Geschmäckle hat´s schon.....

  • Bevor wir zur eigentlichen Geschichte kommen, etwas zu den Spielbesetzungsregeln im Hamburger Fussball Verband.


    Jugendspiele von Mannschaften, die "nicht Leistungsorientiert" spielen, sind durch Vereinseigene (Lizensierte) Schiedsrichter durch den SR-Obmann des Vereins zu besetzen.

    Hierbei handelt es sich i.d.R. um die 2. und 3. Mannschaften eines Jahrgangs, die in sogenannten "Staffeln ohne Aufstieg" spielen.

    Kann man drüber diskutieren ob das sinnvoll ist, soll aber nicht Gegenstand dieses Beitrags sein.


    Anfang Dezember letzten Jahres kam es also zu so einer Begegnung einer unserer Jugendmannschaften bei einem Auswärtsspiel. Der SR-Kollege wurde also vom Gegner gestellt und es gibt noch eine Zusatzinfo: Der SR Obmann ist auch gleichzeitig Trainer der gegnerischen Jugendmannschaft.

    Unsere Jungs holten 3 Punkte und gewannen das Spiel mit 3 Toren unterschied aber das ist Nebensache. Viel wichtiger: Es gab 2 FaD und 6 Verwarnungen die sich auf beide Mannschaften gerecht verteilten.


    Bis hierhin nichts weltbewegendes wenn da nicht eine Irritation bezüglich einer Spielsperre gewesen wäre:


    Im Wissen darum, das man nach einem FaD gesperrt wird erkundigte sich unser Trainer beim Verband, wie lange denn unser Spieler wegen des FaD gesperrt ist. Dabei wurde festgestellt, das im DFB-net überhaupt keine Disziplinarstrafen eingetragen worden waren und etwas in Gang gesetzt, was heute in einer Sportgerichtsverhandlung endete.


    Unser Trainer erheilt eine Einladung zu einer Sportgerichtsverhandlung wegen diskriminierendem Verhalten.


    Vorweg erhielten wir die Info das es auf Nachfrage des HFV zu schriftlichen Verhandlungen kam bei der unser Spieler wegen Notbremse 1 Spiel und der des Gastgebers 2 Spiele Sperre wegen Foulspiel erhalten haben.


    Zur heutigen Verhandlung habe ich unseren Trainer dabei unterstützt folgende Stellungnahme zu formulieren.


    Unser Trainer wurde heute von dem Vorwurf der Diskriminierenden Äusserungen freigesprochen.

    Das Sportgericht folgte der Stellungnahme unseres Trainers weil die Angaben der Zeugen (Spieler und Trainer von[Heim]) und des Schiedsrichters in wesentlichen Angaben voneinander abwichen und sich der als Zeuge von [Heim] vorgeladene Spieler in seinem Aussagen mehrfach widersprach. Darüber hinaus wurden Spieler als (beteilligte) Zeugen von[Heim] benannt, die nicht auf dem Spielbericht standen.

  • Ich habe den Spielbericht des Schiedsrichters gelesen. Dazu möchte ich sagen: seine persönliche Meinung wie "...jedoch war er total sauer..." oder "...der Trainer vergriff sich dann in seinen Ton..." hat nichts in einen Spielbericht zu suchen. Es sollen nur Fakten genannt werden.


    Meine Frage:

    1. Der SR schrieb: "Trainer sagte zum Spieler, halt die Schnauze du Nigga". War der Spieler ein Afrikaner?

    2. Der Trainer jedoch schrieb dass statt dessen der Spieler ihn anpöbelte mit den Worten: Sei leise! Was ist los mit Dir Digger".

    Das sind zwei gegenteilige Aussagen.


    Falls 1. zuträfe (Hautfarbe von Spieler ist dunkel), hätte ich den Trainer in die Kabine geschickt.

    Zu 2. Nachgeforscht: Wort wird im Hamburger Raum gebraucht, könnte sich auf "Dicker" beziehen (aber nur falls der Trainer "leichtes Übergewicht" hat.)

