Regeländerungen für 2026

  • Eine App auf einer Smartwatch würde sich da meiner Meinung nach durchaus anbieten und wäre eigentlich genau die richtige Lösung. Die könnte beispielsweise direkt die Spielberichte ins DFB-Net senden oder gar live ans angebunden sein (tickernder Schiedsrichter ohne großen Mehraufwand für den SR selbst).


    Das Problem sehe ich aber eher darin, wer denn die Hardware, auf der diese App laufen soll, zur Verfügung stellt. Das eigene Handy oder die eigene Smartwatch dafür zu nehmen...würde ich vielleicht persönlich machen, aber man kann bei den Preisen, die solche Geräte mittlerweile haben, nicht voraussetzen, dass jeder die der Gefahr des Sports aussetzen möchte.

  • Diese eine Minute bekommt der Schiedsrichter schon geregelt. Eine Minute bedeutet im Fußball ja nicht „exakt 60 Sekunden“ und liegt sowieso im Ermessensspielraum.


    Alles zwischen 30 und 90 Sekunden ist gerundet eben eine Minute.


    Und sollte es nach 20 Sekunden zu einer weiteren längeren Unterbrechung kommen, dann spielen die davor wartenden Spieler wieder mit.

  • Nettospielzeit, was regt ihr euch so auf…


    Im Futsal stoppt bei uns einer vom Heimteam (nicht selten ist das ein verletzter Spieler) die Zeit. Und zwar bis in die höchste Liga. Nur in Entscheidungsspielen macht das dann ein ofizieller SR. Funktionierts? Tja, mal besser mal weniger… aber bei weitem wird nicht einfach das Auswärtsteam benachteiligt… (oder das Heimteam bevorzugt)

    Nicht ganz. In der Bundesliga werden tatsächlich 4. Schiedsrichter (Zeitnehmer) offiziell angesetzt. Das sind dann für gewöhnlich Futsal-SR aus'm Landesverband.


    Aber ja, drunter funktioniert es auch im Einflussbereich des jeweiligen Heimvereins meist ordentlich.


    Vom Prinzip finde ich offene Countdowns gut. Mich stört hier allerdings auch, dass man unterschiedliche Zeiten hat. Ohne Ermessensspielraum geht's nicht ganz aber ich hätte mir hier für die Spielfortsetzungen auch eher nen prinzipiellen 8-Sekunden-Countdown gewünscht, als einen 5-Sekunden-Countdown, der aber nur bei Spielverzögerungen gestartet wird.

  • Mit „bei uns“ spreche ich halt von der Schweiz, und da ist es so wie ich es geschrieben habe. Wie es bei euch in Deutschland aussieht kann ich nicht sagen.

    A yacht in port is safe, but that's not what yachts are built for.

  • Mit „bei uns“ spreche ich halt von der Schweiz, und da ist es so wie ich es geschrieben habe. Wie es bei euch in Deutschland aussieht kann ich nicht sagen.

    Sorry, habe nicht mitbekommen, dass du aus der Schweiz bist.


    Bei uns ists wie gesagt, dass in der Bundesliga neutrale Zeitnehmer eingesetzt werden und drunter normalerweise die Vereine das selbst regeln.

  • Vom Prinzip finde ich offene Countdowns gut. Mich stört hier allerdings auch, dass man unterschiedliche Zeiten hat. Ohne Ermessensspielraum geht's nicht ganz aber ich hätte mir hier für die Spielfortsetzungen auch eher nen prinzipiellen 8-Sekunden-Countdown gewünscht, als einen 5-Sekunden-Countdown, der aber nur bei Spielverzögerungen gestartet wird.

    Aber der Countdown ist doch in beiden Fällen exakt gleich, nämlich fünf Sekunden. Bei der Ballkontrolle des Torwarts bei laufendem Spiel, die regeltechnisch auf acht Sekunden begrenzt ist, startet der SR eben den 5-Sekunden-Countdown entsprechend nach drei Sekunden. Bei den Spielfortsetzungen Einwurf und Abstoß entscheidet der SR in seinem Ermessen, ob/wann der den 5-Sekunden-Countdown startet. Das ist doch plausibel.


