Beiträge von DieMacke

    Und in der Halle sind in der Regel keine wirklich erkennbar anwesend sondern meist erst, wenn es schon los gegangen ist. Was definitiv zu spät ist.

    Futsal Turnier am 22./23. Dezember. 115 Jugend Mannschaften nahmen teil. Im südlichen Teil der Halle wurden 5 Plätze benutzt (letztes Jahr 135 Teams auf 9 Plätzen, Erwachsene nahmen teil). Jeder Platz von einen schweren Vorhang geteilt der bis zum Boden geht. Keine besonderen Vorkommnisse.


    Jedoch letztes Jahr kam es zur Schlägerei zwischen 4 Spielern zweier Teams (15-jährige Jungen, Rassismus) und im Getümmel bekam der Schiedsrichter, wenn auch unabsichtlich, einen Schlag ab. Für beide Teams war das Turnier beendet. Sicherheitsleute kamen, Personalien wurden festgestellt. Raufbolde aus der Halle gewiesen und ausserdem Hallenverbot für ein Jahr. Das Turnier wurde fortgesetzt.


    Sollte deswegen das ganze Turnier abgebrochen werden? Auf Platz 1, 2, 3 wusste keiner, was auf Platz 4 vorging. Sollte nicht jeder Fall einzeln bewertet werden, um zu einen fairen Urteil zu kommen?

    2) In den meisten Fällen kann von einer qualifizierten Turnierleitung nicht ausgegangen werden, denn diese würde bereits im Vorfeld geeignete Maßnahmen einplanen. Dazu gehören auch ausreichend Ordner während des gesamten Turniers und nicht erst, wenn überhaupt, ab der KO-Runde.

    Ich schliesse mich deiner Meinung an. Nur möchte ich etwas zu Punkt 2) sagen und auf den gesamten Fussball ausdehnen, nämlich:

    Welches Stadion auf Erden kann die Sicherheit von Schiedsrichtern oder Spielern garantieren? Das gibt es nicht. Egal ob es Zäune gebaut wurden, oder Hundertschaften von Polizisten/Sicherheitskräften zugegen sind. Es findet sich immer jemand, der diese Sicherheitskette durchbrechen kann, entweder aufs Spielfeld rennen oder gefährliche Gegenstände werfen, die Verletzungen nach sich ziehen können.


    "Wir können den Schiedsrichter in Südamerika nicht nachahmen, der voriges Jahr eine Pistole mit aufs Spielfeld brachte."

    Das ist dann aber kein Abbruch, sondern ein vorzeitiges Spielende auf Wunsch einer (oder beider) Mannschaft(en).

    Beides kam zusammen. Offiziell soll die Spielzeit nicht verkürzt werden. In diesen Fall wurde beiden Teams erklärt, dass es ein Spielabbruch war.



    Bei einem Spielabbruch, wird natürlich nicht die Gesamtveranstaltung (siehe 1 oder 3) abgebrochen sondern nur die Einzelveranstaltung innerhalb von 1 oder 3 oder halt das Einzelturnier bei 2.

    Es ist ein Einzelwettbewerb in der bestimmten Altersgruppe, der sich über 2 oder 3 Tage hinzieht (Beispiel: U-15 Boys, 32 Teams, 8 Gruppen). Ich spreche hier über eine Großveranstaltung, wo ein Spiel auf Platz A im Süden der Stadt stattfindet, das andere Spiel der selben Kategorie jedoch 20 km entfernt im nördlichen Teil der Stadt ausgetragen wird. Es stehen für diese unteren Kategorien 14 Kunstrasen- und 15 Rasenplätze zur Verfügung.


    Wie ich früher erwähnte, ist ein Turnier bei euch auf einen oder zwei Plätzen oder in der Halle leicht überschaubar. Trotzdem müssen alle Begleiterscheinigungen in Betracht gezogen werden, bevor es zum Turnierabbruch kommt.

    Das Sprichwort hat auch hier Gültigkeit: "... and the game must go on..."

    Wie mein damals 17-jähriger Sohn sagte: I might as well give up refereeing altogether by going home after a physical confrontation (that involves me) during a tournament.

    Von daher muss sehr sorgfältig abgewogen werden, ob das Turnier fortgesetzt werden kann, weil man nicht nach dem ersten Abbruch wegen eines Schubsers nach der Roten Karte weiter macht, wenn sich das im nächsten Spiel so wiederholt dann aber abbricht, obgleich es ein vergleichbarer Sachverhalt war.

