Beiträge von Mark

    Lassen wir eben die politischen Vergleiche und diverse Vorteile des Futsals außen vor.


    Es muss doch möglich sein, wenn einzelne Kreise/ Bezirke oder nur eine Handvoll Mannschaften ein Turnier nach traditionellen Regeln auf einem Hallenspielfeld mit Banden austragen möchten, dies auch weiterhin mit offiziell angesetzten Schiedsrichtern durchführen dürfen, ohne mit irgendwelchen Sanktionen rechnen zu müssen.


    Wenn offizielle Meisterschaften ausgetragen werden, dann soll das meinetwegen nach den ach so tollen Futsalregeln geschehen, so es Mannschaften gibt, die daran teilnehmen.

    Was soll daran Stammtischgelaber sein? Und Leute werden auch in sogenannten Demokratien "legal" ermordet, also lassen wir diese unpassenden Äußerungen. Wenn der DFB etwas anordnet, das ein Großteil der aktiven und passiven Mitglieder nicht wünscht, hat das durchaus etwas diktatorisches an sich.


    Und wenn auch nur eine kleine beitragszahlende Minderheit auf einem Kunstrasen mit Bande ein Turnier nach alten Regeln ausrichten möchte, dann hat sie auch das Recht auf offiziell eingesetzte Schiedsrichter, die dort pfeifen möchten.


    Futsal ist eine völlig andere Sportart, die derjenige spielen und pfeifen soll, der es aufgrund seiner freien Entscheidung möchte. Konsequenterweise müsste der DFB dann auch Kleinfeldturniere verbieten, da es ja nur eine offizielle von der FIFA anerkannte Spielweise auf Rasen gibt.


    Zitat

    Muss mich da Pfeifekopp größtenteils anschließen. Abwarten was passiert und sich darüber freuen, dass endlich die Hallenregeln(Futsalregeln) Deutschlandweit einheitlich sind. Jeder Lehrwart wird sich darüber freuen...


    Hallenturniere sind meistens nur sehr regional, sodass eine uneinheitliche Regelung niemanden wirklich stört. Bei uns im Kreis gibt es eine einheitliche Regelung, die für alle Turniere im Kreis vollkommen ausreicht, auch wenn in Bayern oder Württemberg anders gespielt wird. Wieso sollten sich Lehrwarte darüber freuen? Die Regeln sind nicht für Lehrwarte da, sondern umgekehrt.

    Es geht um mehr als nur "ein paar Regeländerungen", es geht um diktatorische Anordnungen einer antidemokratischen Instanz und den unabdingbaren "Gehorsam". Futsal mag unzählbare Vorteile gegenüber dem "weltfremden", "ewiggestrigen", "deutschen" Hallenfußball mit Bande haben, na und?


    Wer sich entschließt Futsal zu spielen, soll das tun und das selbstverständlich nach einheitlichen, weltweit gültigen Regeln. Vielleicht kapiert der ein oder andere obrigkeitshörige Fanatiker, dass Hallenfußball und Futsal zwei unterschiedliche Begriffe sind.


    Viele von uns wollen nur die freie Selbstbestimmung der Verbände, Bezirke, Kreise oder Vereine darüber, auf welchem Spielfeld nach welchen Regeln in der Halle die Winterpause überbrückt wird und keine FIFA-Diktatur.

    Wir werden nicht Futsalweltmeister, weil die Feldfußballamateure eine Woche im Jahr Zwangsfutsal spielen. Eine deutsche Nationalmannschaft wird erst dann erfolgreich sein, wenn sich jugendliche Spieler frühzeitig für Futsal anstelle von Fußball entscheiden und diesen Sport dann auch ganzjährig trainieren. Und dafür fehlen die Hallenkapazitäten, es sei denn, man nimmt den Handball- und Basketballvereinen etc. die Spieler weg.

    Schon interessant, wem der DFB dient. Man muss sich das mal vorstellen: Dem sind DFB sind in der Tat irgendwelche FIFA-Vorstellungen wichtiger als die Traditionen des gemeinen Fuß(Ball)Volkes. Da sind 100Tausende Amateure, die im Winter gerne nach historisch gewachsenen Regeln ein oder maximal zwei Hallenturniere spielen. In manchen Städten gar als Höhepunkt vor Zigtausend Zuschauern.


    Ich werde die Futsalregeln (das Wort ist bei meinen iPad sogar noch rot unterstrichen ;) ) definitiv nicht lernen. Es geht hier um mehr als nur um die vielleicht sogar überwiegenden Vorteile von Futsal. Ich hätte mich ja gerne allmählich dafür interessiert, so aber nicht.


    Ich hoffe nur, das dieser DFB-Schuss mal richtig nach hinten los geht. Leider glaube ich noch nicht daran, da der Michel ja alles mit sich machen lässt.