  • Womit wir eigentlich beim Kern des Problems wären: Es muss zwingend ein Doppelfunktionsverbot geben - entweder Trainer oder Schiedsrichter, beides in einer Person ist definitiv unvereinbar. Ich erinnere mich an ein Spiel, als meine Jüngsten noch spielten, welches auch der Trainer Heim (in den Klassen, in denen keine SR angesetzt werden, muss bei uns der Heimverein einen SR stellen, Lizenz nicht erforderlich) pfiff, aber nebenbei auch noch auf dem Feld seine Mannschaft coachte - menschlich verständlich, aber ein absolutes NoGo, erschwerend kam hinzu, dass einige seiner Entscheidungen mehr als diskussionsfähig waren.

  • "Digger" habe ich im Jugendslang auch schon mal gehört, musste aber ebenfalls nachschlagen:


    • Seinen Ursprung hat der Ausdruck „Digger“ im Hamburger Raum. Anders als viele gängige Rap-Begriffe stammt Digger nicht aus den USA.
    • Der deutsche Begriff „Digger“ ist auch nicht auf das englische Wort „Digger“ zurückzuführen, welches soviel wie „Goldgräber“ bedeutet.
    • Der Slangbegriff stammt von dem Wort „Dicker“ ab. Durch die im Hamburger Raum gängige Aussprache des „ck“ als doppeltes „g“ bürgerte sich der Begriff „Digger“ ein.
    • „Dicker“ bezieht sich dabei nicht auf die Körperform, sondern ist eine positiv gemeinte Anredeform für Freunde, Kumpels und Kollegen.
    • Synonym zu „Digger“ wird z. B. auch „Alter“ benutzt.

    Demnach ist "Digger" tatsächlich eher nicht negativ belegt - aber wer weiß das schon...?



    Dem SR kann man zunächst raten, dass er seine "Sonderberichte" mit seinem Obmann oder einer anderen (Vertrauens-)Person abstimmt, bevor er die einträgt/abschickt (auch wegen der Rechtschreibfehler und "unglücklichen" Formulierungen), und ferner kann man ihm raten, dass er solche schwerwiegenden Vorwürfe wie "halt die Schnauze du Nigga" nur anbringt, wenn er das tatsächlich genau so verstanden hat. Davon ist allerdings auszugehen, da er in seinem Bericht aussagt, dass er den Trainer aufgrund dieser Äußerung des Innenraums verwiesen hätte.


    Also steht da nun Aussage gegen Aussage, aber das Sportgerichtsverfahren hat ja ergeben, dass es widersprüchliche (Zeugen-)Aussagen gab.


    Das ganze "Theater" hätte man sich auch ersparen können...



    Die von Manfred erläuterte Problematik, dass Trainer/Betreuer ein Spiel pfeifen und parallel coachen habe ich auch erlebt und halte es ebenfalls für ein "NoGo". Hier müsste ein entsprechender Satz in die Durchführungsbestimmungen.


    Andererseits ist es auch problematisch, wenn irgendwelche Eltern mit rudimentären Regelkenntnissen das Spiel pfeifen, hier habe ich schon diverse "Verstimmungen" auf dem Platz erlebt, üblicherweise von außen, wenn sich nämlich andere Trainer/Betreuer/Eltern in die Entscheidungsfindung des Hilfs-SR einmischen.


    Aber wer soll's denn sonst machen, wenn es zu wenig Kollegen gibt?


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    "Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!"
    (Gerd Rubenbauer, als der FIFA-Beauftragte am Spielfeldrand eine Minute Nachspielzeit anzeigte)

  • Die von Manfred erläuterte Problematik, dass Trainer/Betreuer ein Spiel pfeifen

    Vorsicht, hier ist etwas falsch verstanden worden:

    1. Der Trainer hat im besagtem Verein eine Doppelfunktion, ist also auch gleichzeitig SR-Obmann und damit zuständig für SR Ansetzungen der oben erwähnten Spiele.
    2. Hier ist keiner "eingesprungen" der ein Spiel leitet weil kein SR vorhanden ist, sondern ein offizieller (und lizensierter) SR hat das Spiel geleitet, der sogar offiziell angesetzt war.
    3. Ein Innenraumverweis wurde nicht ausgesprochen (steht so auch im Sonderbericht des SR) mit der Begründung weil der Trainer alleine war (was allerdings nicht den Tatsachen entsprach und dem Spielbericht wiederspricht).


