schiriassi: er stellte noch die Mauer, als der SR den FS per Pfiff freigab und auch noch als der Ball im Tor war.
Beiträge von Mark
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Thorsten war mal vor vielen Jahren unser Torwart. Das war schon gewöhnungsbedürftig, da er ja die SR-Pfiffe nicht gehört hat.
Gemein war es mal, als ein Gegner das beim Freistoß ausgenutzt hat. Das werde ich nie vergessen, vor allem, weil der Spieler ihn gut kannte.
Ich glaube jedoch, dass er bzw. die gehörlosen SR aufgrund des schärferen Sehsinns viele Situationen besser bewerten können. Und wegen der Beleidigungen, darf man nicht vergessen, dass er gut von den Lippen lesen kann und wir hörende SR ja i.d.R. auch nur dann Karten verteilen können, wenn wir den Spieler beim Beleidigen/ Schimpfen auch wirklich gesehen haben.
Viel Glück und Respekt euch gehörlosen SR.
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Damenspiel mit sehr wahrscheinlich einer Physikstudentin auf Lehramt.
Sie: Schiri, wie lange geht's noch?
Ich: Noch acht!
Sie mit verwirrter Mine: hä..."acht" was?
Ihre Mitspielerinnen kamen mir leider mit hämischen Kommentaren (Stunden, Äpfel, Tage...) zuvor
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Ich bin mir nicht ganz sicher, wann und wo der Angreifer wieder rein darf. Ist es wie bei einer Verletzung: während des Spiels nur an der Seitenlinie und nur während einer Unterbrechnug auch über die Torauslinie? Oder kann man dem Angreifer den Eintritt auch während des laufenden Spiels über die Torauslinie erlauben, wenn er hierbei nicht direkt ins Spiel eingreifen kann?
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Wir hatten heute während meines Spiels fast 30 Grad und hohe Luftfeuchte, weil's kurz vorher regnete. Nach 60 min gab's ne kurze Trinkpause, auch weil ich trinken musste und weil wir Trinkpausen machen sollen bei so einem Wetter.
Unfassbar, dass es die muslimische Spieler komplett ohne Trinken ausgehalten haben. Deswegen kann ich aber keine Rücksicht nehmen und bei so einem Wetter keine Pause zulassen.
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jnk Bitte überleg dir, den Sinn dieses Forums. Sollte dich ein Thema nicht interessieren oder deiner Meinung nach Unsinn sein, dann zwingt dich keiner an der Diskussion teilzunehmen.
Blöd finde ich die Frage nicht, weil
- ärmellose Trickots nicht gestattet sind (ich persönlich finde das albern)
- weil z.b. andersfarbene Unterziehosen nicht gestattet sind, obwohl das eigentlich auch niemanden wirklich irritiert
- Stutzen die Schienbeinschoner bedecken müssen
- es sicherlich noch weitere Regelungen bezüglich der Ausrüstung gibt, die rein optischer Natur sind.
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Ich habe heute ein Frauenspiel beobachtet. Einige Spielerinnen haben die kurzen Ärmel so hoch gezogen, dass das Trickot ärmelfrei war ähnlich Basketballtrickots.
Frage: müssen wir SR das eigentlich nicht unterbinden?
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Das, was kiwi01 sagt ist absolut richtig. Vom Grundsatz her ist die Raumaufteilung bzw. der SR-Laufweg bei nur zwei SRA optimal.
Das Problem ist aber, dass der SRA zu viele Aufgaben hat, wenn das Spielgeschehen nicht unmittelbar an seiner Linie stattfindet: Abseits ja/ nein, Tor ja/nein und das Geschehen auf seiner Seite im Strafraum.
Durch den TR auf seiner Seite wird vor allem der SRA entlastet, sodass er sich jetzt ausschließlich auf das Abseits konzentrieren kann. Das Tor und ein noch größerer Teil der Strafraums fallen nun allein in den Beobachtungsbereich des TR, der diesen zudem noch besser sieht als der SRA von außen.
Daher behindert der TR auch nicht die Sicht des SRA, da dieser sich sowieso nicht mehr um das Tor kümmern muss.
Der TR entlastet durch die neue Position zu ca. 2/3 den SRA und zu 1/3 den SR. Auf der alten Seite war er effektiv nur Torrichter.
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Was hindert den SR daran die Diagonale zu laufen bzw weiter
links zu sein, wenn der TR links vom Tor steht? Das kann nicht der Grund sein.Ich glaube, dass der SRA sich so besser mehr auf Abseits konzentrieren kann und sich SR und TR so den Strafraum besser aufteilen können.
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Ich war im Stadion Höhe Mittellinie Gegengerade ganz oben.
Dass die schnelle Freistoßausführung zurückgepfiffen wurde, war für uns alle unverständlich, da ein richtiges "Mauer Bilden" durch Aytekin nicht erkennbar war. Ich konnte auch nicht erkennen, dass er auf die Pfeife zeigte. Aufgrund der unglücklichen Entscheidung gegen Hoffenheim eine Woche vorher, waren wir noch am Diskutieren als der Ball im Winkel einschlug.