    Für uns Referees wird es doch so viel einfacher, wenn es beim Einwurf oder Abstoß schneller gehen soll, als wie bisher durch Zurufe und Ermahnungen anzutreiben und mit Verwarnungen zu eskalieren.

  • Hätte man aber einfach beides auf 5 Sekunden nach Ermessen des SR setzen müssen.

    Denn auch die 8 Sekunden für den TW beginnen nach dem ermessen des SR.

    Man hat also im Prinzip zweimal die exakt gleiche Regelung einmal mit 8 und einmal mit 5 Sekunden und in beiden Fällen muss man aber nur 5 Sekunden runterzählen

    Bin kein Schiedsrichter, nur ein Spieler Trainer (wieder) Spieler  Irgendjemand Alt-Herren Spieler der sich für die Regeln seines Sports interessiert

  • Denn auch die 8 Sekunden für den TW beginnen nach dem ermessen des SR.

    Eigentlich genau das nicht. Die 8 Sekunden laufen ab dem Moment der Ballkontrolle mit den Händen, der wörtlich im Regelwerk definiert ist. Die Unschärfe kommt jetzt aber wieder daher, dass es verbandsspezifische Neudeklaration von "Ballkontrolle mit den Händen".

  • Ich zitiere aus den offiziellen Regeln:


    Der Schiedsrichter entscheidet, wann der Torhüter den Ball kontrolliert und die acht Sekunden beginnen

    Das ist also nicht verbandsspezifisch sondern steht genau so beim IFAB



    Ich könnte jetzt spaßeshalber ein neues Fass aufmachen:

    Zitat

    Ein Torhüter darf von einem Gegner nicht angegriffen werden, wenn er den Ball mit einer Hand oder beiden Händen/einem Arm oder beiden Armen kontrolliert


    Wenn der SR entscheidet, wann der TW den Ball kontrolliert, dann könnte ein Stürmer den Ball legal aus den Händen vom TW spielen, wenn der SR das noch nicht entschieden hat.

    Streng genommen dürfte das aktuell bei fast jedem "Kontrollieren" vom TW der Fall sein, da die SR in de Regel später als 3 Sekunden danach mit dem zählen beginnen.


    Allerdings ließe sich das erst im Nachhinein "belegen".. also eher schlecht für den Stürmer nochmal nachzustochern ;)

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  • Das ist also nicht verbandsspezifisch sondern steht genau so beim IFAB

    Ändert aber nichts daran, dass eine derartige Entscheidung seitens des SR regelwidrig ist, wenn ein Torwart 20 Sekunden auf dem Ball liegt und der Schiri die 8 Sekunden erst nach dem Aufstehen ansetzt. Im Satz unmittelbar vorher ist nämlich auch klar definiert, dass mit gefangenem oder unter dem Körper gesperrtem Ball die Ballkontrolle begonnen hat.

    Wenn der SR entscheidet, wann der TW den Ball kontrolliert, dann könnte ein Stürmer den Ball legal aus den Händen vom TW spielen

    Genau das ist der Punkt. Diese beiden Regeln sind nicht voneinander trennbar. Wenn der Torwart seitlich ab eine Hand auf dem Ball liegen hat, dann ist das entweder Ballkontrolle mit der Wirkung, dass er nicht mehr angegriffen werden darf und die 8 Sekunden laufen oder aber es ist noch keine Ballkontrolle, die 8 Sekunden laufen nicht und ein Stürmer darf ihm den Ball unter der Hand rauskicken.

  • Diese beiden Regeln sind nicht voneinander trennbar.

    Und genau dafür haben wir einen Schiedsrichter aus „Fleisch und Blut“, der im Geiste des Fußballs entscheidet.


    Berührt der TW den Ball und wird angegriffen, dann hat er ihn natürlich kontrolliert. Wenn er ihn nur gerade so abgewehrt hat und wieder hinterher krabbelt, dann hat er ihn noch nicht kontrolliert.


