Schiedsrichter verlangt freien Eintritt für Familienangehörigen

  • Wobei sein Verhandlungsgeschick natürlich auch nur mittelmäßig ist. Aussichtsreicher wäre etwa so etwas:


    "Ihre Begleitung muss aber bezahlen."


    "Dann hätte ich gerne die Ausdrucke vom Spielbericht, sonst geht es hier nicht los"

  • Wobei sein Verhandlungsgeschick natürlich auch nur mittelmäßig ist. Aussichtsreicher wäre etwa so etwas:


    "Ihre Begleitung muss aber bezahlen."


    "Dann hätte ich gerne die Ausdrucke vom Spielbericht, sonst geht es hier nicht los"

    Was heißt hier Verhandlungsgeschick? Feilschen mit dem Heimverein schon vor Spielbeginn? Das geht gar nicht.


    Ich als Heimverein würde bei so etwas auf die 5 € verzichten. Andersrum würde ich als Vater dann einfach den Eintritt bezahlen. Wir haben im letzten Jahr bis zu 100% Spesenerhöhung bekommen, da ist eine Diskussion über 5 € lächerlich.

  • Ich hätte wohl dieses hier --> :ironie: benutzen sollen. Freien Eintritt für einen Angehörigen zu verlangen und zu drohen sonst nicht anzupfeifen it natürlich Blödsinn. Außer vielleicht, wenn es sich um einen minderjährigen Schiedsrichter handelt, aber selbst die sollten während des Spiels keiner Beaufsichtigung durch die Eltern bedürfen.

  • Mein Gott, wenn ein Schiedsrichter bei einem Amateurkick seinen Vater mitnimmt, der nur seinen Sohn sehen möchte, dann lasst ihn doch ohne Diskussionen rein. Natürlich kann man das jetzt formaljuristisch auseinandernehmen, aber im Endeffekt gibt es doch nur Verlierer.

  • Der Ton macht halt die Musik und der soll schon sehr fordernd gewesen sein.

    Für mich ist es völlig unverständlich, wie man hier nur annähernd den Schiedsrichter im Schutz nehmen kann.

  • Mark

    Wie Kaef schon schrieb, kann man das vom Tonfall her so oder so ausdrücken - an sich ist das doch normal, dass man als Zuschauer grds. zahlen muss, kenne ich zumindest so...

  • Ich war nicht dabei, sodass mir der exakte Ablauf, insbesondere wer wann was wie gesagt hat, nicht bekannt ist. Der Ton macht natürlich die Musik und wenn der Kollege nicht höflich gefragt, sondern sofort gefordert hat, dann geht das natürlich überhaupt nicht.


    Grundsätzlich sollte man im unteren Amateurbereich dem Schiedsrichter allerdings ohne Diskussionen eine kostenlose Begleitperson zugestehen, insbesondere wenn es ein Angehöriger ist. Und wenn der Ton unpassend war, ist es „taktisch“ trotzdem besser es zuzulassen und sich erst im Nachhinein beim Obmann zu beschweren. Einen objektiven Schaden richtet der nicht zahlende Zuschauer nicht an.

  • Was heißt hier Verhandlungsgeschick? Feilschen mit dem Heimverein schon vor Spielbeginn? Das geht gar nicht.


    Ich als Heimverein würde bei so etwas auf die 5 € verzichten. Andersrum würde ich als Vater dann einfach den Eintritt bezahlen. Wir haben im letzten Jahr bis zu 100% Spesenerhöhung bekommen, da ist eine Diskussion über 5 € lächerlich.

    100 % Wo? Wann?

  • Für mich ist es völlig unverständlich, wie man hier nur annähernd den Schiedsrichter im Schutz nehmen kann.


    Im Artikel steht immerhin auch Folgendes:


    "Die Spielleitung des Unparteiischen war nach Aussagen mehrerer Augenzeugen dann jedoch spürbar vom verweigerten Frei-Ticket für den Schiri-Vater geprägt. Ein nach Meinung der Heimelf unberechtigter Elfmeter zugunsten des ST Kraiberg und ein nicht gegebener Treffer für den TV wegen angeblicher Abseitsposition, den neutrale Beobachter als „absolut regulär“ einstuften, hinterließen beim 2:4 einen Beigeschmack."


    Und gegen einen derartigen Angriff auf die Unparteilichkeit eines Schiedsrichters werde ich ihn immer in Schutz nehmen, bis etwas anderes bewiesen ist.