne immer mit dem unerwarteten. ;)

    Das beim Abstoß ist ja auch nicht erlaubt, sonst würde man es ja nicht wiederholen lassen.

    Nein, man möchte nicht das es erlaubt ist, deshalb hat man vorerst entschieden, dass wiederholt wird.
    Man würde ja nicht die Spielfortsetzung ändern, der Ball ist ja sobald er sich bewegt im Spiel und frühsten dann wurde ja gelupft und damit die Regel umgangen, was dann zum indirekten Freistoß führen müsste.

    Es fehlt hier eine ganz einfache Entscheidung meiner Meinung nach:
    Darf man die Regel mit 2 Spielern umgehen oder nicht.
    Wenn ja MUSS das auch beim Abstoß erlaubt sein, wenn nein MUSS es auch im laufenden Spiel verboten werden.
    Ist gar nicht so kompliziert, man muss sich nur für eines von beidem entscheiden.

    Was gar nicht geht (wo ich aber befürchte, dass es so kommt) wir eine Regelung sein, die es beim Abstoß verbietet und sonst erlaubt.

    Naja, zur unerlaubten Spielweise wird es ja erst dann, wenn der TW den Ball kontrolliert. Wenn er ihn mit dem Fuß oder der Brust annimmt begeht er ja keine unerlaubte Spielweise.

    Das stimmt so nicht, schon der Versuch ist verboten zumindest im Normallfall, wenn ein Spieler sich den Ball selbst hochlupft und zum TW köpft.
    Da gibt es schon ind. FS bevor der TW den Ball in die Hand nimmt.

    [...] also greift weiterhin die bisherige Lehrmeinung zum Rückpass aus dem laufenden Spiel.

    Und genau die scheint ja nicht klar zu sein.
    Ein paar Leute hier meinen, das Spieler1 lupft zu Spieler2 der dann zum TW köpft bisher legal war.
    Andere meinen es war illegal (Ich z.B. aber ich bin ja auch kein SR ;)).

    Wie schon oben geschrieben: Einfach für eine Variante entscheiden, dann klärt sich das mit dem Abstoß/Freistoß von allein