    Das nächste Spiel sollte logischerweise eine Mannschaft sein, die nicht am vorherigen Spiel teilnahm. Nun haben wir Tätlichkeiten von zwei verschiedenen Mannschaften dem Schiedsrichter gegenüber.


    Das kann zwar ein vergleichbarer Sachverhalt sein, aber nun muss man die Wiederholung der Tätlichkeit von einer anderen Mannschaft Betract ziehen.

    Kann dann die Sicherheit des Schiedsrichters noch gewährleistet werden?

    außerdem heißt das auch für Außenstehende: soo schlimm kann es ja im vorherigen Spiel nicht gewesen sein, wenn er schon wieder pfeift!

    Was kümmern mich Außenstehende? Lasst uns positiv denken. Die Trainer sahen, wie der Schiedsrichter mit der Situation umging, nämlich ruhig und sachlich. So verdienen wir uns den Respekt von Trainern und Spielern, was entschieden wichtiger ist als die Meinung Außenstehender.

    abei kann beim "leichten Schubbser mit Roter Karte" (gibt bei uns übrigens mindestens 6-8 Spiele oder 1/2 Jahr wenn der SR das Ziel ist) ein Spiel genau so durchaus fortgesetzt werden, aber auch genau die Aktion sein, die das Fass zum Überlaufen bringt und zum Spielabbruch führt.

    Normalerweise hätte ich das Spiel fortgesetzt, allerdings sprachen sich beide Mannschaften für ein frühes Ende aus. Es war ihr drittes Spiel (Freitagabend erste), Samstag 2 Spiele (jeweils über 2x30 Minuten) bei Temperaturen um 27 Grad. Ausserdem konnten sich beide Teams nicht mehr für die Play-offs qualifizieren, obwohl noch ein Spiel am Sonntag zu absolvieren war (Garantie von 4 Spielen im Turnier). Es gab neben den Plätzen ein Biergarten.


    Wenn allerdings bei einem Turnier ein Spiel abgebrochen werden muss, sollten auch die Begleitumstände eine weitere Fortsetzung des Turniers nicht zulassen. Dann haben nämlich noch deutlich mehr verantwortliche im Umfeld bereits durctlöich früher versagt.

    Ich akzeptiere diese Entscheidung wenn das gesamte Umfeld übersichtlich ist. Dies ist möglich wenn das Turnier auf wenigen nebeneinander liegenden Plätzen oder in der Halle stattfindet.


    Wir haben jedoch eine ganz andere Grössenordnung. Selbst eine Stadt wie Kamloops (100.000 Einwohner) zieht fast 400 Teams im Mai zu ihren Jugend-Turnier U-11 bis U-18 an. Gespielt wird über 3 Tage auf 20 oder mehr Plätzen im ganzen Stadtgebiet (Spieldauer je 2x30 Minuten, auch 4 Spiele garantiert). Dann ist die Lage nicht mehr übersichtlich. Wenn eine Tätlichkeit 5 km von den anderen Spielorten stattfand, sollen dann die anderen 399 Teams bestraft werden?

    Die teilnehmenden Teams zahlen 400+ Dollar Startgeld. Die Spieler kommen mit Eltern und anderen Verwandten. Das bringt den Hotels und Restaurants an die Million Dollar Einkünfte.


    Man muss auch verstehen, dass Turniere für Vereine wichtige Einnahmensquellen sind. Da hat der Verband Schwierigkeiten einzuschreiten.

    Generell handeln Turnierleitungen schnell und greifen hart durch wenn es um Disziplinarstrafen geht.

    Max ich denke, es kommt auf den Individuellen an. Jeder Mensch reagiert anders. Einige können sich wieder schnell auf auf die nächste Aufgabe konzentrieren, während es bei anderen Leuten langwierige Spuren hinterlässt.
    Nach Berichten wurde der Schiedsrichter von den Spieler mit Händen an die Brust geschubst. Der Schiedsrichter nahm weiterhin am Turnier teil. Das zeigt, dass er der Situation gewachsen war.


    Deutsche Klubs an der Westküste Nordamerikas trugen alle zwei Jahre ein Turnier der verschiedenen Alterststufen aus (nur Erwachsene). Gastgeber war dieses Mal unsere Provinz. Mir passierte etwas ähnliches beim Spiel der 55+ Herren. Es muss gesagt werden, viele der Spieler waren mit den Regeln nicht sehr vertraut (Mittelläufer zu mir: Schiri der Linksaussen ist abseits -- Ball wurde zum Rechtsaussen gespielt).


