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  • »Matze« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 17. Mai 2017, 19:39

Ein schneller Freistoß führt zu Diskussionen

In der Primera Divison beim Spiel Sevilla vs Reral Madrid wurde ein Freistoß kurz vor dem gegnerischen Freistoß von Real schnell ausgeführt und verwandelt. Jetzt diskutiert das ganze Netz darüber
Hier das Video: http://www.sport1.de/internationaler-fus…laer-oder-nicht (Für die viele Werbung entschuldige ich mich im Vorraus
MMn ist das Tor regulär, da der SR das Spiel nicht unterbrochen. Aber er hätte es unterbrechen sollen. Wenn ein Spieler am Boden liegt, sollte der SR das Spiel unterbrechen. Schon allein, um diese bescheuerte Fallsucht zu "bestrafen".
Was meint ihr?
Mailand oder Madrid
Hauptsache Italien
(Andy Möller);)

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mfs67227 (19.05.2017)

Manfred

Literat des Forums

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2

Mittwoch, 17. Mai 2017, 20:05

Wenn ein Spieler am Boden liegt, sollte der SR das Spiel unterbrechen

Das Regelwerk ist eindeutig: Der SR hat das Spiel zu unterbrechen, wenn er einen Spieler für ernsthaft verletzt hält. Ist das nicht so, geht das Spiel weiter und außer einem Verstoß gegen das Fair play liegt auch kein Hinderungsgrund vor, nach einer Spielunterbrechung dieses fortsetzen zu lassen, auch wenn ein Spieler am Boden liegt. Kommt zwar sehr selten vor, ist aber regelkonform. Ob ich mich dann nicht doch erst einmal persönlich überzeuge, "wie" verletzt ein Spieler ist, respektive dies überhaupt beurteilen kann, ist eine ganz andere Fragestellung.
Fußball ist die schönste Nebensache der Welt.

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3

Mittwoch, 17. Mai 2017, 20:06

Also ich bin nicht ganz dieser Meinung. Dass bei einem Foul ein Spieler zu Boden geht ist doch eher der Normalfall und ich finde nicht, dass dann der SR immer unterbrechen sollte. Das würde der Mannschaft klar den Vorteil nehmen, der durch eine schnelle Ausführung entstehen kann. Nur wenn der gefoulte Spieler offensichtlich verletzt ist, ist das etwas anderes.
Und zu diesem Beispiel kann ich nur sagen, selber schuld, Sevilla. Bei uns kriegen die Spieler schon in der D-Jugend beigebracht, sich bei einem Freistoßpfiff gegen sie erstmal vor den Ball zu stellen...
Bin selber kein Schiedsrichter, aber Vereinsfunktionär mit Erfahrung in der Mannschafts- und SR-Betreuung.

Pfeifekopp

"Der Bohrer" - GL Lehrwart - GL Ansetzer

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4

Donnerstag, 18. Mai 2017, 10:46


Bei uns kriegen die Spieler schon in der D-Jugend beigebracht, sich bei einem Freistoßpfiff gegen sie erstmal vor den Ball zu stellen...


Bei euch bekommen die Spieler in der D-Jugend schon gelehrt, bewusst gegen die Regeln zu verstoßen? ;(
Aber was soll auch passieren, wenn die Schiedsrichter dabei sowieso nicht durchgreifen.
Gott sei Dank habt ihr Schiedsrichter, sonst müsstet ihr eure Fehler ja bei euch suchen !

BestRefinTown

Die alte Unke

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5

Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:54

Hier agiert der SR falsch. Er geht zum Ort des Geschehens. Was will er da?

Den Freistoßort genau anzeigen? - Dann darf das Spiel nicht fortgesetzt werden.
Einen Spieler er- oder verwarnen?- Dann darf das Spiel nicht fortgesetzt werden.
Einen korrekten Mauerabstand herstellen?- Dann darf das Spiel nicht fortgesetzt werden.

Meine Empfehlung: Pfiff, 2s warten, und dann zum Ort gehen und dabei den Ball für gesperrt erklären. Alles andere ist uneindeutig und führt dazu, dass auch ich jedem Spieler empfehle, sich beim Freistoß des Gegners zwischen Ball und eigenes Tor zu stellen und sich dann langsam zu entfernen (natürlich nicht wenn ich als SR unterwegs bin).

Hier tragen die Schiedsrichter die Schuld an dem "Ballsperren" durch Spieler, da sie a) nicht eindeutig agieren bezüglich Ball gesperrt j/n und b) die "Ballsperrer" nicht konsequent verwarnen. Und zwar durch alle Klassen hindurch.
Ich pfeife nach den Regeln, die mir vorliegen. Regeln, die man mir vorenthält, kann ich nicht anwenden.

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6

Donnerstag, 18. Mai 2017, 13:13


Bei uns kriegen die Spieler schon in der D-Jugend beigebracht, sich bei einem Freistoßpfiff gegen sie erstmal vor den Ball zu stellen...


Bei euch bekommen die Spieler in der D-Jugend schon gelehrt, bewusst gegen die Regeln zu verstoßen? ;(
Aber was soll auch passieren, wenn die Schiedsrichter dabei sowieso nicht durchgreifen.

Ich sag ja nicht, dass ich das gut und richtig finde. Im Sinne des Fair Play ist das sicher nicht. Und natürlich wird das auch von den SR geahndet (wenn auch nicht immer). Aber es ist halt nach dem Motto "probieren kann man es ja mal...".

Ich habe schon öfters bei Jugendspielen erlebt, dass Trainer sofort nach einem Freistoßpfiff gegen die eigene Mannschaft einen Spieler auffordern, sich vor den Ball zu stellen, um die schnelle Ausführung zumindest zu verzögern.
Bin selber kein Schiedsrichter, aber Vereinsfunktionär mit Erfahrung in der Mannschafts- und SR-Betreuung.

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7

Freitag, 19. Mai 2017, 10:25

Hier agiert der SR falsch. Er geht zum Ort des Geschehens. Was will er da?



Das ist auch das was mich an der Situation stört, der SR stellt sich nämlich noch als Sichtbehinderung vor den Ball.
Wenn ich als SR so dahin laufe, muss ich meiner Meinung nach zwingend unterbrechen.

Oder ich bleibe da erst mal weg falls eine schnelle Ausführung gewünscht ist.
Aber mich quasi dazwischen stelle geht gar nicht.

Also Regelkonform... ja... aber der SR wirkt trotzdem sehr unglücklich bei der Aktion
Bin kein Schiedsrichter, nur ein Spieler der sich für die Regeln seines Sports interessiert :D

mfs67227

GL Lehrwart

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8

Freitag, 19. Mai 2017, 10:38

Eingentlich alles im Sinne der Regel, aber wenn ich als SR durch mein unglückliches Stellungsspiel dem TW den Blick auf den Ball verstelle, kann es m.E. nur eine Wiederholung geben.

Ich würde aber mal vermuten, dass der SR sich seines unglücklichen Stellungsspiels in dem Moment nicht bewußt war und beim Studium der Fernsehbilder selbst zu der Erkenntnis gekommen ist, dass er eine WH hätte geben müssen. Es standen zwar auch Spieler beider Teams da, die die Sicht versperrt haben, aber der SR sollte es nicht !

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