    Aber ich stimme dir zu, sobald er den Arm in aller Ruhe auf den Ball legt, müssen die 8 Sekunden beginnen. Und wenn der Schiedsrichter der Meinung ist, dass der TW sich verletzt hat, muss er unterbrechen, aber eine Verschnaufpause von 30 Sekunden darf es definitiv nicht geben.

  • Die Pause gibt es aber quasi immer.

    Wenn man wirklich mal auf die Sekunden achtet, ab dem Zeitpunkt wo ich eine regelkonforme Ballkontrolle sehen würde und bei der ich ein Foul pfeifen würde, wenn der Stürmer den TW angreift, dann sind das selten nur 8 Sekunden.

    Immer wenn ich zähle komme ich mindestens auf 5 Sekunden bis der SR anfängt zu zählen.. eher etwas mehr. (Zumindest wenn die TV Bilder es zulassen das zu erkennen).


    Mein Hauptkritikpunkt ist doch, dass ich nicht verstehe warum man nicht beide "Countdowns" gleich gemacht hat auch im Regeltext.

    Wir haben jetzt zwei Zeiten, die beide im Ermessen des SR anfangen und beide bei 5 runtergezählt werden müssen.

    Aber da niemand weiß wann das Ermessen des SR anfängt ist das im Prinzip vollkommen willkürlich.

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  • Jetzt die Regeländerungen auch vollständig mit offizieller Quelle (IFAB)


    Wichtig für alle SR sind dabei:


    Regel 3

    - Zeitlimit von 10 Sekunden (nach Zeichen durch SR) für das Verlassen des Spielfelds bei Auswechslungen. Strafe: Betreten erst nach 1 Minute in der dann nächsten Spielunterbrechung; Ausnahme: Verletzung oder Sicherheitsgründe


    Regel 4

    - Ungefährliche, abgedeckte Accessoires sind erlaubt (auch in Regel 5)


    Regel 5

    - bei nicht korrekter Ausführung der Spielfortsetzung (z.B. falscher Einwurf) darf auf Vorteil entschieden werden, wenn der Ball im Spiel ist ("Es wird präzisiert" deutet dabei darauf hin, dass es auch vorher schon so sein sollte - haben wir hier ja auch schon diskutiert)

    - Spieler müssen nach Behandlung auf dem Feld oder verletzungsbedingter Unterbrechung das Spiefeld für 1 Minute verlassen (mit Ausnahmen TW und Verletzung durch Foul, das mit Gelb oder Rot geahndet wird)


    Regel 8

    - SR-Ball bei SR-Berührung:

    -"in Ballbesitz gekommen wäre" schließt die Situation ein, wenn der Ball das Spielfeld verlassen hätte

    - Ausführung an der Stelle des Eingriffs durch SR (gilt auch für Drittpersonen) (also nicht wo Ball bei Unterbrechung)


    Regel 10 und Regel 14

    - bereits bekannte Anpassung zu Doppelberührungen (Wiederholung bei Torerfolg)

    - bei gleichzeitigem Vergehen von Schütze und TW keine automatische Verwarnung für den Schützen


    Regel 12

    - keine Verwarnung für DOGSO, wenn Vorteil und Tor (insbesondere auch bei Handspiel)

    - Verwarnung nur noch bei übermäßiger Verzögerung der Spielfortsetzung (bei normaler Verzögerung greifen die entsprechenden Neuregelungen)

    - bei der DOGSO-Beurteilung spielt auch die Position und Anzahl der Angreifer eine Rolle (das braucht wohl noch etwas Erklärung)


    Regel 15 und Regel 16

    - Bei Verzögerung 5-Sekunden-Countdown; bei Überschreitung wechselt Ballbesitz (anderes Team wirft bzw. Eckstoß statt Abstoß)

  • Es fehlt aber weiterhin eine saubere Definition, was eine Behandlung ist bzw. ein Umgang mit einem Spieler, der nach eigenem Bekunden nicht behandelt werden will, aber dennoch liegen bleibt.