    Ein Mittelfeldspieler der Gastgeber hatte die Gewohnheit nachzuhaken, nachdem der Ball schon gespielt war. Beim ersten Mal nahm ich an, dass er wegen seines fortgeschrittenen Alters (65 oder mehr) einfach zu spät kam. Beim zweiten Mal erkannte ich Absicht und ermahnte ihn. Beim dritten Mal traf er zwar den Hacken des Stürmers, aber es ergab sich ein aussichtsreicher Angriff. Ich sagte den Mittelfeldspieler, dass er bei der nächsten Spielunterbrechung die gelbe Karte bekäme.


    Diese Unterbrechung kam etwa 30 Sekunden später mit einen Einwurf für den Gegner vor der Spielerbank der Heimmannschaft. Der Mittelfeldspieler war in der Nähe. Ich zeigte ihn gelb. Daraufhin begann er auszurasten, schimpfte (ich kann beim Einwurf keine Karte bekommen, etc) und schubste mich leicht mit einer Hand an die Brust. Ich zeigte ihn rot, liess sein Armband (Zeichen der Spielberechtigung) entfernen und brach das Spiel ab.
    Der Spieler selbst wurde von seinen Mannschaftskollegen sofort ausgeschlossen -- fahr navch Haus, wir brauchen dich nicht (deutsch gesprochen).


    Ich unterrichtete die Turnierleitung, wie es dazu kam und das der Spieler ein Einzelfall war in einer ansonsten sehr fairen Truppe.

    Konnte ich weitermachen? Ja.

    Ich glaube, genug Erfahrung und Reife zu haben, um diese Situation beurteilen zu können. Aussenstehende machen sich nur ein Bild von den wenigen Sekunden der Tätlichkeit, während ich als Schiedsrichter die Lage bis zur 50, Minuten beurteilen konnte.

    Die Tätlichkeit des "kleinen" Schubsers konnte ich wegstecken. Bei einen schweren Übergriff hätte ich mit aller Wahrscheinlichkeit eine andere Entscheidung getroffen.

    Der Schiedsrichter sah es als einen Einzelfall und befand, dass er in der Lage war, die weiteren Spiele zu leiten. Es kommt immer auf den Einzelnen an, wie er das Geschehen beurteilt. Der Schiedsrichter ist der Einzige, der diese Konfrontation beurteilen kann, da er mit der Lage im nahen Umkreis vertraut ist (die anderen teilnehmenden Mannschaften). Seine Entscheidung, das Turnier weiter zu leiten, sollte deshalb akzeptiert werden.

    Wenn ein U-16 Jugenspieler zwei Spieltage vor Saisonende eine Strafe von 3 Spielen bekommt, dann sitzt er das erste Spiel der neuen Saison als U-17 Spieler aus. Ähnlich wird es bei den Unis gehandhabt. Jemand der im 2. Jahr Uni eine Sperre bekommt, muss diese im folgenden Jahr absitzen ... falls er/sie noch in der Manschaft steht. Wenn der Spieler sich jedoch einen Verein anschliesst, gibts keine Sperre.


    Am besten organisiert ist der Frauenfussball. Die Spielerkarte wird eingezogen. Die Betroffene muss die Karte persönlich abholen und wird ausserdem finanziell gefordert. Ohne Bezahlen, keine Karte.

    Acht Spiele bis längstens zum 28. Februar 2019 ist eine rein symbolische Strafe, denn außer eventuellen Freundschaftsspielen und vielleicht irgendetwas in der Halle findet bis Ende Februar ohnehin (fast) kein regulärer Spielbetrieb statt.

    Der Disziplinarausschuss sollte vorschreiben, dass die 8-Spiele Strafe für die Liga gilt. Während die Strafe bis längstens 28. Februar 2019 alle anderen Spiele wie Turnier, Halle, Futsal, usw beinhaltet.

    In dem Fall könnte die Strafe sogar bis März weitergehen, falls Plätze unbespielbar sind.

    Du betrachtest hierbei die Sache aus dem völllig falschem Blickwinkel der "Strafe". Der Spielabbruch ist keine Strafe sondern eine Reaktion darauf, das die Umstände einen Spielbetrieb unmöglich machen.

