Ergebnisse der Umfrage zum STOPP-Konzept

  • Auf fussball.de sind die Ergebnisse der DFB-Umfrage zum STOPP-Konzept zu lesen - ein jeder möge dies selbst bewerten, mir ist vor allem eine recht geringe Beteiligung aufgefallen sowie eine ganz offenkundige Unzufriedenheit der Schiris mit den Landesverbänden und dem DFB.

  • Ich bin ja nicht direkt betroffen, aber das Problem ist doch weiterhin, dass der DFB es nicht schafft bei den Profis die Regeln entsprechend umzusetzen.

    Und das zieht sich dann nach unten zu den Amateuren.


    Warum dürften Profispieler immer noch so viel meckern und lamentieren? Zugegeben es ist ein kleines bisschen besser geworden und es gibt mehr gelbe Karten fürs meckern.

    Aber man bräuchte ein STOPP Konzept überhaupt nicht, wenn man es mal schaffen würde den Respekt vor dem SR ganz oben zu etablieren. Solange aber jedes Wochenende die Spieler weiterhin mit dem SR wild diskutieren können ohne Konsequenzen wird sich auch weiter unten nichts ändern.


    Die Umfrage sieht das ja auch so.. 88% sehen den mindestens starken Einfluss der Profis auf den Amateurbereich. Solange das nicht im Griff ist, ist alles andere vergebener Aufwand.

    Bin kein Schiedsrichter, nur ein Spieler Trainer (wieder) Spieler  Irgendjemand Alt-Herren Spieler der sich für die Regeln seines Sports interessiert

  • Was ich eigentich ganz gut fand, war der "sprechende Schiedsrichter", der seine Entscheidungen auch vor den Zuschauern begründet.

    Dadurch würden die Feinheiten und Neuerungen der Regeln auch mal bei Zuschauern und den Medienfuzzis, die von sich glauben die Regeln zu kennen, ankommen.

    Mit mehr Verständnis über die Regeln, würde meiner Meinung nach auch mehr Verständnis und Respekt einhergehen.

    Solange aber ein Großteil der Leute glaubt "Foul ist, wenn der Schiri pfeift" ohne die Entscheidungshintergründe zu kennen, fehlt einfach das Verständnis.


    Von dem Konzept hört man irgendwie nichts mehr. Ist das wieder eingestampft worden oder wird das einfach nur totgeschwiegen?

  • Ich bin ja nicht direkt betroffen, aber das Problem ist doch weiterhin, dass der DFB es nicht schafft bei den Profis die Regeln entsprechend umzusetzen.

    Und das zieht sich dann nach unten zu den Amateuren.

    Genau das ist der Punkt.
    Ein Bundesligaspiel am Samstag hat extrem viel Reichweite. Wenn dort etwas passiert, das den Regeln widerspricht, oder irgendein Kommentator mit einem "schlauen Kommentar" eine Szene zur Schiedsrichterentscheidung kommentiert, glänzen am Sonntag vormittag in der Betonliga bundesweit Millionen von Spielern, Trainern und Zuschauern – und halten den Kollegen für inkompetent.

  • Das findet doch in der Bundesliga regelmäßig jede Woche Anwendung. Und in der 2. Liga ab dem 9. Spieltag.

    In einer Aktion prallten Grevelhörster und Gerick zusammen. Der FC-Stürmer blutete aus der Nase, aber Schiedsrichter Stefan Tendyck aus Gelsenkirchen konnte mit einem Taschentuch aushelfen. Gericks Torriecher wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen: Er markierte das 1:3.


    Westfalen-Blatt (29.5.2017) :D

  • Genau das ist der Punkt.
    Ein Bundesligaspiel am Samstag hat extrem viel Reichweite. Wenn dort etwas passiert, das den Regeln widerspricht, oder irgendein Kommentator mit einem "schlauen Kommentar" eine Szene zur Schiedsrichterentscheidung kommentiert, glänzen am Sonntag vormittag in der Betonliga bundesweit Millionen von Spielern, Trainern und Zuschauern – und halten den Kollegen für inkompetent.

    Brauchen wir Kommentaroren dafür? Wenn am ersten Spieltag ein böser Regelverstoß passiert ist. Ich weiß, man soll nicht seine eigenen Kollegen kritisieren, aber die Qualität der Schiedsrichter im Profi-Bereich lässt schon zu wünschen übrig.

  • Genau das ist der Punkt.
    Ein Bundesligaspiel am Samstag hat extrem viel Reichweite. Wenn dort etwas passiert, das den Regeln widerspricht, oder irgendein Kommentator mit einem "schlauen Kommentar" eine Szene zur Schiedsrichterentscheidung kommentiert, glänzen am Sonntag vormittag in der Betonliga bundesweit Millionen von Spielern, Trainern und Zuschauern – und halten den Kollegen für inkompetent.

    Ich würde noch dazu setzen, dass sich eine ganze Menge SR-Kollegen ebenfalls an den Spielleitungen in der Bundesliga orientieren. Die lassen sich es dann auch gefallen, dass drei oder vier Spieler gleichzeitig auf sie einreden, teils in Kombination mit aggressivem Verhalten, oder pfeifen selbst klare Vergehen im Oberkörperbereich oder Grätschen mit offener Sohle nicht ab, wenn dabei auch irgendwie der Ball berührt wird. Und man selbst muss dann mit Mannschaften klarkommen, die fassungslos aus allen Wolken fallen, wenn es eine :rote_karte: gibt, weil sie ihren Gegner als "kleine Schwuchtel" bezeichnet oder mit offener Sohle umgetreten haben, oder sich über 4 Strafstöße in der ersten Halbzeit aufregen, weil sie immer noch nicht kapiert haben, dass man Gegenspieler auch bei Eckbällen nicht am Trikot runterreißen oder mit einem gezielten Stoß in den Rücken am Kopfball hindern darf.

    Der Klügere gibt nach.


    Das erklärt, warum die Welt von den Dummen regiert wird.

  • aber die Qualität der Schiedsrichter im Profi-Bereich lässt schon zu wünschen übrig.

    Bei dem Jugendwahn-Trip, den der DFB wieder momentan fährt, wundert mich das ehrlich gesagt auch nicht.