    Ich stelle folgende Fragen:


    • Warum wurden die Disziplinarstrafen nicht eingetragen? (Hintergrund SR pfeifft eigenen Verein)
    • Warum wurden die Sonderberichte der Disziplinarstrafen erst Wochen später auf Anfrage des Fussball Verbandes gefertigt?
    • Warum gibt es erst nach Wochen einen Sonderbericht über eine Diskriminierung durch die Gastmannschaft nachdem der Fussball verband auf eine Anfrage der Gastmannschaft in anderer Sache den SR auffordert seinen Job zu machen?
    • Warum gab es nicht sofort einen Sonderbericht über eine Diskriminierung wenn doch der SR-Obmann von [Heim] das ganze als Trainer selber mitverfolgt hat?
    • Warum wird der Trainer erst dann einer Diskriminierung beschuldigt, nachdem der SR einen "zwischen die Hörner" wegen mangelhafter Erfassung des SB bekommen hat?


    Das sind rhetorische Fragen. Antworten werden wohl nur die direkt beteilligten geben können.


    Dennoch bleibt an der Ganzen Sache etwas Geschmäckle.


    @ Altschiri und off Topic

    "Digger" habe ich im Jugendslang auch schon mal gehört[...]

    Demnach ist "Digger" tatsächlich eher nicht negativ belegt - aber wer weiß das schon...?

    Kann man auch als Anrede "Kumpel" o.Ä. bezeichnen. Wenn mich auf dem Feld jemand so anredet geht er Duschen weil ich immer "Dicker" verstehe und das als respektlose Beleidigung auffasse.

    Kommentar in einer Sportgerichtsverhandlung dazu: [Zitat aus einer Urteilsbegründung] Wer derartige Worte so gegenüber einem SR benutzt muss damit rechnen das sie falsch verstanden werden zumal eine derartige Wortwahl respektlos ist[Zitat Ende]

  • Ich stelle folgende Fragen:

    Zum Glück haben wir hier nicht so viel Papierarbeit. Nach normalen Jugendspielen (nicht 2 obersten Ligen) ist der Tag für mich getan. Nur bei Disziplinarstrafen und Trainer/Zuschauer Beschimpfung muss ein Spielbericht eingereicht werden (Resultate schickt Trainer ein)


    muss bei uns der Heimverein einen SR stellen

    Das ist in unseren Bezirk gang und gäbe. Der Verein bei dem ich tätig bin (nicht offiziiell sondern nur indirekt Mitglied) hat etwa 50 eigene Schiedsrichter. Dazu kommen: 1.) Ansetzer, bezahlter Posten, ist SR und Vereinsmitglied; 2.) Head Referee, bezahlter Posten, Vereinsmitglied, verantwortlich für Schiedsrichter Ausbildung; 3.) 4 Mentoren, bekommen Spesen für Spiele.


    In meiner langjährigen Erfahrung als Mentor haben die grosse Mehrzahl der Schiedsrichter immer neutral Spiele geleitet, egal ob bei meinen Verein oder andere Vereine in den Ligen. Natürlich gibt es immer einige schwarze Schafe. Wir als Mentoren impfen den Schiedsrichtern ein, objektiv zu bleiben; denn nur so gewinnen sie den Respekt der Gegner

    Aber wer soll's denn sonst machen, wenn es zu wenig Kollegen gibt?

    Es kann Abhilfe geschaffen werden, wenn das MUSS zur Vereinsangehörigkeit abgeschafft würde. Normalerweise melden sich Jugendspieler an um Schiedsrichter zu werden. Fussball wird jedoch nicht nur in Vereinen gespielt sondern auch in Schulen, Firmen, Bundeswehr, und Universitäten.