    Ich glaube wir reden hier aneinander vorbei. Der Spielabbruch bezog sich auf ein einzelnes Spiel und ein bestimmtes Team/s. Daraus schliesst der Verband, alle anderen teilnehmenden Mannschaften werden genau so handeln. Diese Vorgehensweise ist für mich unverständlich und in einen Rechtsstaat unverzeihbar.

    Ein Turnier darf abgebrochen werden, aber in der Liga geht es weiter?


    Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter passieren auch hier. Die Turnierleitung greift schnell ein. Die Mannschaft wird ausgeschlossen, Einzelpersonen dem Verband (oder der Polizei) gemeldet. Das Turnier wird fortgesetzt.


    Das Schiedsrichtergespann entscheidet, ob es weitermachen will oder nicht. Sie würden für alle späteren Spiele entschädigt, selbst wenn die Spiele von anderen SRs geleitet werden.


    Falls also für ein Turnier Startgelder entrichtet wurden oder andere Kosten angefallen sind,

    Die Pfingstturniere der um 2006 geborenen bei Euch locken 40 oder noch mehr Mannschaften von nah und fern an. Die Eltern der teilnehmenden Vereine reservieren Übernachtungen in eurer Stadt Monate im voraus. Nun wird ihnen um 11:00 Uhr mitgeteilt: "Keine Spiele mehr, ihr könnt nach Hause fahren."

    Da herrscht sicherlich riesige Freude bei den Eltern.

    Die beiden SR-Kollegen, die sich konsequenterweise weigerten, das Turnier zu Ende zu pfeifen, wurden bestraft,

    Eine Bestrafung gäbe es hier nicht. Die SR würden Unterstützung von Kollegen, Turnierleitung, und von vielen nicht an der Tätlichkeit beteiligten Teams bekommen. Falls nur insgesammt 3 Schiedsrichter das gesammte Turnier leiteten, ist deren Handlung verständlich. Bei Turnieren von mehr als 1.000 Teilnehmern erwarte ich 50-100 Schiedsrichter falls sie auch als SRAs gebraucht werden.


    P.S. Jeder einzelne teilnehmende Schiedsrichter kann entscheiden, ob er im Turnier weitermachen will oder nicht.

    Kommt es bei einem Hallenturnier (oder einer vergleichbaren Veranstaltung auf dem Feld) zu einem Spielabbruch eines einzelnen Speiles, ist das gesamte Turnier zu beenden.

    Warum die Unschuldigen bestrafen? Ich weiss nicht, ob es bei euch für die teilnehmenden Mannschaften Geld kostet, am Turnier teilzunehmen. Falls ja, und der Spielabbruch passiert im ersten Spiel, wer ersetzt die angefallenen Kosten?

    im Monat?!?

    Vor ein paar Jahren kam ich leicht auf 540€ im Monat, sogar umgerechnet auf Dollar. Selbst heutzutage gibt es genug Schiedsrichter hier im Amateur- oder Jugendbereich, die mehr als $1.000,00 im Monat mit nach Hause nehmen.

    Wenn es jedoch Schecks von mehr als $500,00 gibt, muss es als Einkommen aufgeführt werden. Da unser Freibetrag bei der Einkommensteuer entschieden günstiger ist als in Deutschland, brauchen Schüler oder Studenten generell keine Steuern zahlen.


    Das deutsche Finanzamt verlangt sogar für meine monatliche deutsche 85€ Rente etwa 10% Steuern, die am 1. August des folgenden Jahres fällig ist

    Und wieder ein Beispiel dafür, dass der Videobeweis nicht alle strittigen Szenen lösen kann. Im Gegenteil- hier sorgt der Videobeweis bzw. die Erwartungen an ihn für viel Frust- verständlich.

    Der "Videobeweis" oder korrekt Video Assistant Referee (Schiedsrichter Ittich) hat völlig korrekt gehandelt. Er sah Kontakt. In dem Fall darf VAR nicht eingreifen. Er hätte nur eingreifen dürfen, wenn KEIN Kontakt vorlag, in dem Fall eben gelb und indirekter Freistoss für Hannover.


    Ob VAR Ittich beim Handball korrekt einschieden hat, als er das Spiel Mitte eines Konterangriffs unterbrach, wer weiss? Falls der Ball zur Hand ähnlich war wie bei der WM (Kopf zur Hand, kein Elfmeter), hätte er es wissen müssen (Lehrmaterial von IFAB und den Verbänden zugängig)


    Warum lief es bei der WM in Russland so gut? Weil alle Beteiligten darüber informiert wurden, wie der VAR gebraucht wird und was sie zu tun haben.