    Es ist irgendwie das gleiche wie in der Politik: Wir sind für die Politiker/den DFB nur noch Steuer-/ Beitragszahler. Deutschland schafft sich ab...

    Mich stört die sofortige emotionale Abwehrhaltung und teilweise primitivsten Beleidigungen (nicht hier), wenn irgendein Fußballpromi einen Regeländerungsvorschlag macht.


    Wo stünde der Fußall ohne Regeländerungen? Es gebe überhaupt keine Karten, es würde bei Unentschieden noch gelost, mit Rückpässen zum TW Zeit geschunden, sofort auf Abseits entschieden werden...usw.


    Der Fußball bliebe auch ohne harte und taktische Fouls attraktiv. Und da offenbar gelbe Karten immer weniger abschrecken, ist es nicht unsinnig, sich Gedanken über Alternativen zu machen. Ob eine Zeitstrafe besser ist sei dahingestellt. Platini deswegen zu beschimpfen, ist unterste Schublade.

    Je länger ich nachdenke, desto weniger gut finde ich die Zeitstrafe. Die hat nur Sinn, wenn sie mindestens 1/6 der Spielzeit lang ist und wenn es Nettospielzeit wie im Eishockey gibt.


    Aber Gelb alleine ist keine wirkliche Strafe, vor allem, wenn z. B. durch ein rücksichtsloses Foul ein vielversprechender Angriff unterbunden wird. Oder wenn erst der nachvollziehe Gegner von der Sperre profitiert. Es muss noch irgendeine wirkungsvolle Strafe zwischen "Verwarnung, Freistoß" und "Feldverweis, Strafstoß" geben.

    Die Zeitstrafe ist nicht schlecht, da in der Tat sofort die durch ein Foul benachteiligte Mannschaft profitiert und nicht erst die nächste Mannschaft bei einer Sperre. Gelb abschaffen darf man allerdings nicht. Für "Unsportlichkeiten zweiter Klasse" hätte sie immer noch ihre Berechtigung.


    Das Gegenargument "Durcheinanderkommen der taktischen Marschrichtung" verstehe ich nicht. Ist es doch gerade diese, welche manch Spiel unattraktiv erscheinen lässt.

    Zitat

    Aber wenn mir jemand da eine Anweisung dagegen, auch mit Karten, vorzugehen geben sollte würd ich mich dran halten...


    Hmm...das erinnert mich irgendwie an andere Zeiten und "Rechtfertigungen", sorry.


    Wenn die Spieler gegen Missstände eine Minute lang demonstrieren, dann würde ich das respektieren und eher als SR selbst Sanktionen in Kauf nehmen und auf "Anweisungen" von oben sch... OK, Brasilien ist nicht Deutschland aber ich lebe halt hier und nicht in Südamerika.

    Wenn der Einwurf nicht korrekt war, war der Ball nicht im Spiel und somit kann es keinen direkten Freistoß für y geben.


    Die erste Unsportlichkeit bzw. der erste Regelverstoß wurde von y begangen, somit kann es m. E. nur mit Einwurf für x weiter gehen.

    Hmm...so klar ist das nicht. Für eine Beurteilung fehlen noch Infos. War der Einwurf korrekt ausgeführt? Was heißt genau "stellt sich provokant vor...", bezüglich der persönlichen Strafe?

    Wenn ein AW-Spieler das Spielfeld betritt ist "wo Ball bei Pfiff" normalerweise die richtige Antwort. Ich denke, dass diese "falsche" Antwort noch korrigiert wird, zumal "vor der Torlinie" theoretisch auch für jeden x-beliebigen Ort auf dem Spielfeld gelten kann.

    Zitat

    und das sagt man nur, wenn man sich nicht damit beschäftigt hat.


    Ja genau. Und womit man sich in der Freizeit beschäftigt, bleibt, Gott sei Dank, jedem selbst überlassen. Wir wollen uns nicht mit Futsal beschäftigen und schon gar nicht "bekehren" lassen. Ein Lehrwart muss es vielleicht, ein Nichtlehrwart eben nicht ;)


    Ich habe zwar nichts gegen Futsal, ich habe aber etwas gegen Zwangsfutsal und sehr viele andere auch.

    Die Strafe ist absolut berechtigt. Der Unterschied ist, dass wenn er gelb bekommen hätte, die Schwalbe eben nicht erfolgreich gewesen wäre.


    So ist durch die Unsportlichkeit ein unberechtigtes Tor gefallen. Auch Kießling hätte gesperrt werden müssen, könnte man ihm nachweisen, dass er das Nichttor eindeutig gesehen hat.


    Die Tatsachenentscheidung, Strafstoß, Tor, Anstoß wurde ja auch nicht angefochten.