    Wie ich schon vorher erwähnte, wir brauchen keinen Verein beizutreten. Viele unserer Offiziellen sind Studenten, die sich mit wöchentlichen Spielen sogar mehr als ihr Taschengeld verdienen (Fahrtkosten werden kaum ersetzt)

  • Es kann Abhilfe geschaffen werden, wenn das MUSS zur Vereinsangehörigkeit abgeschafft würde.

    Warum sollte das mehr Menschen dazu bringen SR zu werden?
    Das ist doch im Zweifel nur eine Formalie.
    Entweder ich will SR werden oder nicht.

    In Deutschland wird Fußball in der Regel aber nur in Vereinen "richtig" gespielt.
    In der Schule oder in Firmen läuft das meisten nur nebenbei als Spaßkick wo man keine SR braucht.

    Ja natürlich gibt es auch noch "bunte Ligen", Betriebssportligen etc. Aber meine Erfahrung nach nimmt das da niemand so ernst.
    Wenn es da SR gibt, dann müssen die halt irgendwie von den an der Liga beteiligten Mannschaften gestellt werden.


    Dazu kommt noch, dass ohne Vereinsmitgliedschaft der DFB (und die Verbände) keine sportrechtlichen Urteile gegen SR fällen könnten. (Falls das mal möglich ist).


    Und ich weiß nicht wie sich die Vereine bei euch finanzieren aber ein Ansetzer und einen Head Referee als bezahlte Posten kann sich bei uns doch (so gut wie) kein Verein leisten

    Bin kein Schiedsrichter, nur ein Spieler Trainer der sich für die Regeln seines Sports interessiert :D

  • Dazu kommt noch, dass ohne Vereinsmitgliedschaft der DFB (und die Verbände) keine sportrechtlichen Urteile gegen SR fällen könnten. (Falls das mal möglich ist).


    Und ich weiß nicht wie sich die Vereine bei euch finanzieren aber ein Ansetzer und einen Head Referee als bezahlte Posten kann sich bei uns doch (so gut wie) kein Verein leisten

    Als Schiedsrichter werde ich Mitglied beim Verband, nicht beim Verein. Das kann mit der heutigen Technik innerhalb weniger Minuten vollzogen werden. Ein Formular wird ausgefüllt, der Betrag für die SR-Prüfung überwiesen, Teilnahme am Seminar und nach bestandener Prüfung bekommt man die SR-Bescheinigung. Dadurch trifft auch die Versicherung durch den Verband in Kraft. So etwas kann in Deutschland ohne weiteres durchgeführt werden. Der Vorstand meines Vereins in Deutschland (bin voriges Jahr wieder Mitglied geworden) hatte diesen Vorschlag schon vor Jahren beim Bezirk gemacht, ohne Erfolg.


    "Mein" Verein ist mittelgross. Heim-Ansetzungen an Wochenenden zwischen 50-70 Spielen, nur Jugend (zuvor waren es etwa 30 mehr, jedoch es gab grossen Spielerrückgang während der letzten zwei Jahre). Ich bekomme meine Spielansetzung morgen früh, Freitag, für das Wohenende. Ausserdem stellt der Verein noch 24 Teams je 12 Boys und Girls in zwei höheren Ligen auf, vergleichbar mit Fussball bei euch eine und 2 Ligen unter Bundesliga der Jugend.


    Die Spielerbeiträge plus Sponsorengelder finanzieren Ansetzer und Head Referee. Die Mentoren bekommen eine volle Ausrüstung wie Trainingsanzug, Polohemd, Sport- und Winterjacke. Ausserdem bekommen wir Spesen für unsere Tätigkeiten was sich etwa auf 25 Dollar/Stunden beläuft.



    In Deutschland wird Fußball in der Regel aber nur in Vereinen "richtig" gespielt.

    Der beste Herren Fussball (USA und Kanada) wurde vor Beginn der Profis bei den Unis gespielt. Im Amateurbereich sind die Unis den Vereinen ziemlich weit voraus, weil sie die besten jungen Spieler des Landes und Übersee mit kostenlosen Uni-Beitrag locken können. In den Vereinen gibt es zwar den besten Jugendfussball, allerdings wird jede Sportart in den Schulen auch gross geschrieben.