Zum Thema Strafstoß: es gab ein bis zwei knifflige Situationen auf beiden Seiten, wo die Angreifer dann auch etwas unglücklich gefallen sind. Im Zweifel geht's halt weiter und das ist richtig so. Und wenn erst in der dritten Superzeitlupe erkannt wird, dass vielleicht doch ein Foul vorlag, dann war das Nichtpfeifen die richtige Entscheidung.
Ich konnte keine krasse Fehlentscheidung erkennen. Das Spiel war aber auch Grottenschlecht.
PS: Die permanenten Rufe aus der Dortmunder Kurve "Dietmar Hopp du Sohn einer H..." waren absolut beschämend. Wenn man sich vorstellt, dass dort nicht nur Idioten standen und mit geschrien haben, machte es mich sehr nachdenklich, wie leicht die Masse zu beeinflussen ist.
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@ dennosius
Diese Beispiel sind mir teilweise bekannt, sie widersprechen aber leider dem Sinn der Abseitsregel. Im ersten Beispiel kann man den unmittelbar folgenden Zweikampf sicherlich als „Aus seiner Position einen Vorteil ziehen“ interpretieren.
Den fälligen Einwurf (dein zweites Bsp.) abzupfeifen halte ich definitiv für die falsche Auslegung. Hier ein ähnliches Beispiel, dass diese DFB-Anweisung als absurd darstellt:
Ein geschossener Ball fliegt Richtung Tor. Auf oder unmittelbar vor der Torlinie steht ein Angreifer in Abseitsposition und könnte als einziger Spieler den Ball noch erreichen. Er berührt den Ball allerdings nicht, weil er ihm a) ausweicht oder b)er beim Versuch ihn zu spielen nicht trifft, sodass der Ball direkt im Tor landet.
Gemäß der DFB-Auslegung müsste man nun auf Abseits entscheiden?
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Zitat
Für mich stellt sich die Frage: Greift ein im Abseits stehender Angreifer in das Spielgeschehen ein ,wenn er einen Verteidiger zum Nachteil dessen an sich bindet und somit räume öffnet?
Definitiv nein, es sei denn "dass der Spieler einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken"
Allein die Tatsache, dass ein Verteidiger ihm nachrennt und dadurch Raum für nicht im Abseits stehende Angreifer schafft, ist kein "Eingreifen" und somit keine strafbare Abseitsstellung. Pech oder "Dummheit" vom Verteidiger.:D
ZitatWäre es im Sinne des größtmöglichen Vorteils daher nicht geboten, grundätzlich auf Abseits zu entscheiden, wenn nur noch ein Spieler den Ball erreichen kann? Bisher tue ich das nur, wenn er auch eine realistische Chance hat, den Ball zu bekommen oder dies dennoch versucht, aber ich frage mich dabei stets, ob das eigentlich richtig ist ...
Die DFB-Anweisung fordert den Pfiff m.E. nur, wenn der Ball ausschließlich von dem im Abseits stehenden Spieler erreicht werden kann. Weiter "Besteht jedoch ein Zweifel, ob der Ball wirklich zu dem abseits stehenden Spieler gelangt,...so muss mit der Abseitsentscheidung so lange gewartet werden, bis klar erkennbar ist, welcher Spieler den Ball spielt." Zweifel bestehen m.E. auch dann, wenn noch ein Abwehrspieler den Ball erreichen kann.
Das heißt, dass solange noch ein Abwehrspieler die gleiche oder bessere Chance hat den Ball zu spielen und dies auch versucht, sowie die Möglichkeit besteht, dass der Ball vorher ins Aus geht, darf man gar nicht abpfeifen, weil: Es liegt kein strafbares Abseits vor!
Daher die Antwort: Ja, wenn ausschließlich dieser eine Spieler den Ball mit hoher Sicherheit erreichen wird. Das hat nichts mit dem "Sinn des größtmöglichen Vorteils" zu tun, sondern soll verhindern, dass unnötige Zeit vergeudet wird bis der Spieler endlich den Ball berührt.
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Ich finde die Frage interessanter, ob man bei aktivem Abseits auf Vorteil entscheiden kann oder sollte.
Beispiel:
Ein im Abseits stehender Angreifer köpft den Ball im Torraum a) über das Tor oder b) dem TW direkt in die Arme, der einen schnellen Konter einleiten könnte.
a) Abstoß ist (theoretisch) besser als i.FS im Torraum (kein Abseits und direkter Torerfolg möglich) und bei b) würde der i.FS ein gute Konterchance unterbinden.
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Ich sehe das so: die DFB Anweisung soll nur verhindern, dass es diese dummen Situationen vom Confed-CUP 2005 nicht mehr gibt und ein Angreifer unnötig einem Ball hinterherrennt.
Strafbares Abseits besteht definitiv nur dann, wenn der Angreifer ins Spiel gemäß den Regeln "eingreift, beeinflusst, Vorteil bezieht". Und das macht er alleine durch das Hinterherlaufen noch nicht. Solange der TW oder irgend ein anderer Abwehrspieler den Ball erreichen, besteht kein Grund abzupfeifen. Selbst dann nicht, wenn der Ball zur Ecke oder ins eigene Tor geschossen wird.