    Das Problem liegt in Köln, wo der Hauptkontrolleur (Herr Drees) scheinbar diese Direktiven entweder nicht versteht oder nicht folgen kann oder. Vielleicht sollte er ein paar Nachhilfestunden bei David Elleray (IFAB) nehmen, der bei der WM erklärte wie und wann VAR eingesetzt werden kann.


    Der "Schaden" der vermeintlichen SR-Fehl-Entscheidung wird so größer, als er eigentlich ist.

    Da hat Herr Drees den Schiedsrichtern in Deutschland keinen guten Dienst erwiesen. Er hätte sich besser ausdrücken können wie z.B.: "Das Schiedsrichtergespann sah ein Foulspiel im Strafraum und entschied auf Elfmeter. Es war eine kann gegeben werden aber braucht nicht gegeben zu werden. Der Videobeweis kann in dieser Situation nicht eingesetzt werden."

    Soll der Verteidiger halt weg bleiben, wenn er ja scheinbar eh nix gemacht hat in der Situation.

    Da musste ich schon ein wenig grinsen. Sagst du deinen Verteidiger (als Trainer wohl gemerkt), er soll nur neben den Stürmer laufen ... ohne zu rempeln. :ironie:

    In Echtzeit sieht es aus der SR- und SRA-Perspektive sicher wie ein Foul aus, in der Wiederholung aus der anderen Blickrichtung tendiere ich eher zur Schwalbe,


    Vielleicht sehen wir alle die Schwalbe, aber leider gibt es eine klare Richtlinie von IFAB/FIFA, dass bei Kontakt (was als Foul gewertet werden kann) nicht auf Schwalbe entschieden werden darf.

    Aus dem Grunde wäre ein Weiterspielen die beste Entscheidung gewesen.

    Ich würde sagen, es kommt hier auch auf die Erfahrung des SRA an, der ja das Foul anzeigte.

    Aus reiner Neugier!

    1. Wie lange dauert ein Spiel in den verschiedenen Altersklassen?

    2. Welche Grösse haben die Spielfelder?


    Jahrgang 2007/08 spielt wohl auf halben Feld oder?

    Die anderen Jahrgänge auf viertel Feldern?


    Die Vereine hier halten Turniere ab, um ihre Vereinskassen aufzufüllen. Altersgruppen U-11 bis U-18 von Jungen und Mädchen.

    U-11/12 spielen auf halben Feld 2x25 Minuten

    U-13/18 normales Feld; U-13/15 über 2x30 Minuten; U-16/18 über 2x35 Minuten

    Alle Spiele ab U-13 haben auch SRAs.

    Garantiert sind 4 Spiele für jede Mannschaft.

    Beteiligung zwischen 160-400 Mannschaften übers Wochenende.

    Irgendwo stand in den Ausführungen folgendes geschrieben. Verteidiger Foul (gelbe Karte) im Strafraum, was einen Elfmeter zur Folge hätte. Jedoch gab es zuvor ein Abseits.

    Verteidigung führte indirekten Freistoss aus, die gelbe Karte blieb bestehen.


    Die Regeln erwähnen ausdrücklich die gelbe Karte zu geben beim Torjubel.

    Meine Meinung: Kein Tor, keine gelbe Karte. (Der Spieler ist schon genug bestraft, weil sein Tor aberkannt wurde.)


    Das ist wirklich eine Frage für die Regelhüter in Zürich. Man stelle sich CL Halbfinale vor PSG vs Turin. Spielstand 1:0 in der 88. Minute. Neymar, schon mit gelb in der 20. Minute vorbelastet wegen Schwalbe, bekommt den Ball, schiesst zum "2:0" ein, und wegen grosser Freude und Dummheit ziehts Hemd aus. Gelbe Karte ... nur das Tor zählt nicht wegen vorher gegangenen Abseits.

    PSG gewinnt und steht im ein Monat später stattfindenden CL Endspiel ... ohne Neymar.

    Ich garantiere, das PSG für die Spielberechtigung von Neymar kämpfen würde. Das ginge nicht nur zur UEFA sondern auch FIFA und vielleicht hin zur obersten sportliche Gerichtsbehörde CAS.