Vorsicht, wir reden hier über einen Klassiker von "Regeln ändern sich", wurde das doch zur laufenden Saison noch einmal geändert.
Regel 12.4 lautet jetzt, soweit es sich um "Reduzierungen" handelt, so:
Zitat• ein anderes Vergehen begeht, um einen aussichtsreichen Angriff zu verhindern oder zu unterbinden, es sei denn, der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß für ein Vergehen, das bei dem Versuch, den Ball zu spielen, oder bei einem Zweikampf um den Ball begangen wurde,
• eine offensichtliche Torchance mit einem Vergehen vereitelt, das bei dem Versuch, den Ball zu spielen, oder bei einem Zweikampf um den Ball begangen wurde und der Schiedsrichter auf Strafstoß entscheidet,
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Wenn ein Spieler mit einem Vergehen gegen einen Gegner im eigenen Strafraum eine offensichtliche Torchance vereitelt und der Schiedsrichter auf Strafstoß entscheidet, wird der Spieler verwarnt, wenn das Vergehen bei dem Versuch, den Ball zu spielen, oder bei einem Zweikampf um den Ball begangen wurde. In allen anderen Situationen (z. B. Halten, Ziehen, Stoßen oder keine
Möglichkeit, den Ball zu spielen) ist der Spieler, der das Vergehen begeht, des Feldes zu verweisen.
Dabei ist die Auslegung dahingehend geändert worden, dass sehr viel mehr als "Zweikampf um den Ball" angesehen wird, per saldo geht es jetzt tatsächlich nur noch darum, wenn tatsächlich keine Möglichkeit besteht, den Ball zu spielen - kann man jetzt gut finden oder nicht ...