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Interessante Frage.
Ich habe in den Regeln tatsächlich nur bei der Regel 13 "Freistöße" explizit den Hinweis "Bei der Ausführung eines Freistoßes muss der Ball ruhig am Boden liegen" gefunden.
Bei allen anderen Standardsituationen gibt es diese Forderung tatsächlich nicht. Bei Strafstoß ist es allerdings unmöglich, dass sich der Ball auf dem Punkt bewegt. Beim Eckball wäre es theoretisch aber ebenfalls möglich, dass sich der Ball im Teilkreis vor der Ausführung bewegt.
Aber, es gibt auch viele ungeschriebenen Regeln bzw. Auslegungen und dazu gehört auch der Ruhende Ball vor einer Standardsituation (lassen wir mal den Einwurf außen vor).
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Ist hier keiner, der eine offizielle zumindest Verbands übergreifende Auslegung hierzu kennt?
Laut DFB Anweisung S. 103 wird nur das Zurückspielen mit dem Absatz zu einem Mitspieler bestraft. Und ob das im Sinne der FIFA ist, ist auch fraglich( wie auch die Vorgehensweise in D.R.-Landesverband).
Wie schon von einem Kollegen erwähnt, dürfen Freistöße ebenfalls mit der Hacke ausgeführt werden.
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Die aktuellen Ereignisse bei USA gegen Brasilien beim Strafstoß und dem ersten Elfmeter haben bei mir ein paar grundsätzliche Fragen ergeben:
1. Warum werden knappe Vergehen i.d.R. selten durch Wiederholung geahndet und weshalb sind dann (fast) alle empört, wenn mal doch ein SR bzw. eine SRin die Regel korrekt auslegt? Wäre es nicht sinnvoller die Regel gleich dahin gehend zu ändern, dass eine Wiederholung nur dann erfolgen sollte, wenn der betroffenen Spieler sich auch einen Vorteil verschafft?
2. Immer wieder höre ich, dass der TW sich vor dem Schuss auf der Linie hin und her bewegen darf. In der aktuelle Regel 14 steht aber: "Der Torwart des verteidigenden Teams bleibt mit Blick zum Schützen auf seiner Torlinie zwischen den Pfosten stehen, bis der Ball mit dem Fuß getreten wurde."
"Stehen" im Sinnen des Wortes bedeutet m. E., dass man mit mindestens einem Fuß den Boden berührt und dabei auch nicht "tippelt". Ich kann somit nicht erkennen, dass der TW kurz vor dem Schuss in eine Ecke springen darf, auch wenn er sich dabei noch auf der Linie befinden sollte. Dass sich der TW vor dem Schuss bewegen darf, bezieht sich so allenfalls auf den Oberkörper und die Arme, was früher, glaube ich, auch nicht erlaubt war. Somit müsste nahezu jeder gehaltene SF/ 11m wiederholt werden.
Oder irre ich mich?
Vielleicht ist es ja auch ein Übersetzungsfehler von "the goalkeeper is on the goal line between the goal posts and facing the kicker". Mit "is on" muss der Engländer nicht unbedingt "stehen" meinen, sondern "sich befinden" und das schließt eine Bewegung beider Beine bzw. ein Springen tatsächlich nicht aus.
3. "Spieler beider Teams verstoßen gegen die Spielregeln => Der Strafstoß wird wiederholt." Ist es hier nicht sinnvoll, wenn der SR sofort unterbricht? Muss man hier erst die Wirkung abwarten (die bei einer Mannschaft dann zum Unmut führt), wenn eh wiederholt werden muss?
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Der Übersichtlichkeit halber möchte ich noch ein paar neue blöde Fragen als neues Thema aufzeigen. Die Schwierigkeit liegt hier eher im Verständnis bzw. der Fragestellungssystematik:
1. Ein Angreifer rempelt einen verteidigenden Spieler
in harter aber korrekter Spielweise im Kampf
um den Ball. Der Verteidiger kommt dadurch zu
Fall und der Angreifer kann sich so den Ball erspielen.
Der SR unterbricht das Spiel und verhängt einen
ind. Freistoß gegen den Angreifer. War diese
Entscheidung richtig? Wie hätte der SR reagieren
müssen?2. Der Ball wird bei einem schnell ausgeführten
Einwurf weit in den gegnerischen Strafraum geworfen.
Der aus dem Tor gelaufene TW wird im Kampf
um den Ball etwa auf Höhe des Strafstoßpunktes
von einem Angreifer leicht zur Seite
gestoßen. Entscheidung? -
Manfred: Der Theoretiker ist erst dann gefragt, wenn es sich bei dem Freistoß um einen indirekten handelt. Denn die FIFA-Auslegung im Regelheft auf Seite 87 ganz unten erwähnt explizit nur den direkten Freistoß.

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Bei meiner Frage sind viele hereingefallen und haben IND FS gegeben. Richtig ist natürlich gelb und Wdh des Freistößes. Siehe auch Regelheft S. 87 letzter Satz.
Wer mit dem Knie einen FS ausführt, spielt " unkonventionell", das muss man nicht mehr explizit erwähnen.