Unfassbar - es steht 0:11, also wahrlich ein "unklarer" Spielstand, an dem der Schiedsrichter bestimmt die Schuld hat ...
Was ist bloß auf den Sportplätzen los?
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Ich finde das ein unglaublich schwieriges Statement von dir, hier in diesem Forum, und unabhängig davon, was dem SR für ein Fehler unterlaufen ist, und ob man seine Art als arrogant empfindet, ist eine Aussage wie "du kannst ja nichtmal bis 10 zählen" in keiner Weise akzeptabel, und sie ist natürlich auch keine "Wahrheit".
Erst recht nicht, wenn es sich um einen 12-jährigen handelt.
Ach Zettelbox, wenn jemand ein Ergebnis (das er später auf Hinweis seines Paten dann auch korrigiert hat) das 10:0 war auf 9:0 einträgt, dann ist das ein Problem!
Und wenn dieser SR auf meine Bemerkung "Wir sollten noch mal über das Ergebnis reden" zu mir sagt: "Sie haben hier nix zu melden ich bestimme hier und außerdem rede ich nicht mit Ihnen" dann ist das für mich einfach arrogant.
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Natürlich ist es nicht akzeptabel, wenn ein falsches Ergebnis eingetragen wird. Aber wenn am Ende des Spiels auf meiner Notizkarte 9 Tore vermerkt sind, dann habe ich keine andere Wahl, als 9:0 zu melden. Auch wenn der Trainer sagt es sei 10:0 oder 13:0 ausgegangen.
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Ich wusste: es gibt unflexible Schiedsrichter
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ber wenn am Ende des Spiels auf meiner Notizkarte 9 Tore vermerkt sind, dann habe ich keine andere Wahl, als 9:0 zu melden.
@ Nemata
Es geht hierbei nicht darum ob und wieviel sich der SR notiert hat und ob seine NoItiz möglicher weise falsch oder richtig ist.
Es geht um das grundsätzliche Verhalten des SR gegenüber einem Coach bzw. einem Spiele/Team-offiziellen (so habe ich das verstanden)"Sie haben hier nix zu melden ich bestimme hier
welches nicht akzeptabel ist.
Offenbar schein dieses Verhalten bei dem Kollegen ja wohl kein Einzelfall zu sein.
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Wobei der Kontext schon auch relevant ist. Wenn mich ein Trainer über 90 Minuten voll quatscht, dann bin ich nach dem Spiel auch nicht gesprächsbereit. Dabei geht es einerseits darum, dass ich keine Lust habe, andererseits ist dies der einfachste Weg um unnötige Disziplinarstrafen zu vermeiden. In der Regel gibt es immer eine gewisse Vorgeschichte.
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Ach Zettelbox, wenn jemand ein Ergebnis (das er später auf Hinweis seines Paten dann auch korrigiert hat) das 10:0 war auf 9:0 einträgt, dann ist das ein Problem!
Und wenn dieser SR auf meine Bemerkung "Wir sollten noch mal über das Ergebnis reden" zu mir sagt: "Sie haben hier nix zu melden ich bestimme hier und außerdem rede ich nicht mit Ihnen" dann ist das für mich einfach arrogant.
Das ist Whataboutism von der allerfeinsten Sorte.
Es ist nicht akzeptabel, wenn Du oder dein Spieler dem SR ein Spruch drückt, dass dieser nicht einmal bis zehn zählen könne. Und wenn du dies im Nachhinein sogar als "Wahrheit" bezeichnest und dich über die gerechtfertigte Sperre ärgerst, während wir von einem 12-jährigen Schiedsrichter sprechen, sagt das sehr viel über dich.
Dass der SR vielleicht völlig arrogant war/ist (wobei man bei dem Urteil gegenüber einem 12-jährigen nun wirklich sehr vorsichtig sein muss, vielleicht ist er zwei Wochen später schon ein anderer Mensch) und den auslösenden Fehler gemacht hat, kann alles sein, ändert aber nichts.
Anders herum: Wenn ein Spieler dich nach dem Strafstoßpfiff "Arschloch" nennt, ist das eine rote Karte. Sagt dein SRA dir Sekunden später, dass der Angreifer vorher im Abseits stand, nimmst du den Strafstoß natürlich zurück - die rote Karte bleibt aber bestehen, weil diese Beleidigung durch nichts gerechtfertigt ist. Nichts anderes als bei dir und deinem Spieler.
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Angeblich wurde ein 12-jähriger Schiri mit "Nach der Schule bist Du tot!"
Um das noch einmal aufzugreifen - das geht tatsächlich noch schlimmer ...