    Und die Geschichte mit den abgedeckten "ungefährlichen" Accessoires, nein, bitte nicht, da haben wir wieder Diskussionen ohne Ende, weil der Schiri und der Spieler da vermutlich unterschiedliche Auffassungen haben, schlimmer aber, am Ende hat da jeder Schiri auch seine eigene Idee ...


    Und warum es nicht möglich ist, wenigstens einheitliche Zeiten bei Spielverzögerungen zu nutzen ... Bezüglich der Zeitmessungen hatte ich mich ja schon geäußert, dass kann man mit 4. Offiziellen machen, sonst wird das schwierig.

  • Es fehlt aber weiterhin eine saubere Definition, was eine Behandlung ist bzw. ein Umgang mit einem Spieler, der nach eigenem Bekunden nicht behandelt werden will, aber dennoch liegen bleibt.

    Finde ich schon recht klar formuliert:

    - Sobald Betreuer auf das Spielfeld kommen -> Spieler muss mindestens 1 Minute raus

    - Wenn der SR in Vermutung einer schweren Verletzung unterbricht -> Spieler muss mindestens 1 Minute raus

    - Wenn das Spiel ohnehin unterbrochen ist und ein liegengebliebener Spieler auf Nachfrage des SR keine Behandlung will -> Spieler muss nicht raus

    Und die Geschichte mit den abgedeckten "ungefährlichen" Accessoires, nein, bitte nicht, da haben wir wieder Diskussionen ohne Ende, weil der Schiri und der Spieler da vermutlich unterschiedliche Auffassungen haben, schlimmer aber, am Ende hat da jeder Schiri auch seine eigene Idee ...

    Ja, da sollte es noch ein paar Hinweise aus dem Lehrwesen zu geben.

    Und warum es nicht möglich ist, wenigstens einheitliche Zeiten bei Spielverzögerungen zu nutzen

    Es sind ja meist 5 Sekunden. Beim Abschlag ist nur genauer festgelegt, dass diese 3 Sekunden nach Ballkontrolle beginnen sollen, bei Abstoß und Einwurf entscheidet der SR selbst (aber 3 Sekunden nach Ausführungsbereitschaft ist vielleicht auch dort ein guter Richtwert).

    Und bei den Auswechslungen wären 5 Sekunden sicherlich zu knapp (die maximalen 45 Meter zur nächsten Spielfeldbegrenzung in 5 Sekunden zu sprinten wäre schon sehr sportlich...).

  • Es fehlt aber weiterhin eine saubere Definition, was eine Behandlung ist bzw. ein Umgang mit einem Spieler, der nach eigenem Bekunden nicht behandelt werden will, aber dennoch liegen bleibt.

    Eine Behandlung ist, sobald ein Pfleger das Spielfeld betritt und irgendwas am Spieler macht. Der Umgang ist sehr simpe:l
    1. Frag den Spieler, ob er pflege braucht.
    2. Kommt keine eindeutige Antwort, machst du ihn darauf aufmerksam, dass du einen Pfleger auf den Platz rufst, wenn er kein eindeutiges nein von sich gibt.
    3. Wenn jetzt ein Pfleger da ist, hat er pech gehabt. Bitte den Pfleger darum, dem Spieler einen Sprutz Wasser auf den Fuss zu geben, damit es von aussen auch nach einer "Pflege" aussieht. Wenn er es nicht macht, siehst du halt etwas blöd aus, aber der Spieler ist unter dem Strich selbst Schuld, dass er raus muss. Wenn wer meckert, hast du's dem Spieler ja gesagt.

  • Ob so ein Vorgehen wie unter 2 einem Sportgerichtsverfahren standhält?

  • Finde ich schon recht klar formuliert:

    - Sobald Betreuer auf das Spielfeld kommen -> Spieler muss mindestens 1 Minute raus

    - Wenn der SR in Vermutung einer schweren Verletzung unterbricht -> Spieler muss mindestens 1 Minute raus

    - Wenn das Spiel ohnehin unterbrochen ist und ein liegengebliebener Spieler auf Nachfrage des SR keine Behandlung will -> Spieler muss nicht raus

    Sorry, aber das reicht mir nicht! Was ist mit dem Fall, der gar nicht so selten vorkommt, dass ein Spieler auf dem Feld einen Krampf hat, den ihm ein Mit-, manchmal sogar auch ein Gegenspieler, "ausdrückt"? Da ist niemand auf das Feld gekommen, dennoch wurde der Spieler "behandelt" - und eine Spielverzögerung deswegen, darauf kommt es ja eigentlich an, habe wir auf jeden Fall. Ist das also wirklich so klar?