  • Es ist schon richtig, dass man nicht zwingend eine Vereinsmitgliedschaft für SR bräuchte, auch in Österreich ist das anders organisiert (auch dort ist ein SR Mitglied eines Verbandes), was nebenbei durchaus Vorteile hat. Persönlich bin ich immer äußerst indigniert, wenn nach der Wahl des Schiedsrichterobmanns selbige durch den Kreisfußballtag bestätigt werden muss - Demokratie sieht für mich anders aus, um nur ein Beispiel zu nennen.

  • Die Spielerbeiträge plus Sponsorengelder finanzieren Ansetzer und Head Referee.

    Sind das wirklich "Profis" also werden die Vollzeit bezahlt und können davon leben?

    Das halte ich in DE für finanziell unmöglich.
    So eine Vollzeitstelle mit Mindestlohn Bezahlung kostet den Arbeitgeber ~ 23.000€ im Jahr (grob gerechnet).
    Das kann sich glaube ich kaum ein Verein in DE leisten.

    Bin kein Schiedsrichter, nur ein Spieler Trainer der sich für die Regeln seines Sports interessiert :D

  • Die Spesen hätte ich auch gerne...

    Die Spesen habe ich auch verdient. Manchmal stand ich von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr auf den Platz. Spiele der Kleinen dauern 2x25 Minuten, 2x30 U-11 und U-12. Da müssen wir Mentoren mit wenigsten 6 junge Schiedsrichtern arbeiten und danach den Head Referee meinen Report schicken.

    Persönlich bin ich immer äußerst indigniert, wenn nach der Wahl des Schiedsrichterobmanns selbige durch den Kreisfußballtag bestätigt werden muss

    Der Obmann, ich nehme an es ist bei uns der Head Referee, wird vom Verein nominiert, und der Name an den Landesverband geschickt. Das ist alles. Wenn du z.B. hierher kommst und willst schiedsen, dann kontaktierst du den SR-Ausschuss im Landesverband. Dieser gibt dir die Namen aller Head Referees im Wohngebiet.

    Sind das wirklich "Profis" also werden die Vollzeit bezahlt und können davon leben?

    Für Ansetzer und Head Referees im Verein ist es eine Nebenbeschäftigung. Ich schätze, es gibt etwa 3.000,00 Dollar für die Saison. Ich weiss, dass Ansetzer für das Schulmeisterschafts-Turnier (1 Woche Dauer) $500 Dollar bekommen.


    Meinen Sohn wurde die "Stellung" als Head Referee/Ansetzer angeboten, aber er hat dankend abgelehnt. Es gibt too many headaches.


    Baseball-, Football-, und Eishockey-vereine zahlen den Schiedsrichtern entschieden mehr. Das ist auch bei Basketball der Fall, allerdings ist es ein Schulsport. Mir ist nicht bekannt, dass es eine Basketball-Liga für Jugendliche gibt.

  • Der Obmann, ich nehme an es ist bei uns der Head Referee, wird vom Verein nominiert, und der Name an den Landesverband geschickt.

    Das entspricht bei uns dem - es gibt keinen offiziellen Titel - Menschen, der vom Verein als Ansprechpartner für das schiedsrichterwesen benannt werden muss; darauf nimmt außerhalb des Vereins niemand Einfluss (natürlich mit Ausnahme der Fälle, wenn dieser Mensch auffällig wird).


    Bei dem von mir geschilderten Fall handelt es sich um den "Vorsitzenden" der Kreisschiedsrichtervereinigung, also den Schiedsrichter, den die SR aus ihren eigenen Reihen gewählt haben - und dass dieser von einem Dritten bestätigt werden muss, ist zwar aufgrund des Vereinsrechtes formal sicher nicht zu beanstanden, gefühlt aber ein absolutes Unding.

  • handelt es sich um den "Vorsitzenden" der Kreisschiedsrichtervereinigung, also den Schiedsrichter, den die SR aus ihren eigenen Reihen gewählt haben

    Gibt es bei uns nicht. Über den Head Referees steht nur der Referee Development Coordinator. Er ist ein Angestellter der Provinzialen Soccer Association.