Das Sportgericht hat einen Abbruch wegen einer Todesbedrohung anulliert, immerhin bezieht der Verbandsschiedsrichterobmann erfreulicherweise sehr deutlich da Stellung: Bericht
Offen gestanden kann ich das Urteil nicht nachvollziehen, das kann man so auch nur am grünen Tisch fällen. Ein Abbruch nach einer Bedrohung mit dem Tod muss für meine Begriffe zwingend erfolgen, was übrigens sogar dann gilt, wenn das möglicherweise nicht ganz ernst zu nehmen ist, es gibt Dinge, da dürfen wir keinen Spaß verstehen - alleine schon deshalb, weil aus Worten Taten werden können, aber auch, damit das nicht "handelsüblich" wird. -
Verstehe ich das richtig? Der Spieler wird wegen einer Bedrohung für 20 Spiele gesperrt. Zur selben Zeit lag keine objektive Bedrohungslage vor. Was zur Hölle soll das heißen? Widerspricht sich das nicht vollkommen?
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So wurde über das Urteil berichtet: Verbandsgerichtsurteil
Für mich ist es egal, ob die Bedrohungslage jetzt objektiv oder nur subjektiv war, es ist unstrittig, dass die Worte gefallen sind - und das muss genügen!
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Am Wochenende gab es auch wieder einen Spielabbruch in unserem Fußballkreis:
Rudelbildung, Schlägerei, Rassismus-Vorwürfe, Polizeieinsatz: Eklat in der Kreisliga Dwww.oberberg-aktuell.de -
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Einfach zu wenig Blut im Adrenalin
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Um das noch einmal aufzugreifen - das geht tatsächlich noch schlimmer ...
Das Sportgericht hat einen Abbruch wegen einer Todesbedrohung anulliert, immerhin bezieht der Verbandsschiedsrichterobmann erfreulicherweise sehr deutlich da Stellung: Bericht
Offen gestanden kann ich das Urteil nicht nachvollziehen, das kann man so auch nur am grünen Tisch fällen. Ein Abbruch nach einer Bedrohung mit dem Tod muss für meine Begriffe zwingend erfolgen, was übrigens sogar dann gilt, wenn das möglicherweise nicht ganz ernst zu nehmen ist, es gibt Dinge, da dürfen wir keinen Spaß verstehen - alleine schon deshalb, weil aus Worten Taten werden können, aber auch, damit das nicht "handelsüblich" wird.Und es gibt Neuigkeiten: Bericht
Positiv: Es wird verbandsseitig aufgearbeitet - und das sogar unter Einbeziehung der Eltern.
Negativ: Sorry Felix, aber Deine Aussage ist mindestens missverständlich, auch auf dem Platz muss ich als Schiri nicht mit der Angst zurechtkommen, die einzige Angst, die ich da haben darf, ist die vor einer Fehlentscheidung. -
Bei solchen Aussagen wundere ich mich nicht, warum wir einen akuten Mitglieder-Mangel haben.
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Ich finde, in der gesamten Diskussion sieht man sehr deutlich zwei Dinge.
Erstens: Fehler passieren auf beiden Seiten.
Ein falscher Spielstand, ein unpassender Tonfall oder eine überzogene Reaktion sind menschlich. Gerade bei sehr jungen Schiedsrichtern mit zwölf Jahren muss uns bewusst sein, dass sie in einer Rolle stehen, die für ihr Alter ohnehin sehr anspruchsvoll ist. Selbstbewusstsein, Auftreten und Kommunikationsstil sind in diesem Alter natürlicherweise noch nicht vollständig entwickelt. Das entsteht erst mit Erfahrung.
Zweitens: Der Umgang miteinander eskaliert oft schneller, als notwendig wäre.
Ob es der falsche Spielstand ist oder eine unglückliche Aussage, respektloser Umgang löst keine Probleme, sondern schafft neue. Das gilt für Trainer, Spieler und Schiedsrichter gleichermaßen. Wenn sich eine Seite nicht ernst genommen fühlt und die andere sich angegriffen fühlt, verhärten sich die Fronten sehr schnell.
Deshalb ist es wichtig, klare Maßstäbe zu setzen.
Beleidigungen, Drohungen oder Herabwürdigungen sind niemals akzeptabel, unabhängig davon, ob der Schiedsrichter zwölf oder fünfzig Jahre alt ist.
Gleichzeitig sollte man bei jungen Schiedsrichtern ein gewisses pädagogisches Feingefühl zeigen. Viele von ihnen stehen zum ersten Mal in dieser Verantwortung und wirken nicht aus Absicht überheblich, sondern eher aus Unsicherheit oder Überforderung.
Letztlich wollen wir doch alle dasselbe. Faire Spiele, respektvollen Umgang und mehr Menschen, die Freude daran haben, Schiedsrichter zu werden und zu bleiben.
Vielleicht hilft es, in solchen Situationen einmal tief durchzuatmen, bevor man sich gegenseitig in Schubladen steckt, unabhängig davon, ob man jemanden als arrogant, unflexibel oder respektlos empfindet.
Am Ende schaden wir sonst dem Sport, den wir alle schätzen.
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Die "Einschläge" bei uns im Kreis häufen sich:
Erneute Schlägerei bei Kreisliga D-Spielwww.oberberg-aktuell.de