    Von den weiteren Grenzfällen, beispielsweise dass ein Spieler einen Moment braucht - der Klassiker ist ein Treffer des Balles in die Kronjuwelen -, ganz zu schweigen, da kommt auch keiner auf das Feld, einen Zeitverlust haben wir aber trotzdem ...

  • Regel 5

    - bei nicht korrekter Ausführung der Spielfortsetzung (z.B. falscher Einwurf) darf auf Vorteil entschieden werden, wenn der Ball im Spiel ist ("Es wird präzisiert" deutet dabei darauf hin, dass es auch vorher schon so sein sollte - haben wir hier ja auch schon diskutiert)

    Interessant, das schließt m. E. eben auch beim z. B. Freistoß/Abstoß den falschen Ort oder den nicht ruhenden Ball mit ein, sobald der Ball mit dem Fuß gespielt wurde.

    Es fehlt aber weiterhin eine saubere Definition, was eine Behandlung ist bzw. ein Umgang mit einem Spieler, der nach eigenem Bekunden nicht behandelt werden will, aber dennoch liegen bleibt.

    Das sehe ich weniger kompliziert. Wenn er offensichtlich nicht wegen einer schweren Kopfverletzung Blödsinn redet und nicht behandelt werden will, darf er selbstverständlich am Boden liegen bleiben. Das Spiel geht dann trotzdem weiter und jede anschließende Verzögerung wird dementsprechend geahndet.

    Eine Behandlung ist, sobald ein Pfleger das Spielfeld betritt und irgendwas am Spieler macht

    Und was ist, wenn ein anderer Spieler z. B. behilflich ist beim Lösen eines Krampfes? Das wäre für mich auch eine Behandlung.


    2. Kommt keine eindeutige Antwort, machst du ihn darauf aufmerksam, dass du einen Pfleger auf den Platz rufst, wenn er kein eindeutiges nein von sich gibt.

    Das klingt pragmatisch, dann müssen wir zum Wohle des Spielers von einer schweren Verletzung ausgehen.


    3. Wenn jetzt ein Pfleger da ist, hat er pech gehabt. Bitte den Pfleger darum, dem Spieler einen Sprutz Wasser auf den Fuss zu geben, damit es von aussen auch nach einer "Pflege" aussieht. Wenn er es nicht macht, siehst du halt etwas blöd aus, aber der Spieler ist unter dem Strich selbst Schuld, dass er raus muss. Wenn wer meckert, hast du's dem Spieler ja gesagt.

    So etwas würde ich nicht machen. Sobald der „Pfleger“ dann das Spielfeld betreten hat, verlässt er es nur gemeinsam mit dem Spieler, egal ob er Wasser spritzt, eine heilende Handbewegung macht oder der Spieler spontan geheilt zwischenzeitlich wieder aufspringt.

  • Von den weiteren Grenzfällen, beispielsweise dass ein Spieler einen Moment braucht - der Klassiker ist ein Treffer des Balles in die Kronjuwelen -, ganz zu schweigen, da kommt auch keiner auf das Feld, einen Zeitverlust haben wir aber trotzdem ...

    Hier haben wir einen offensichtlichen Ausnahmefall, wo der Schiedsrichter im Sinne der Regel dem Spieler ein paar Sekunden mehr Verschnaufpause lässt, die natürlich nachgespielt werden. Aber auch hier würde ich einen Betreuer bitten den Spieler vom Platz zu begleiten, wenn es klar ist, dass es länger dauert.


    Und wenn deswegen das Spiel unterbrochen wurde, dann muss der Spieler doch ohnehin das Spielfeld verlassen.